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Unerträgliche Erlösung / Selbstablehnung

Es scheint unerträglich zu sein, uns mit unserer Selbstablehnung auseinanderzusetzen. Daher bleibt uns nichts anderes übrig, als die Ablehnung nach außen zu projizieren und dann die Angst oder die Wut und den Ärger darüber zu erfahren.

Es ist uns offensichtlich lieber, uns schlecht zu fühlen, weil uns jemand im Außen ablehnt, als anzuerkennen, dass der Grund für das Abgelehnt-sein-Gefühl die Selbstablehnung im Inneren ist.

Die Erlösung kann im Erkennen und Durchschauen des Egos, des kleinen "ichs", stattfinden, im Erkennen der unbewussten Konditionierungen. In Bezug auf die Selbstablehnung ist uns das jedoch fast unmöglich und damit wird die Erlösung unerträglich.

 

Wenn Du es trotzdem versuchen möchtest, dann kannst Du Dir in dem Moment, wo Du das Gefühl hast, Du wirst auf eine Art abgelehnt und Du Dich dabei schlecht fühlst, sagen:

"Anscheinend kann ich noch nicht sehen, dass ich mich selbst ablehne. Aber irgendwie muss es so sein, denn sonst müsste ich die Ablehnung nicht nach außen projizieren."