Ich = ADHS

Das "ich" in uns ist wie ein Mensch mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung). Es kann nicht still sein, muss sich ständig bewegen, kann sich nicht wirklich auf das INNERE konzentrieren. Plant, sucht, will. Action, action, action.... bloß nicht nach INNEN schauen. Diese Ruhe und diese Stille, die es DA findet, ist für das "ich" nicht auszuhalten. Ich will, ich will, ich will....machen tun, handeln. Körper, Körper, Körper... es gibt nichts anderes für das "ich". Aber je mehr "ich" mich im  Tun, Machen,  Handeln verliere, desto weniger bin "ich" mit dem wirklichen ICH/SEIN verbunden. Um so weniger  weiß "ich" um MICH SELBST.

Muss "ich" sich wundern, wenn es irgendwann keine Lust mehr hat, wenn es an Burnout leidet oder wenn es ohne Beruhigungstabletten nicht mehr leben kann?

Die beste "Beruhigungstablette" ist reines ICH-SELBST-SEIN.