Spirituelle SELBST-Gespräche

TAT TVAM ASI

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Tod

Erleuchtung Erwachen Tod Ende Anfang

 

 

Der Tod

ist die Illusion

von einem Ende


Der Glaube an einen grausamen Gott

Kinder werden unter Schmerzen und durch Schmerzen in die Welt hineingeboren. Von Leiden begleitet wachsen sie auf und lernen, was Kummer, Trennung und Tod sind. Ihr Geist scheint in ihrem Gehirn gefangen zu sein, und seine Kräfte scheinen

abzunehmen, wenn ihr Körper verletzt wird. Sie scheinen zu lieben, doch sie verlassen und werden selbst

verlassen. Sie scheinen zu verlieren, was sie lieben;  das ist vielleicht die wahnsinnigste aller Überzeugungen. Und

ihr Körper welkt dahin und röchelt, wird in die Erde gelegt und ist nicht mehr. Und keinen gibt es unter ihnen, der

nicht gedacht hat, dass GOTT grausam ist.

Wäre das die wirkliche Welt, dann wäre GOTT tatsächlich grausam. Denn kein VATER könnte SEINE

Kinder als Preis für die Erlösung solchem unterwerfen und dennoch liebevoll sein. Die Liebe tötet nicht, um zu

erlösen. Wenn sie es täte, wäre Angriff Erlösung, das aber ist des Ego Deutung und nicht diejenige GOTTES. Nur

die Welt der Schuld könnte solches fordern, denn nur für die Schuldigen wäre dies denkbar. Die »Sünde« Adams

hätte niemanden berühren können, hätte er nicht geglaubt, dass es der VATER war, DER ihn aus dem Paradies

verstieß. Mit diesem Glauben nämlich ging die Erkenntnis des VATERS verloren, weil nur jene, die IHN nicht

verstehen, dieses glauben konnten.

Aus: Ein Kurs in Wundern

Weg aus dem Labyrinth

"Du darfst niemals die Hoffnung verlieren, dass es einen Weg aus diesem Labyrinth gibt."

Aus der Serie; Dark

 

Welcher Weg führt Dich aus dem Labyrinth Deiner Traumwelt heraus?

Immer nur der Weg nach INNEN. Falle tief in Dich SELBST hinein und lass Dich dort von mir fragen, ob es jemals einen Weg, eine (Traum-)Welt, ein Labyrinth gab.

Das Außen beeinflussen

Frage: Kannst Du das Außen beeinflussen?

DAS: Keine Ahnung. Diese Idee existiert HIER nicht. 

Frage: Aber wir Mensche wünschen uns doch, das Außen so beeinflussen zu können, wie wir es gerne haben möchten.

DAS: Das taucht nur auf, wenn man das SELBST (DAS was Du zutiefst BIST) nicht kennt , bzw. vergessen hat. Im vollständigen HIER-JETZT-SEIN, stellt sich diese Frage nicht. 

Aber im Traumleben darf ein "Jemand" damit spielen. Versuch es einfach, wenn Dir danach ist, und beobachte, was passiert. Aber Du kannst Dich immer wieder erinnern lassen: Für DAS, was Du BIST, ist diese Idee (ein Außen zu beeinflussen) nicht relevant.

Himmel und Hölle

Himmel und Hölle existieren nur in meinem Kopf.

Bedeutung

Das, was ich sehe, bedeutet nichts.

DAS was ich BIN, bedeutet ALLES.

Verstrickter Glaube

Wir sind so verstrickt und gebunden an diese Welt, an die Materie, dass wir den formlosen (energetischen) URSPRUNG, der wir SIND, nicht mehr "wahrnehmen". Wir glauben so fest daran, dass wir der Körper sind, und dass da "draußen" eine Menge anderer Körper, getrennt von uns, herumlaufen. Aber wenn wir anfangen diesen Glauben in Frage zu stellen und unsere Aufmerksamkeit (scheinbar) nach INNEN richten, dann ist da ETWAS. ETWAS, das mit Worten nicht mehr zu beschreiben ist, aber das wir alle mit: Das BIN ich (mit Betonung auf BIN)  beschreiben würden. Dieses wahre "BIN" ist SELIGKEIT pur. Ich kann ES aber nur als etwas "POSITIVES" erkennen, wenn ich damit nichts machen will. ES einfach nur SEIN, ohne jeden Gedanken (die Gedanken fallen DA sowieso in sich zusammen) und ES schmecken, schlürfen, darin baden....

Man wird es vermutlich immer mal wieder vergessen, meist dann, wenn man Angst um das Überleben hat, oder wenn vergessen wird, dass jeder "Andere" da "draußen" aus genau DIESEM SELBST entspringt. Im "Vergessen" bezieht man dann die Aussagen dieses "Anderen" dann auf das "kleine Ich" und man sieht nicht, dass das WAHRE SELBST durch einen vermeintlich  "Anderen"  Sachen sagt, wie z.B.:  "Du ist nicht O.K.". Das "kleine Ich" wird dann ärgerlich und sagt: "Du Depp!"

Und das steht dann auch wieder im Zusammenhang mit einem  Hinweis aus der Bibel: "Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan."

Aber mit der Zeit werden die Abstände des "Vergessens" immer kürzer. DANKE dafür!  Aber auch das "Vergessen" und das "verstrickt sein", sind aus der SICHT des URSPRUNGS kein Problem. Sie sind einfach nur das was ist, wenn sich DAS nicht auf sich SELBST bezieht. Symbolisch gesprochen: Wenn der Schauspieler vergisst, dass er nur eine Rolle spielt.

Für A.: Verheiratet sein

Meine liebe A., wenn's mal wieder "eng" bzgl. des Bildes "Partnerschaft/Ehe/Familie" wird, hier eine (amüsante) Sichtweise von "Seven of Nine" (eine Figur aus Star Trek: Raumschiff Voyager) zu diesem Thema.

Dialog zwischen B'Elana und Seven of Nine

(B'Elana hat gerade geheiratet und spricht darüber mit Seven of Nine)

B'Ellana: "Also, wer ist der Glückspilz? Sie haben den Strauß gefangen, Sie werden also als nächste vor dem Traualtar stehen"

Seven of Nine: "Ja, der Doktor hat mich über diesen Aberglauben der Menschen informiert."

B'Ellana: "Wie wäre es mit Harry Kim?" 

Seven of Nine: "Den Nutzen von monogamen Beziehungen erkenne ich nicht."

B'Ellana: "Sie wollen also Single bleiben?"

Seven of Nine: "Wenn sie meinen, dass ich offen für soziale Situationen mit einer großen Anzahl von Individuen bleibe, dann ja."

B'Ellana: "Ich bin verheiratet. Ich gehe nicht in Stasis für den Rest meines Lebens..."

Seven of Nine: "Ich möchte aber von niemandem abhängig sein. Eine Heirat begrenzt romantische Interaktionen auf ein einziges Individuum. Ein Umstand der eine extreme Monotonie bedeutet." 

 

Darf man es auch mal so sehen? ;-)

HINWEISE aus der Bibel

In dieser alten Schrift gibt es so viele HINWEISE und wir verstehen oft die Symbolik nicht.. Wenn wir jedoch beginnen sie zu "verstehen", nicht mit dem Verstand, sondern auf "energetische" Weise, können wir sie dann auch akzeptieren? Oder geht "uns" das zu weit? Aber genau das ist es. Lass uns zu weit gehen. Lass uns über "uns" hinausgehen und ERKENNEN, ob DAS  WAHRHEIT sein kann.

Wenn "wir" die Hinweise ganz "verstehen", dann ist da niemand mehr, der verstehen könnte. Derjenige, der glaubt, verstehen zu können, ist nicht mehr DA. Es bleibt DAS, was IMMER IST.

Also, wer ist es, der nach mir kommt aber vor mir war? Wer kann sagen: "Bevor Abraham war bin ich." 

 

Hier ein paar HINWEISE zum energetischen Nachspüren:

 

Der nach mir kommt, ist vor mir geworden, denn er war eher als ich

Joh. 1, 15

 

 Abraham, euer Vater, jubelte, dass er meinen Tag sehen sollte, und er sah ihn und freute sich. Da sprachen die Juden zu ihm: Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt und hast Abraham gesehen? Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:

Ehe Abraham war, bin ich. 

Da hoben sie Steine auf, um sie auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und ging aus dem Tempel hinaus.

Joh. 8, 56-59

 

Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.

Offenbahrung 22,13

 

 Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist.

Joh. 1, 3

 

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.  Wenn ihr mich erkennt, erkennt ihr auch meinen Vater.

Joh. 14,6-7

 

Ich bin, der ich bin.

2. Mose 3, 14

 

Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Matth. 25,40

 

Wenn ihr die zwei zu eins macht und wenn ihr das

Innere wie das Äußere macht und das Äußere wie das Innere und das Obere

wie das Untere und wenn ihr das Männliche und das Weibliche zu einem

einzigen macht, so dass das Männliche nicht männlich und das Weibliche

nicht weiblich ist... dann werdet ihr in [das Königreich] 

eingehen.“

Aus dem Thomas Evangelium (kein Bestandteil der Bibel).

 1945 fand man in Nag Hammadi in Ägypten 13 Papyrus-Kodizes, darunter die nahezu vollständige koptische Übersetzung der 114 Aussprüche, als „Evangelium nach Thomas“ unterschrieben

Der gute Hirte

Ich bin der gute Hirte. Ein guter Hirte setzt sein Leben für die Schafe ein.  Anders ist es mit einem, dem die Schafe nicht gehören und der nur wegen des Geldes als Hirte arbeitet. Er flieht, wenn der Wolf kommt, und überlässt die Schafe sich selbst. Der Wolf fällt über die Schafe her und jagt die Herde auseinander. Einem solchen Mann liegt nichts an den Schafen. Ich aber bin der gute Hirte und kenne meine Schafe, und sie kennen mich; genauso wie mich mein Vater kennt und ich den Vater kenne. Ich gebe mein Leben für die Schafe. 

Johannes. 10: 11-15

Erleuchtet sein

Wenn Du glaubst, erleuchtet zu sein, dann verbringe eine Woche mit Deiner Familie. :-)

Ram Dass

ICH höre Dein SOS

Du bist nicht unsichtbar,

es gab nie einen Moment, indem Du vergessen warst.

Du bist nicht hoffnungslos,

(obwohl du gebrochen wurdest,

Deine Unschuld gestohlen wurde).

 

ICH höre Dich flüstern unter Deinem Atem.

ICH höre Dein SOS, Dein SOS.

 

ICH werde eine Armee aussenden,

um Dich mitten in der dunkelsten Nacht zu finden.

Es ist wahr,

ICH werde Dich retten.

 

Es gibt keine Distanz, die nicht überwunden werden kann,

immer und immer wieder.

Du bist nicht hilflos.

ICH werde Dein Schutz sein,

ICH werde Dein Harnisch sein

 

ICH höre Dich flüstern unter Deinem Atem.

ICH höre Dein SOS, Dein SOS.

 

ICH werde eine Armee aussenden,

um Dich mitten in der dunkelsten Nacht zu finden.

Es ist wahr,

ICH werde Dich retten.

 

ICH werde nicht aufhören zu marschieren 

bis ICH Dich mitten im härtesten Kampf erreiche.

Es ist wahr,

ICH werde Dich retten.

 

ICH höre das Flüstern unter Deinem Atem.

ICH höre Dich flüstern, dass Dir nichts mehr bleibt.

 

ICH werde eine Armee aussenden,

um Dich mitten in der dunkelsten Nacht zu finden.

Es ist wahr,

ICH werde Dich retten.

 

ICH werde nicht aufhören zu marschieren 

bis ICH Dich mitten im härtesten Kampf erreiche.

Es ist wahr,

ICH werde Dich retten.

 

 Frei übersetzt: Songtext "Rescue"von Lauren Daigle 

You are not hidden,

there’s never been a moment you were forgotten.

You are not hopeless

though you have been broken

your innocence stolen.

 

I hear you whisper underneath your breath.

I hear your SOS, your SOS

 

I will send out an army to find you

in the middle of the darkest night

It's true,

I will rescue you

 

There is no distance that cannot be covered,

over and over.

You're not defenseless

I'll be your shelter

I'll be your armor

 

I hear you whisper underneath your breath

I hear your SOS, your SOS.

 

I will send out an army to find you

In the middle of the darkest night

It's true,

I will rescue you.

 

I will never stop marching to reach you

in the middle of the hardest fight.

It's true,

I will rescue you.

 

I hear the whisper underneath your breath. 

I hear you whisper you have nothing left.

 

I will send out an army to find you

In the middle of the darkest night

It's true,

I will rescue you

 

I will never stop marching to reach you

in the middle of the hardest fight.

It's true,

I will rescue you.

 

Songtext "Rescue" von Lauren Daigle


mehr lesen

GOTT verstehen

"Der Versuch, Gott zu verstehen, entspricht dem Versuch, sich in einen Kilometer zu verlieben."

Alan Watts

Zu DEINEN Füßen

Ich nehme alles was ich habe und lege es zu DEINEN Füßen.

Der Nabel der Welt

Das "kleine Ich" sagt ständig:

"Ich, ich, ich. Alles dreht sich um mich. Es geht immer nur um mich, ohne Ausnahme. Ich bin der Nabel der Welt."

Und darum kann es nicht still werden.

Das ich, ich, ich, ist der Tropfen, der Angst hat, ins MEER zu fallen.

 

Wer ist Guru - wer ist Schüler?

Ich bin das, was einen "Guru" und einen "Schüler" denkt. Und dann kann ich noch entscheiden, ob ich ein Guru oder ein Schüler sein will. Das Denken ist mein Himmelreich; ein gedachtes Himmelreich. 

Doch ICH bin davon unberührt. Kein Denken, kein Himmelreich. Kein Guru, kein Schüler.

 

Angst

"Angst essen Seele auf"

 

WAHRE IDENTITÄT

Wenn ich in meiner WAHREN IDENTITÄT versinke, spielt nichts mehr eine Rolle, weil es DA nichts gibt. Da ist kein Wissen über irgendetwas und kein wollen von irgendetwas. DA scheine ich wie die Sonne und weiß nichts von mir selbst. Da ist nur SCHEINEN. Und sobald wieder Bewusstsein auftaucht (eine winzige Bewegung), ist da eine Welt, die manchmal gut und manchmal böse zu mir ist und dann lacht die kleine Ruth oder sie weint.

Aus WAHRHEIT wird Konzept

Durch den Versuch DAS-WAS-IST auszusprechen oder zu erklären, wird DAS-WAS-IST immer zum Konzept.

Keine WAHRHEIT bleibt die WAHRHEIT wenn sie ausgesprochen wird. Darum müssen die Worte auf eine besondere "innere Weise" (irgendwie energetisch) gehört werden, niemals nur als Wortlaut. Wenn sie nur als Worte gehört werden, kann die WAHRHEIT nicht erfasst werden und es entstehen völlig falsche Vorstellungen/Konzepte von DEM-WAS-IST.

Konstanter ZUSTAND

Halte Ausschau nach diesem konstanten ZUSTAND. Da gibt es eine unveränderbare KONSTANZ in Dir (bzw. die Du BIST). Sobald Du in aller Ehrlichkeit nach der WAHRHEIT fragst, wirst Du immer dieselbe ANTWORT erhalten. Diese ANTWORT zeigt Dir die EWIGKEIT, die immer DA ist, die Du aber durch Dein "geschäftig sein wollen" nicht erkennst.  

Das "kleine Ich" hat kein Interesse an EWIGKEIT, an LOSGELÖSTHEIT, an EINHEIT. Aber auch dieses "kleine Ich" entspringt aus dieser EWIGKEIT. Daher ist es (einfach nur) ein Wechsel der SICHT: Bin ich die Welle oder bin ich das Meer, das Wellen hervorbringt. Bin ich das Rotkäppchen oder bin ich der Schauspieler, der sich bewusst sein kann, dass er das Rotkäppchen verkörpert aber selbst nicht das Rotkäppchen ist?

Aber auch diese Beispiele sind nur Fingerzeige. Wie immer können wir es mit Worten nicht wirklich aufzeigen. DAS was IST weiß nichts vom Rotkäppchen und vom Meer und von Wellen und von Schauspielern.  DAS was IST ist vollkommen unberührt und immer DASSELBE. Totale KONSTANZ in welcher kein "Anderes" möglich ist.

 

Das Ding

Liebst Du das Ding oder liebst Du DAS "in" dem Ding, DAS, wodurch das Ding überhaupt erst in Erscheinung treten kann aber auch gleichzeitig das Ding selbst IST? DAS, was "in" allen Dingen ist und alle Dinge IST.

Kannst Du DAS erkennen oder siehst Du nur das "tote" Ding, von dem du glaubst, dass es Dir für eine kurze Zeit in Deinem elenden Dasein eine Freude machen kann, und das irgendwann auf dem Schrottplatz des Lebens landet, um aufs Neue durch das nächste "tote" Dinge ersetzt zu werden.

Die Suche nach der Einheit

Die Person, das Individuum, das "Ich", ist auf der Suche nach Einheit, nach Einssein. Sie/Es würde gern erfahren wie es ist, Eins zu sein. Diese Sehnsucht nach Einheit geht sogar soweit, dass schon die Werbung diesen Begriff für Ihre Zwecke nutzt.

Die schlechte Nachricht ist: Du, das "Ich", die Person wird niemals Einheit erfahren, denn wenn EINHEIT IST, dann ist da keine Person mehr, die sie erfahren könnte.

Die gute Nachricht ist: Es gab nie etwas anderes als EINHEIT. Auch eine (vermeintliche) Person, die nach Einheit sucht, ist das EINE, das als Person erscheint, die nach Einheit sucht.

You can't always get ...

You can't always get what you want

You can't always get what you want

But if you try sometime you find

You get what you need

Rolling Stones

Vor Jahrmillionen ...

Vor Jahrmillionen habe ich MICH SELBST vergessen.

Um mich daran zu erinnern, muss ich mein "Ich" vergessen.

ETWAS / GOTT in uns

Da ist ETWAS in uns, was die äußere Welt in uns nicht sehen kann.

Wir werden so von der Welt und ihrer Geschäftigkeit geblendet, dass DAS einfach nicht mehr bemerkt wird.

Dieses ETWAS ist immer da. Wir (die vermeintlich voneinander getrennten Menschen) sind DAS, aber wir haben es völlig aus den Augen verloren. DAS, was vollkommen unberührt ist von den Konzepten und Ideen dieser Welt. DAS, was jeder von uns tatsächlich IST. Wir können ES SEIN, wenn wir ganz tief nach INNEN gehen. Wenn wir einmal allen Probleme, allen Wünschen und Sorgen keinen Raum mehr geben und alle Ideen, wie die Welt und wir und unsere Situation sein müsste, vergessen. Dann kann es sein, dass wir dieses unsagbare DASEIN als das "erfahren" was wir WIRKLICH SIND. Und vielleicht können wir sehen, dass dieses ETWAS, dieses DASEIN, diese SELBST nie weg war. ES ist immer DA , aber unser (vermeintliches) "Ich" hat null Bock NICHTS/ALLES zu SEIN. "Ich" kann dieses ETWAS, dass über sich SELBST nichts mehr sagt, nicht aushalten, denn "Ich" will jemand sein. 

GOTT sagt über sich SELBST nicht "Ich bin Gott". GOTT IST.

Auch in der Bibel wird versucht das Unsagbare in Worte zu fassen indem Gott auf die Frage von Mose, was er denn sagen solle von wem er gesandt wurde, antwortet:

 "Ich bin, der ich bin."  "So sollst du zu den Söhnen Israel sagen: Der "Ich bin" hat mich zu euch gesandt"

Bewegte Gefühle

Wenn wir ein Glas Wasser in die Hand nehmen und es etwas schütteln, dann ensteht eine Bewegung. Das Wasser ist unruhig und schlägt Wellen, hin und her, auf und ab. Selbst wenn wir das Glas wieder zurückstellen, ist da immer noch für eine kleine Weile diese Bewegung. Aber irgendwann, wenn wir das Glas ganz unberührt lassen, wird es still. Ganz von selbst. Wir müssen dafür gar nichts tun. 

Und wie ist das mit unseren Gefühlen / Gedanken die uns in Unruhe, in Bewegung versetzen? Ist es möglich auch sie unberührt zu lassen? Was passiert, wenn wir uns ganz SEIN lassen?

 

Hinweis: Nicht nur lesen. Machen! Erst dann können wir uns darüber unterhalten wie gut und ob es überhaupt gelingt. Und vor allem: Warum es so schwer ist. Solange wir noch glauben, eine getrennte Person in einer getrennten Welt zu sein, so lange wird dieser Weg kein leichter sein. Aber je öfter wir es wagen genau da hinzuschauen und wir uns fragen, warum wir leiden (in Bewegung sind), desto mehr können wir sehen, dass wir uns im Leid mit der Welle / dem Gefühl /dem Gedanken identifizieren und nicht mit dem MEER das in Bewegung oder in Ruhe SEIN kann. 

 

Die Welt darf "tun"

Lass die Welt tun was sie tun möchte, aber verbleibe Du in Deinem SELBST.

Was kann ich tun?

Was Du"tun" kannst ist PRÄSENT sein, DA sein. 

HIER, JETZT, DAS, SEIN.

Aus dieser PRÄSENZ heraus, schau was geschieht.

SEI einfach DA, leicht und frei.

Überlasse das Leben dem SEIN.

Lebe von HIER aus und versuche einmal gerade JETZT,

in diesem Moment, dem LEBEN nichts vorzugeben,

keine Bedingungen zu stellen.

 

Wenn ich mich vergesse...

Wenn ich meinen Namen vergesse...

Wenn ich meinen Beruf vergesse...

Wenn ich meine Familie vergesse...

Wenn ich meinen Hund vergesse...

Wenn ich meine Freunde vergesse...

Wenn ich meinen Besitz vergesse...

Wenn ich meinen Körper vergesse...

Wenn ich mich ganz vergesse,

was bleibt dann?

ICH SELBST und immer ICH SELBST.

Und wenn Die Welt in Trümmern liegt,

ICH BIN DA

 

SEI mit DIR SELBST

Bevor Du schlafen gehst, SEI mit DIR SELBST

Nachdem Du aufwachst, SEI mit DIR SELBST

Bevor Du arbeiten gehst, SEI mit DIR SELBST

Bevor Du isst, SEI mit DIR SELBST

Bevor Du jemanden triffst, SEI mit DIR SELBST

Wenn Du nach einer Lösung für Deine Problems suchst, SEI mit DIR SELBST

Wenn Du Stress mit Deinen Nächsten hast, SEI mit DIR SELBST

Bevor Du telefonierst, SEI mit DIR SELBST

Bevor Du mit Deinem Nachbarn sprichst, SEI mit DIR SELBST

Bevor Du zum Arzt gehst, SEI mit DIR SELBST

....

Vor allem anderen, SEI mit DIR SELBST.

Erkenne Dich in DEM, was vor allem anderen ist.

WAS sieht diese Welt und die anderen?

Immer nur DU SELBST.

 

Probleme mit "anderen Menschen"

Das passiert ständig. Ich hab' ein Problem mit Dir, mit Dir und mit Dir. So, was kann man jetzt machen? 

Es gibt einige sehr gute Möglichkeiten sich damit auseinander zu setzen, welche der" Person" auch helfen ruhiger und entspannter zu werden und die Dinge in einem neuen Licht zu sehen. Und diese Möglichkeiten sollte "ich" auch unbedingt in Anspruch nehmen, denn sie führen genau HIER hin:

DAS was durch MEINE Augen SCHAUT, ist genau DASSELBE wie DAS, was durch DEINE Augen SCHAUT.

Wenn Du nicht mehr ganz so fest verstrickt bist (das ist eine Voraussetzung, ansonsten musst Du Dich, wie oben gesagt, erst mal auseinandersetzen) kannst Du Folgendes versuchen:

Denke an die Person, mit der Du ein Problem hast und dann sagst Du Dir: "Das, was durch meine Augen schaut, ist genau dasselbe wie das, was durch deine Augen schaut."

Dann sieh was passiert. Ich werde nichts verraten, aber ich bin gespannt was Du zu erzählen hast :-).

Abschied von der Welt

Inspiriert durch Marguerite Porète (1250-1310)

Welt, ich nehme Abschied von Dir,

auf immer!

Nun bin ich unbelastet

und recht heiter.

In Deinem Dienst zu stehen

ist wie in einer Zwangsjacke zu stecken.

Eine lange Zeit hing mein Herz an Dir,

ohne jeden Vorbehalt;

Du weißt, dass ich dir ganz gehörte,

voll ausgeliefert.

Ich war deine Leibeigene,

nun aber bin ich von dir befreit.

Mein ganzes Herz hing nur an dir,

das ist mir nun klar.

So lebte ich für eine lange Zeit 

in großer Verwirrung.

Große Qualen und Schmerzen 

habe ich er- und durchlitten.

Ein Wunder, dass ich noch lebend davonkam!

Doch da es vorbei ist, macht es mir nichts mehr aus:

Ich bin von dir geschieden!

Dafür danke ich GOTT im Himmel,

der mir diesen Tag beschert hat.

Ich bin Deinem Anspruch entkommen,

der mich ruhelos machte und völlig erschöpfte.

In keiner Sekunde war ich frei, 

bis heute.

Entkommen bin ich aus deiner Gewalt 

und verbleibe nun in Frieden

mit MIR SELBST.

 

Das erleuchtende NICHTS

Dieses NICHTS, das ich BIN, kann nur "gesehen" werden, wenn sich dieser "Jemand", der ich glaube zu sein, auflöst. Dieser "Jemand", der glaubt, getrennt von allem anderen zu existieren.

Es ist unmöglich DAS mit den richtigen Worten zu beschreiben. Worte sind Symbole und können nur versuchen auf DAS hinzuweisen. DAS kann nicht beschrieben werden, denn DAS IST ALLES. Das Auge kann sich selbst nicht sehen, die Sonne kann nicht auf sich selbst scheinen.... Diese Sätze sind bekannt, aber sind sie auch ERKANNT? 

Es ist, auf eine Art, die Umkehrung der Sichtweise; ein Auflösen der getrennten Sicht. 

Ist es nicht ganz verständlich, dass ein "Jemand" nicht wirklich Lust hat sich im NICHTS aufzulösen? Aber wenn dieses NICHTS, DAS, ALLES immer mehr durch diesen "Jemand" durchscheint, dann gibt es kein Halten mehr. Egal, ob Du noch einen Tag oder 1000 Jahre am "Jemand"-Strohhalm festhältst, irgendwann hat Dich das NICHTS vollständig zu ALLEM erleuchtet.

 

Sei nicht schüchtern

Vielleicht gibt es es eine andere Weise auf Dich und die Welt zu schauen.

Was kannst du verlieren wenn Du fragst? Trau' Dich, sei nicht schüchtern.

 

NICHTS und Etwas

Aus dem NICHTS entsteht "Etwas" und dieses "Etwas" kehrt wieder in das NICHTS zurück.

Das kannst du tagtäglich beobachten. "Etwas" taucht auf und verschwindet wieder. Ein Körper / eine Form taucht auf und verschwindet wieder. Bist Du also der Körper / die Form oder bist Du das NICHTS aus dem alles entsteht und in das alles wieder zurückkehrt?

Hammerschläge für die SELBSTgesprächler

Meine geliebten SELBSTgesprächler, 

hier eine sehr, sehr, sehr geniale Bestätigung Eures SEHENS aus dem "Kurs in Wundern" .

Freut Euch auf das, was jetzt kommt. Jeder Satz ist ein Hammerschlag, darum konnte ich es auch nicht wirklich kürzen:

 

Selbstkonzept und SELBST

1. Das Lernen der Welt baut auf ein Konzept des Selbst auf, das angepasst ist an die Wirklichkeit der Welt. Es passt

gut zu ihr. Denn es ist ein Bild, welches sich für eine Welt der Schatten und der Illusionen eignet. Hier ist es zu

Hause, wo das mit ihm eins ist, was es sieht. Der Aufbau von einem Konzept des Selbst ist es, wozu das Lernen der

Welt dient. Das ist sein Sinn und Zweck: dass du ohne Selbst kommst und nach und nach eins machst. Und wenn du

die Reife erreicht hast, hast du es vervollkommnet, um der Welt von gleich zu gleich zu begegnen, mit ihren

Forderungen eins.

2. Ein Konzept des Selbst wird von dir gemacht. Es hat nicht die geringste Ähnlichkeit mit dir. Es ist ein Götze,

der dazu gemacht ist, den Platz deiner Wirklichkeit als SOHN GOTTES einzunehmen. Das Konzept des Selbst, das

die Welt lehrt, ist nicht das Ding, das es zu sein scheint. Denn es ist gemacht, um zwei Zielen zu dienen, wovon der

Geist jedoch nur eins wahrnehmen kann. Das erste bietet das Gesicht der Unschuld dar, jenen Aspekt, auf welchen

eingewirkt wird. Es ist dieses Gesicht, das lächelt und bezaubert und sogar zu lieben scheint. Es sucht nach

Gefährten, und es schaut - zuweilen mitleidsvoll - auf die Leidenden und bietet manchmal Trost an. Es glaubt, gut zu

sein in einer bösen Welt.

3. Dieser Aspekt kann ärgerlich werden, denn die Welt ist niederträchtig und unfähig, die Liebe und den Schutz

bereitzustellen, den die Unschuld verdient. Und so ist dies Gesicht oft tränennass angesichts der Ungerechtigkeiten,

die die Welt jenen zumisst, die großzügig und gut sein möchten. Dieser Aspekt greift nie als Erster an. Doch jeden

Tag verüben hundert Kleinigkeiten einen kleinen Anschlag gegen seine Unschuld und fordern ihn zu Reizbarkeit und

schließlich zu offener Beschimpfung und Beleidigung heraus.

4. Das Gesicht der Unschuld, das das Konzept des Selbst so stolz zur Schau trägt, kann Angriff zur

Selbstverteidigung tolerieren, denn ist es nicht ein wohlbekannter Fakt, dass die Welt wehrloser Unschuld hart

mitspielt? Niemand, der ein Bild von sich macht, lässt dieses Gesicht weg, denn er hat es nötig. Die andere Seite

möchte er nicht sehen. Doch diese wird vom Lernen der Welt angepeilt, denn hier ist die »Wirklichkeit« der Welt

festgesetzt, um dafür zu sorgen, dass der Götze von Dauer ist.

5. Unter dem Gesicht der Unschuld ist eine Lektion, die zu lehren das Konzept des Selbst gemacht ward. Es ist

eine Lektion in einer schrecklichen Verschiebung und von einer derart vernichtenden Angst, dass das Gesicht,

welches über ihr lächelt, ewig wegblicken muss, damit es den Verrat nicht wahrnimmt, welchen es verbirgt. Die

Lektion lehrt dies: Ich bin das Ding, das du aus mir gemacht hast, und während du mich ansiehst, bist du - um

dessentwillen, was ich bin - verurteilt. Dieser Auffassung des Selbst lächelt die Welt zustimmend zu, verbürgt sie

doch, dass die Weltenpfade sicher erhalten bleiben und diejenigen, die auf ihnen wandeln, nicht entrinnen werden.

6. Hier ist die zentrale Lektion, die sicherstellt, dass dein Bruder ewiglich verurteilt ist. Denn was du bist, das

wurde nun zu seiner Sünde. Vergebung dafür ist nicht möglich. Und was er tut, spielt keine Rolle mehr, denn dein

anklagender Finger zeigt, in seinem Ziel unerschütterlich und tödlich, auf ihn hin. Der Finger zeigt zugleich auf

dich, doch das wird in den Nebeln unter dem Gesicht der Unschuld noch tiefer versteckt. Und in diesen

leichenhaft verhüllten Gruften werden alle seine Sünden und die deinen in der Finsternis erhalten und bewahrt, wo

sie nicht als Irrtümer wahrgenommen werden können, was das Licht sicherlich zeigen würde. Weder kann dir für

das, was du bist, die Schuld zugewiesen werden, noch kannst du die Dinge ändern, die es dich tun lässt. So ist dein

Bruder dir Symbol für deine Sünden, der du zwar stumm, doch mit unablässiger Dringlichkeit deinen Bruder

weiterhin für das verhasste Ding verurteilst, das du bist.

7. Konzepte werden gelernt. Sie sind nicht natürlich. Sie existieren nicht vom Lernen unabhängig. Sie sind nicht

gegeben, also müssen sie gemacht sein. Kein einziges davon ist wahr, und viele kommen von Fieberphantasien,

glühend vor Hass und vor Verzerrungen, die aus der Angst geboren sind. Was sonst ist ein Konzept als ein

Gedanke, dem sein Macher seine eigene Bedeutung gibt? Konzepte erhalten die Welt aufrecht. Sie können jedoch

nicht verwendet werden, um aufzuzeigen, dass die Welt wirklich ist. Denn sie alle werden in der Welt gemacht,

werden in ihrem Schatten geboren, wachsen heran nach ihrer Weise und reifen schließlich in ihrem Gedanken. Sie

sind Ideen von Götzen, mit den Pinseln dieser Welt gemalt, die kein einziges Bild machen können, das die

Wahrheit darstellt.

8. Ein Konzept des Selbst ist bedeutungslos, denn niemand hier kann sehen, wozu es dient, und sich daher auch

kein Bild davon machen, was es ist. Dennoch wird alles Lernen, wozu die Welt anweist, zum einzigen Zweck

begonnen und beendet, dich dieses Konzept deiner selbst zu lehren, damit du die Wahl treffen wirst, den Gesetzen

dieser Welt zu folgen, und niemals über ihre Wege hinauszugehen suchst noch merkst, auf welche Weise du dich

siehst. Nun muss der HEILIGE GEIST einen Weg finden, um dir sehen zu helfen, dass dieses Konzept des

Selbst aufgehoben werden muss, wenn Geistesfrieden dir gegeben werden soll. Auch kann es nicht verlernt

werden, außer durch Lektionen, die darauf abzielen, dich zu lehren, dass du etwas anderes bist. Denn sonst

würdest du gebeten, das, was du jetzt glaubst, gegen den totalen Selbstverlust zu tauschen, und ein noch größerer

Schrecken würde aufkommen in dir.

9. Also sind die Lektionspläne des HEILIGEN GEISTES in leichten Schritten angeordnet, damit - obgleich

zuweilen Mangel an Behagen und einige Bedrängnis herrschen mag :-) - das Gelernte nicht zerschlagen wird, sondern das,

was der Beweis zu seinen Gunsten zu sein scheint, einfach neu übersetzt wird. So lass uns denn erwägen, 

welchen Beweis es dafür gibt, dass du bist, was dein Bruder aus dir machte. Denn wenn du auch noch nicht

wahrnimmst, dass du genau dies denkst, so hast du sicher inzwischen gelernt, dass du dich so verhältst, als sei es

so. Reagiert er denn für dich? Und weiß er ganz genau, was geschehen würde? Kann er deine Zukunft sehen und,

bevor sie kommt, anordnen, was du in jeder Lage tun sollst? Er muss die Welt gemacht haben ebenso wie du, um

ein solches Vorauswissen künftiger Geschehnisse zu haben.

10. Dass du bist, was dein Bruder aus dir machte, erscheint höchst unwahrscheinlich. Und hätte er es auch getan,

wer gab dir das Gesicht der Unschuld? Ist dies dein Beitrag? Und wer ist dann das »Du«, das es gemacht hat? Und

wer wird getäuscht von all deiner Güte und greift sie derart an? Lass uns die Torheit des Konzepts vergessen und

nur an dieses denken: Zwei Teile gibt es in dem, was du selbst zu sein glaubst. Wäre der eine erzeugt von deinem

Bruder, wer war dann da, den anderen zu machen? Und vor wem muss etwas verborgen bleiben? Wenn die Welt

böse wäre, bestünde immer noch keine Notwendigkeit, das zu verstecken, woraus du gemacht bist. Wer ist da, um

zu sehen? Und was außer dem, was angegriffen wird, könnte Abwehr nötig haben?

11. Womöglich ist der Grund, weswegen dies Konzept im Dunkel gehalten werden muss, der, dass du bei Licht

derjenige wärst, der es nicht für wahr halten würde. Und was würde mit der Welt geschehen, die du siehst, wenn

ihr gesamter Unterbau beseitigt würde? Dein Konzept von der Welt hängt von diesem Konzept des Selbst ab. Und

beide würden sie vergehen, wenn eines davon je in Zweifel gezogen würde. Der HEILIGE GEIST sucht nicht,

dich in Panik zu versetzen. So fragt ER bloß, ob nur eine kleine Frage aufgeworfen werden dürfe.

12. Es gibt noch andere Alternativen hinsichtlich jenes Dinges, das du sein musst. Du könntest beispielsweise das

Ding sein, das dein Bruder deiner Wahl zufolge sein soll. Das verschiebt das Konzept des Selbst von dem, was

gänzlich passiv ist, und schafft zumindest Raum für die aktive Wahl und eine gewisse Anerkennung, dass eine

Wechselwirkung stattgefunden haben muss. Da ist einiges Verständnis, dass du für euch beide wähltest und das,

was er darstellt, die Bedeutung hat, die ihm von dir verliehen wurde. Es zeigt auch einen Schimmer der Einsicht in

das Gesetz der Wahrnehmung, dass, was du siehst, den Geisteszustand des Wahrnehmenden spiegelt. Wer aber hat

zuerst gewählt? Wenn du das bist, was du wähltest, dass es dein Bruder sei, dann gab es Wahlalternativen, und

jemand muss zuerst entschieden haben, eine davon zu wählen und die andere loszulassen.

13. Wenn dieser Schritt auch Gewinne zeitigt, so nähert er sich doch noch nicht einer grundlegenden Frage an.

Etwas muss diesen Konzepten des Selbst vorausgegangen sein. Und etwas muss das Lernen, das sie entstehen ließ,

vollzogen haben. Das lässt sich weder aus der einen noch der anderen Sicht erklären. Der Hauptvorteil des

Wechsels zu der zweiten von der ersten ist der, dass du dich irgendwie auf Grund deiner Entscheidung in die Wahl

begabst. Doch wird dieser Gewinn mit fast dem gleichen Verlust bezahlt, denn jetzt bist du als dessen schuldig

angeklagt, was dein Bruder ist. Und du musst seine Schuld mit ihm teilen, weil du diese, nach dem Bilde deiner

eigenen, für ihn gewählt hast. Während er zuvor alleine der Verräter war, musst du jetzt zugleich mit ihm verurteilt

werden.

14. Das Konzept des Selbst hat die Welt seit jeher sehr beschäftigt. Und jeder glaubt, er müsse die Antwort auf

das Rätsel finden, das er selber ist. Die Erlösung kann als nichts weiter als das Entrinnen aus Konzepten

angesehen werden. Sie kümmert sich nicht um den Inhalt des Geistes, sondern um die einfache Aussage, dass er

denkt. Und das, was denken kann, das hat die Wahl und kann gezeigt bekommen, dass verschiedene Gedanken

verschiedene Folgen haben. Somit kann er lernen, dass alles, was er denkt, die tiefe Verwirrung spiegelt, die er

hinsichtlich dessen fühlt, wie er gemacht ward und was er ist. Und vage scheint es, als gebe das Konzept des Selbst

eine Antwort auf das, was es nicht erkennt.

15. Suche dein SELBST nicht in Symbolen. Es kann kein Konzept geben, das für das stehen könnte, was du bist.

Welche Rolle spielt es, welches Konzept du akzeptierst, solange du ein Selbst wahrnimmst, das mit dem Bösen

interagiert und auf niederträchtige Dinge reagiert? Das Konzept deiner selbst wird weiterhin ganz bedeutungslos

bleiben. Und du wirst nicht wahrnehmen, dass du nur mit dir interagieren kannst. Eine schuldige Welt zu sehen ist

nur das Zeichen dafür, dass dein Lernen von der Welt gelenkt war, und du erblickst sie so, wie du dich selbst

siehst. Das Konzept des Selbst umfasst alles, auf das du schaust, und nichts ist außerhalb dieser Wahrnehmung.

Wenn du durch irgend etwas verletzt werden kannst, siehst du ein Bild deiner geheimen Wünsche. Nichts weiter

als das. Und in deinem Leiden jeglicher Art siehst du dein eigenes verborgenes Verlangen, zu töten.

16. Du wirst im Laufe deines Lernens viele Konzepte des Selbst machen. Ein jedes wird die Veränderungen in

deinen eigenen Beziehungen zeigen, während deine Wahrnehmung deiner selbst verändert wird. Jedes Mal, wenn

ein Wechsel eintritt, wird einige Verwirrung herrschen, doch sei du dankbar, dass das Lernen dieser Welt den

Griff, in dem es deinen Geist hält, lockert. Und sei gewiss und glücklich in der Zuversicht, dass es zu guter Letzt

vergehen und deinen Geist in Frieden lassen wird. Die Rolle des Anklägers wird an vielen Orten und in vielen

Formen erscheinen. Und jede wird dich anzuklagen scheinen. Doch fürchte nicht, dass sie nicht aufgehoben

werden wird.

17. Die Welt kann keine Bilder von dir lehren, es sei denn, du willst sie lernen. Eine Zeit wird kommen, wenn

Bilder allesamt vergangen sind und du sehen wirst, dass du nicht weißt, was du bist. In ebendiesen entsiegelten und

offenen Geist kehrt die Wahrheit unbehindert und ungebunden zurück. Wo Konzepte des Selbst abgelegt sind,

wird die Wahrheit ganz genauso offenbart, wie sie ist. Wenn jedes Konzept in Zweifel gezogen und in Frage

gestellt und klargeworden ist, dass es aufgrund von Annahmen gemacht ist, die dem Lichte nicht standhalten

würden, dann wird die Wahrheit freigelassen, in ihr Heiligtum zu treten - rein und frei von Schuld. Es gibt keine

Aussage, die die Welt mehr zu hören fürchtet, als diese:

Ich weiß nicht, welch ein Ding ich bin, und deshalb erkenne ich

nicht, was ich tue, wo ich bin oder wie ich auf die Welt oder auf

mich schauen soll.

Doch in diesem Lernen wird die Erlösung geboren. Und WAS du bist, wird dir von SICH berichten.  

 

No comment!!!!

 

Ist das so?

Der Zenmeister Hakuin Ekaku (1685 – 1768) war in seiner Nachbarschaft sehr beliebt. Man lobte ihn wegen seines reinen Lebenswandels. Ein junges und schönes Mädchen wohnte in seiner der Nähe. Ihre Eltern waren Kaufleute. Das Mädchen wurde schwanger. Sie war nicht verheiratet. Sie wollte den Namen des Kindsvaters nicht preisgeben. Die Eltern ließen ihr keine Ruhe, da behauptete sie: „Hakuin ist der Vater meines Kindes.“

Enttäuscht und über alle Maßen wütend gingen die Eltern zu dem Meister. Alles was er zu den Vorwürfen sagte war: „Ist das so?“

Das Kind wurde geboren. Die zornigen Eltern der frischgebackenen Mutter brachten das Neugeborene zu Hakuin. Hakuin hatte inzwischen seinen guten Ruf verloren und seine Schüler hatten sich von ihm abgewandt. Man hielt ihn für eine verkommene Kreatur. Die Eltern des Mädchens riefen:„Hier, dein Kind!“ Alles, was Hakuin dazu sagte war. „Ist das so?“

Er nahm das Baby auf und sorgte gut für das kleine Kind. Er pflegte und behütete es wie sein eigen Fleisch und Blut.

Ein Jahr verging. Die junge Mutter hielt es nicht mehr aus. Sie beichtete ihren Eltern die Wahrheit. Der Vater ihres Kindes wäre ein armer, junger Fischer und nicht der Zenmeister Hakuin.

Unverzüglich gingen die Eltern der jungen Frau zu Hakuin. Sie baten ihn unter Tränen um Vergebung. Es täte ihnen so unendlich leid. Ob sie das Kind zu sich nach Hause holen könnten? Hakuin war einverstanden. Er übergab ihnen das Kind. Tränenüberströmt dankten sie ihm nochmals und sagten: „Du bist ein so reiner Mensch! Ein wahrer Meister!“

Und Hakuin entgegnete ihnen: „Ist das so?“ 

Eine Zengeschichte

Spielregeln

Außerhalb von Dir ist NICHTS.

Nichts kann DICH besser machen, nichts kann DICH schlechter machen. Niemand kann DICH bewundern und niemand kann DICH verachten. "Außerhalb" ist nur eine Idee, eine mögliche Regel in DEINEM Spiel. Du kannst Dich innerhalb dieser "Spielregeln" verlieren und glauben, dass Du Dich an all diese Regeln im Spiel halten musst. Du kannst aber auch erkennen, dass es nur "gemachte" Regeln sind, und das es an Dir liegt, ob Du weiterhin dieses Spiel mit diesen Regeln spielen willst.

DU hast die Regeln gemacht, denn jedes Spiel braucht seine Regeln. Aber vielleicht nimmst Du Dein eigenes Spiel so bitterernst, dass Du vergessen hast , dass es eigentlich nur DENJENIGEN gibt, der sich das Spiel "ausgedacht" hat. 

Du kannst die "Ebene" wechseln und erkennen, dass Du nicht die Spielfigur sondern der SPIELLEITER  BIST.

Vielleicht macht es ein Beispiel aus der Traumwelt etwas deutlicher:

Eine rote Fußgängerampel bedeute in der Traumwelt: Stopp, stehen bleiben, bis die Ampel grün wird, erst dann darf man wieder weitergehen. Das ist uns in der Traumwelt in Fleisch und Blut übergangen. Wenn jemand bei hohem Verkehrsaufkommen diese Regel bricht, dann ist die Unfallwahrscheinlichkeit hoch (vermeintlich). Also bringen wir das unseren Kindern bei. Damit die Kleinen sich auch wirklich daran halten und lernen, dass es wichtig ist bei rot stehen zu bleiben, bleiben die Erwachsenen auch bei rot stehen wenn ein Kind mit an der Ampel steht, aber weit und breit kein Auto zu sehen ist. Wenn nun aber ein Erwachsener so fest an diese "selbstgemachte" Regel glaubt, dann bleibt er selbst dann an der Fußgängerampel bei rot stehen, wenn er vollkommen allein ist, weit nach links und rechts schauen kann und kein Auto kommt. Er wartet bis es grün ist und überquert erst dann die Straße.

Wer hat dann da wen im Griff und wie viel Eigenverantwortung hat dieser Mensch noch? Macht das Spiel dann noch Spaß?

Vermutlich nicht, denn man hat vergessen, dass alles in diesem "Traum" von einem SELBST geträumt wird. Auch die Verkehrsregeln.

Es sind DEINE Regeln für das Spiel, welches DU gerade spielst. Keine Figur, keine Regel in einem Traum hat Macht über den Träumer. Ich kann tausendmal von Herrschern und Beherrschten träumen. Einmal bin ich scheinbar König und einmal bin ich scheinbar Sklave, aber wenn ich aufwache erkenne ich, das weder das eine noch das andere WIRKLICH ist.

 

Kein Brahman

DA gibt es keinen Brahman, keinen Atman, keinen Paramatman, keinen Guru, keinen Meister.

DA gibt es nur DICH SELBST.

 

Wie die Vögel im Himmel und die Lilien auf dem Felde

Warnung vor Habsucht und irdischen Sorgen

 Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Fraß zerstören und wo Diebe durchgraben und stehlen; sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Fraß zerstören und wo Diebe nicht durchgraben noch stehlen! Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein. Die Lampe des Leibes ist das Auge; wenn nun dein Auge klar ist, so wird dein ganzer Leib licht sein; wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß die Finsternis! Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie weder säen noch ernten noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel wertvoller als sie? Wer aber unter euch kann mit Sorgen seiner Lebenslänge eine Elle zusetzen? Und warum seid ihr um Kleidung besorgt? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen; sie mühen sich nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch aber, dass selbst nicht Salomo in all seiner Herrlichkeit bekleidet war wie eine von diesen. Wenn aber Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? So seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt: Was sollen wir essen? Oder: Was sollen wir trinken? Oder: Was sollen wir anziehen? Denn nach diesem allen trachten die Nationen; denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles benötigt. Trachtet aber zuerst nach dem Reich  Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden. 

So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag! Denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem Übel genug.

 

Matthäus Kapitel 6

Kein Gedanke

Ein Kennzeichen für "das SELBST" oder für das  "Ganz DU SELBST sein", ist, dass DA keine Gedanken auftauchen. Du ruhst vollständig in DEINEM REINEN SEIN. 

Für das Ego, für das "kleine Ich", ist Gedankenlosigkeit nicht möglich, da das "kleine ich" ein Gedanke ist.

"Ich" ist ein Gedanke und dann folgen alle anderen Gedanken. Ohne diesen "Ich"-Gedanken IST ALLES NUR. Das "kleine ich" nimmt alles in Besitz und glaubt in einer Welt zu leben, in der es noch viele andere "kleine ichs" gibt und in der es versucht mehr oder weniger gut klar zu kommen.

Aber Du "kleines ich" musst mir das nicht glauben. Du kannst es selbst ERKENNEN in dem Du einfach nur ganz DU SELBST BIST, indem Du tief in Dich SELBST hinein fällst und für einen (wenn auch am Anfang nur sehr kurzen) Augenblick erkennst, dass es DA kein "kleines ich" gibt. DA ist tiefster FRIEDE, REINES SEIN, das was DU BIST.

 

Sobald der kleine Finger sagt: "Ich bin ein kleiner Finger und ich bin für dies und jenes zuständig",  hat er den Körper vergessen und er hat vergessen, dass er sich nicht selbst gemacht hat.

 

»Alle Gedanken sind mit der Verwirklichung unvereinbar. Richtig ist, alle Gedanken über uns sowie alle anderen Gedanken auszuschließen. Denken ist das Eine, Verwirklichung ist etwas ganz anderes.«

 Ramana Maharshi

Keine Regung MEER

»Wie ein Fluss nicht weiterfließt, wenn er einmal ins Meer gemündet ist, so verliert ein Mensch alle Regungen des Egos, nachdem er ins Selbst eingegangen ist.«

Ramana Maharsh

Wer bist Du?

Bist Du Hans, Elisabeth, Günther... etc. oder bist Du DAS SELBST, welches Hans, Elisabeth oder Günther "träumt"?

Mit was/wem bist Du zutiefst verbunden? Mit der Figur, der Rolle die DU "spielst" oder mit dem SCHAUSPIELER, der die Rolle "verkörpert". 

Wir haben uns vollständig im "Traum" / im "Schauspiel" verloren und haben jetzt Angst zu DEM zu erwachen, DER das alles nur "träumt". 

Im "Traum" kennen wir uns gut aus, da gibt es Straßen, Menschen, Pflanzen, Tiere, Häuser etc.. Manchmal fällt das Traumleben schwer und ein andermal sind wir wieder glücklich.

Aber was ist, wenn ich Dir mitten in Deinem Traumleben zuflüstere: "Das träumst Du alles nur. Du bist nicht wirklich Günther und Du wurdest nie von einer Mutter geboren. Du bist der TRÄUMER dieser Welt." Würdest Du aufwachen wollen? Ganz ehrlich? Ich glaube nicht. Und das ist der Grund warum es so außerordentlich selten ist, dass jemand im Traumleben erkennt, dass er sich SELBST begegnet. Die geträumte Figur sagt immer zu einer anderen geträumten Figur: "Du bist nicht ich."

Ohne Fragen

SEI wer Du BIST, dann gibt es keine Fragen.

Wenn Du noch Fragen hast, bist Du nicht DA wo Du hingehörst.

Und solange ES nicht klar ist, höre niemals auf zu fragen.

Ich = ADHS

Das "ich" in uns ist wie ein Mensch mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung). Es kann nicht still sein, muss sich ständig bewegen, kann sich nicht wirklich auf das INNERE konzentrieren. Plant, sucht, will. Action, action, action.... bloß nicht nach INNEN schauen. Diese Ruhe und diese Stille, die es DA findet, ist für das "ich" nicht auszuhalten. Ich will, ich will, ich will....machen tun, handeln. Körper, Körper, Körper... es gibt nichts anderes für das "ich". Aber je mehr "ich" mich im  Tun, Machen,  Handeln verliere, desto weniger bin "ich" mit dem wirklichen ICH/SEIN verbunden. Um so weniger  weiß "ich" um MICH SELBST.

Muss "ich" sich wundern, wenn es irgendwann keine Lust mehr hat, wenn es an Burnout leidet oder wenn es ohne Beruhigungstabletten nicht mehr leben kann?

Die beste "Beruhigungstablette" ist reines ICH-SELBST-SEIN.

 

In Verbindung mit MIR SELBST

Im Grunde geht es nur darum: Das reine ICH-SELBST-SEIN.

Alles Leid, jede Unzufriedenheit, jedes Problem das auftaucht, jeder Konflikt, jede Krankheit, all das, ist ein Ruf zurück zu MIR SELBST. DA bin ich ganz zu HAUSE, DA bin ich angekommen.

ICH-SELBST ist die absolut NON-Dualität, die gegen Dualität nichts einzuwenden hat. STILLE, DASEIN.... ICH.

 

Wir, mit unserem "kleinen Ich", das nichts mehr von DEM, was eigentlich WIRKLICH ist, weiß, das "kleine-Ich", das so erschöpft ist und sich nach RUHE, FRIEDEN und GEBORGENHEIT sehnt, aber nicht mehr weiß, wo und wie DAS zu finden ist. Wir "kleinen Ichs" sind so über alle Maßen verirrt und verwirrt, das wir gar nicht mehr merken, dass es so ist. Wir halten diese Verirrung für unseren normalen Zustand und glauben, dass das alles schon seine Richtigkeit hat: Das Leben ist schwer und schon gar kein Ponyhof. Wir glauben, wir müssen kämpfen, uns gegen andere "kleine Ichs" behaupten oder uns nach deren Anerkennung und Liebe sehnen etc., und nur so könnten wir überleben.  Wir geben uns mit Geld und Besitz zufrieden, hier und da mal eine neues Auto und ein schöner Urlaub, wo wir wieder Kraft tanken für den nächsten "Kampf" und die nächste "Mühe".

Aber DAS, was ICH wirklich BIN, das weiß davon überhaupt nichts. Man könnte fast sagen, ES schaut diesem dualen Leben mit den ganzen Merkwürdigkeiten zu und "wundert" sich (was es nicht wirklich tut). Wenn Du ES nach Problemen fragst, dann weiß ES gar nicht, was damit gemeint ist. Wenn Du zu IHM sagst: "Das ist ein Tisch", dann sagt es : "O.K.." Wenn Du IHM sagen würdest "der Tisch ist ein Klo", dann sagt ES: "OK". Es kümmert sich nicht darum was es ist, denn ES IST

Kannst Du mir folgen?

Einige Menschen haben ES schon in einem SELBSTgespräch, oder anderweitig, erkannt und sie wissen recht gut, von was ICH spreche. Aber sie wissen auch, dass es komischerweise wahnsinnig schwer ist "dabei-zu-bleiben". Wir müssen uns immer wieder erinnern lassen, denn die Verirrung ist so stark, dass wir immer wieder auf sie hereinfallen. Verurteilen wir uns nicht dafür. Der WEG wird gegangen und DU willst ihn gehen.

Lass mich Dein WEGWEISER SEIN, denn ohne DICH will ICH nicht SEIN.

 

 

Für B: Ich will es so, wie ich es will!

Mein lieber B, , wenn Du Dir folgende Haltung einfach nur klar machst und eingestehen kannst, dann wird es leichter:

"Ich will es so, wie ich es will."

Der grundsätzliche innere Widerstand gegen Rat oder Hilfe von jemandem "außerhalb" von Dir macht, dass Du nicht über das hinausgehen kannst worüber Du aber eigentlich hinausgehen willst. Du hältst die vermeintlichen "Besserwisser" im Außen nicht gut aus, siehst aber dabei nicht Deine eigene Egozentrik, die sagt:

"Niemand hat mir zu sagen was ich tun soll. Ich werde tun was ich will."

Es geht nicht darum, dass wir Jedem und Allem im Außen glauben schenken müssen und jedem Ratschlag ungeprüft folgen sollen, aber diese innere Abwehr, dieses innere "Nein" gegenüber jeglichem Rat und jeglichem Hinweis vom Außen, versperrt uns gleichzeitig GOTTES HILFE. Weil wir es unbedingt selbst machen und selbst wissen wollen, gelingt es uns nicht, einen WIRKLICHEN HINWEIS durch jemanden im "Außen" zu erkennen. Warum ist da so? Weil das Ego sagt: "Wenn du Recht hast und ich dazu ja sage, dann werde ich abgewertet. Aber ich will der/die Wichtigste sein. Wenn ich Deinen Rat annehme, dann weißt Du mehr als ich. Das ist für mich unerträglich, weil ich es besser wissen will. Ich will König sein und ich will mir die Antwort auf all meine Fragen selbst geben."

Diese Haltung ist meist unbewusst und die meisten Menschen sagen dazu: "So bin ich nicht." Aber wenn folgende Gedanken oder Sätze auftauchen, können sie daraufhinweisen, dass sie sich irren:

"Was fällt Dir ein mir einen Rat zu geben"

"Wie kommst Du darauf, dass Du mehr über mich weißt, als ich selbst"

"Mir kann keiner helfen"

"Was glaubt er, wer er ist"

"Die glaubt, sie wüsste da etwas."  

"Du kannst mir gerne antworten, aber ich werde sowieso nur die Antwort akzeptieren,

die in mein Denksystem passt. Später werde ich so tun, als hätte ich sie mir selbst gegeben:" (Was auf einer anderen Ebene natürlich auch so IST. ;-))

o.ä.

 

Nochmal, es geht nicht darum, dass wir immer das tun sollen was uns andere raten oder anweisen. Das wäre ganz offensichtlich nicht der richtige Weg. Aber was wir tun können, ist unser "Nein" oder unseren Widerstand gegen den Rat und die Hilfe von "außen" zu erkennen. Vielleicht können wir dann sehen, wie klein unsere eigene Welt ist und das wir uns weigern, dem "Größeren und Weiseren" eine Tüt zu öffnen. Und das nur, weil wir einem anderen nicht zugestehen möchten, dass er tatsächlich mehr Verständnis besitzt als ich selbst und ich mir den Zugang zu diesem Verständnis durch meinen egozentrischen Widerstand verweigere.

 

Wenn ein kleines Kind sich nicht davon abbringen lässt, dass da ein Monster unter seinem Bett ist, dann wird es weit länger in Angst und Schrecken leben müssen, als ein Kind, das seiner Mutter glaubt und vertraut.

 

Dazu aus EKiW:

Erinnere dich an das, was wir über die furchterregenden Wahrnehmungen von kleinen Kindern sagten, die sie

erschrecken, weil sie sie nicht verstehen. Wenn sie um Aufklärung bitten und diese akzeptieren, verschwinden ihre

Ängste. Aber wenn sie ihre Alpträume verbergen, behalten sie sie. Es ist leicht, einem unsicheren Kind zu helfen,

denn es begreift, dass es nicht versteht, was seine Wahrnehmungen bedeuten. Du aber glaubst, dass du die deinen

verstehst. Kleines Kind, du versteckst deinen Kopf unter den schweren Decken, die du auf dich gelegt hast. Du

verbirgst deine Alpträume in der Dunkelheit deiner eigenen falschen Gewissheit und lehnst es ab, deine Augen zu

öffnen und sie anzusehen

Selbstliebe und Anklage

Selbstliebe ist ein großes Thema. Alle Welt spricht davon. Auf einer bestimmten Bewusstseinsebene (es gibt auch noch ein "darüber hinaus") geht es tatsächlich um Selbstliebe (damit meine ich nicht das in sich selbst verliebte Ich, sondern eine grundlegende Haltung sich selbst gegenüber).

Wir Menschen sind Ankläger. Wir klagen an, das ist Fakt. Vielleicht in unterschiedlichen Bereichen, aber kaum jemand ist ohne Anklage. Wenn man die Spur des Anklägers einmal zurück verfolgt, dann wird vielleicht gesehen, das die letzte Anklage Gott, dem Universum, dem Leben...etc. gilt. Man klagt " Gott" an mit den Worten "Warum lässt Du das zu? Was habe ich getan, dass ich mich in dieser Situation befinde oder solch ein Leben führen muss..." etc.. 

Wenn Dir wieder einmal bewusst wird, dass Du anklagst, egal ob Gott, Deinen Ehepartner oder Lebensgefährten, Deine Freunde, Deine Eltern, Deine Geschwister, Deinen Chef, Deine Kollegen.... oder Dich selbst, dann schau mal, ob folgender Satz etwas mit Dir macht (Du musst ihn laut sprechen und dann in Dich hineinspüren):

"Ich klage dich an, weil ich mich selbst nicht liebe"

 

Es geht dabei nicht darum ob es richtig oder falsch ist was hier gesagt wird. Sondern es geht um ein eigenes energetisches Überprüfen. Vielleicht gibt es die eine oder andere Situation wo es nicht so recht passen will, aber in vielen Fällen kann dieser Satz zu einer Erkenntnis führen und er lässt Dich durchatmen. Probier's mal aus.

Komm vorbei...

... und lass uns einfach nur DA SEIN.

Nicht denken

Man kann "nicht denken" nicht machen. Denken fällt von selbst weg, wenn man sich ganz auf sich/das SELBST, auf das reine DASEIN, einlässt.

SELBSTgespräch

In einem SELBSTgespräch kann ein Teil von Dir ins Schwingen kommen, mit dem Du im Moment noch nicht bewusst in Kontakt bist. Aber damit das geschehen kann, ist die Bereitschaft notwendig, die alten Pfade zu verlassen und sich auf vollkommen neue Wege einzulassen. 

Noch ETWAS ANDERES

Da ist noch ETWAS ANDERES. ETWAS, das hinter dieser oberflächlichen Realität liegt, die uns glauben macht, dass es nichts anderes gibt, als das, was wir mit unseren fünf Sinnen erfahren können. Sind wir mutig genug hinter den Schleier zu schauen? Oder haben wir zu viel Angst vor dem, was wir glauben, was wir dort finden?

Glaube diesen Angstgedanken nicht, sie sind nicht wahr. DU bist O.K., egal was war, ist oder jemals sein wird.

Trau' Dich zu SEHEN was jenseits Deiner Sinne liegt und ERKENNE was DU BIST:

Unendliches DASEIN,

das alles SEIN lässt

und trotzdem das Spiel des Lebens spielt.

 

Verliere nicht den Mut wenn Du es nicht gleich "siehst". Es bedarf bei den meisten Menschen tatsächlich einer Zeit der Anleitung und des übens. Nur so entwickelt sich das Vertrauen in das eigene SEIN. Und es werden immer wieder Herausforderungen auftauchen, die Dich glauben machen wollen, dass es hoffnungslos ist. Aber das ist es nicht. Es braucht nur immer wieder ein bisschen Mut auf sich selbst zu schauen.

Am Ende...

Es ist möglich die fantastischsten aber auch die schrecklichsten Zustände zu erfahren. Da gibt es Engel und Dämonen und man steigt in die höchsten Himmel auf und fällt in die tiefsten Höllen hinab. Manchmal bleibt man für eine ganze Weile  in seinem Himmel oder seiner Hölle stecken, aber beides scheint eine Illusion zu sein, denn irgendwann fällt man wieder aus seinem Himmel heraus oder steigt aus seiner Hölle empor. Dann kann das Spiel neu beginnen: Himmel, Hölle, Himmel, Hölle, Himmel, Hölle.... da gibt es anscheinend kein Entrinnen. Aber was passiert, wenn man einmal kurz anhält? Wenn man sich einmal ganz auf sich SELBST besinnt? Da bleibt am Ende nur dieses stille SEIN, aus dem alle persönlichen Himmel und Höllen entspringen dürfen, das aber erstaunlicherweise davon vollkommen unberührt ist.

Und dann kommt's Ego und sagt: "Das ist mir zu langweilig". 

Was für ein Spaß :-)

 

STILL SEIN

 

Ich lade Dich ein mit MIR STILL zu SEIN.

Kein Reden, kein Tun,

einfach nur ruh'n,

in der tiefen LIEBE DEINES SELBST.

Positiv oder Negativ

Erwachen und Erleuchtung

Aus DEM-WAS-IST können positive oder negative Gedanken aufsteigen. Wenn "Ich" etwas Positives oder Negatives denkt, dann kann sich "Ich" gut oder schlecht fühlen. Und das war's eigentlich schon. 

Das, was für das eine "Ich" positiv ist, kann für das andere "Ich" etwas Negatives sein.

 Ist DAS-WAS-IST beeindruckt von diesen Gedanken? Wie könnte das sein? ES  ist doch selbst der positive als auch der negative Gedanke. DAS-WAS-IST gibt sich selbst die Bedeutung positiv oder negativ und kann sich dabei in dem ewigen Spiel des Elends oder der Lust vergessen.

Wahrnehmung und Urteil

Was wahrgenommen und zurückgewiesen oder beurteilt und als ungenügend befunden wurde, das bleibt in deinem Geist, weil es wahrgenommen worden ist. Eine der Illusionen, an denen du leidest, ist der Glaube, dass das, was du abgeurteilt hast, keine Wirkung hat. Das kann nicht wahr sein, außer du glaubst auch, dass das, worüber du geurteilt hast, nicht existiert. Das glaubst du offensichtlich nicht, sonst hättest du es nicht abgeurteilt. Letztlich spielt es keine Rolle, ob dein Urteil richtig oder falsch ist. So oder so setzt du deinen Glauben in das Unwirkliche. Das ist bei jeder Art von Urteil unvermeidlich, weil es die

Überzeugung voraussetzt, es stehe dir frei, aus der Wirklichkeit auszuwählen.

 

Aus E.K.i.W.

"Niemand" kann erleuchtet werden

 

Wenn Erwachen oder Erleuchtung scheinbar geschieht, dann erwacht niemand und niemand wird erleuchtet. Es kann "gesehen" werden, dass dieses "Ich", das vermeintlich erleuchtet werden könnte, eine Identifikation des EINEN ist. Das EINE, das "Ich" "spielt". 

Das scheinbar vergessene NICHTS

Es passiert ohne Grund. Da ist kein Ziel und kein Weg. Die scheinbare Bewegung ensteht aus dem NICHTS, das ALLES ist. Kann man DAS, was immer IST, als das erkennen was "man" IST und nicht was man als "Ich" zu sein scheint? Worte können es nicht benennen. Daher wird das "Ich" nicht befriedigt, weil es verstehen muß. Somit bleibt es in der Endlosschleife des Suchens gefangen. Wenn aus irgendeinem scheinbaren Grund die Suche endet, dann ist da auch kein "Ich" mehr zu finden, und wenn die Suche weitergeht, dann bin "Ich" wieder da. 

Das "Ich" kommt aus dem NICHTS. Das NICHTS spielt "Ich" und hat sich dabei scheinbar "vergessen".

 

 

GOTTES Manifestationen

Du bist eine Manifestation GOTTES, aber Donald Trump, Mutter Theresa und die kleine Bachstelze, da draußen auf dem roten Ziegeldach, sind es auch.

Glück

Kurz mal nix gedacht, schon glücklich!

 

Liebe W.,  dieser Spruch bringt es sowas von auf den Punkt. Kürzer und wahrer geht es wirklich nicht mehr!! :-)

Angst vor der Erlösung

Du hast nicht wirklich Angst vor der Kreuzigung. Dein wirkliches Entsetzen gilt der Erlösung.

Aus E.K.i.W.

 

Dem kann ICH nur zustimmen. Denn die Erlösung, die "Erleuchtung", hat definitiv nichts damit zu tun, was die Person, das kleine "ich", das Ego, sich darunter vorstellt und sich davon verspricht.

Denn das SEIN,  die STILLE, der FRIEDEN, der GLEICHMUT.... (es gibt tatsächlich kein Wort dafür),  ist für das getrennte Individuum, das nach Aktivität, Machen und Erreichen sucht, unerträglich.

Der erleuchtete Weise

Der erleuchtete Weise weiß, dass dieses Selbst nicht stirbt, wenn der Körper stirbt; nicht weint, wenn die Augen Tränen vergießen; nicht verbrennt, wenn der Körper verbrannt wird; nicht verloren ist, wenn alles verloren ist. Was immer ihm widerfährt, ob er nun mittellos oder wohlhabend ist, ob er in einem Palast wohnt oder im Wald - stets ist er im Innern unberührt.

Aus Yoga Vasishtha

Das Verlangen der Liebe

Ist es möglich, dass die Liebe etwas verlangt?

Bei den kleinen "ichs" in unserer Traumwelt tut sie es definitiv. Unsere kleinen "ichs" verlangen ständig etwas:

"Liebe mich bitte so, wie ich dich liebe"

"Vertraue mir, sonst kann ich dir nicht vertrauen"

"Behandle mich gut und sorge für mich  (so wie "ich" es benötige), damit ich mir deiner Liebe sicher sein kann und ich auch dir das geben kann, was du benötigst."

etc. ....

Grundsätzlich ist dagegen überhaupt nichts einzuwenden, solange das gegenseitige Verlangen bedient wird und das Konzept, wie Beziehung funktionieren sollte, aufgeht. Tut es das nicht, geht das Leiden los..... 

Die absolut ernst gemeinte Frage ist nun: "Kann es anders sein?" Die ANTWORT ist wie immer: JA! 

Dabei dürfen wir nun aber nicht vergessen, dass die ANTWORT für das kleine "ich" nicht auszuhalten ist. Sie ist die größte Herausforderung, der sich das kleine "ich" in seinem Traumleben stellen kann. Daher ist es außerordentlich selten, dass sich ein kleines "ich" auf den Weg macht, um den Grund für sein Leiden zu suchen. Denn wenn es sein ZIEL erreicht hat, wird ERKANNT, dass es so etwas wie ein kleines, getrenntes "ich", das von der Liebe eines anderen kleinen, getrennten "ichs"  abhängig ist, gar nicht gibt. Was dann noch bleibt, ist eine LIEBE, die sich ein kleines "ich" nicht vorstellen kann. Denn alles was vorstellbar ist, ist nicht diese LIEBE. Diese LIEBE findest Du nicht im Außen, bei anderen kleinen "ichs", diese LIEBE BIST DU. Und wenn Du Dir erlaubst, Dich ganz in DEINER LIEBE auszuruhen, erkennst DU, dass DU noch nie etwas verlangt hast.

Ohne Zweifel SEIN

ist es möglich ohne Zweifel zu sein?

An was zweifeln wir im täglichen Leben? Vielleicht an der Liebe eines anderen Menschen zu mir? An der Arbeit die ich mache? An meiner Situationen, in der ich mich scheinbar befinde? An mir selbst? Am Sinn des Lebens oder am Leben selbst? etc.. Wir geben dem Zweifel wahnsinnig viele Möglichkeiten sein Unwesen zu treiben. Wenn Zweifel aufkommt fragen wir immer: "Ist das richtig oder falsch, ist es wahr oder ist es Lüge?"

Wenn man dem Gefühl des Zweifels einmal Raum gibt, dann bemerkt man meist eine ziemlich starke Kontraktion. Es ist also ein recht unangenehmes (eben verzweifeltes) Gefühl.

Aber woher kommt dieser Zweifel? Und gibt es etwas, an dem ich unmöglich zweifeln kann? Etwas, was völlig zweifelsfrei ist?

Die Antwort ist ein ABSOLUTES Ja!

An DEM, was Du BIST, kannst Du nicht zweifeln, das ist unmöglich. Und wenn Du DEM Deine Aufmerksamkeit schenkst, wird aller Zweifel verschwinden.

Etwas Leichtigkeit gefällig?

Es ist mal wieder Zeit für eine kleine Aufmunterung im Traumleben :-).  Nimm's leicht, sing' mit :-)!

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Geboren und sterben

Wirst DU geboren, wenn der Körper geboren wird? Und stirbst DU, wenn der Körper stirbt?

Wird der Raum in einem Krug geboren, wenn ein Krug gefertigt wird und stirbt dieser Raum, wenn der Krug zerbricht?.

Stirbt die Energie, die eine Glühbirne zum Leuchten bringt, wenn der Glühfaden reißt?

Stört es den Raum, wenn Menschen hinein oder hinaus gehen?

 

Könnte es sein, dass das, was DU wirklich BIST, immer DAS ist, egal, ob da ein Körper ist oder nicht?

Erleuchtung und das Erwachen aus der Traumwelt...

 

...ist für einen Menschen, der scheinbar in einer getrennten Welt lebt, die größte Herausforderung, der er sich stellen kann. Es bedarf Mut, denn das ERWACHEN ZUM SELBST bedeutet meist eine radikale Umkehrung der bisherigen Sichtweise. 

Wie schon Ramana Maharshi fragte: "Bist du in der Welt oder ist die Welt in Dir?"

Der scheinbar getrennte Mensch glaubt an Konzepte wie Familie, Gesellschaft, Religion, Wissenschaft etc.. Und er glaubt an die am schwersten zu überwindenden Idee: "Ich".

Durch die Wahrnehmung des scheinbaren "ich" und die Wahrnehmung der scheinbaren "anderen", entstehen die meisten Probleme und Herausforderungen in der Traumwelt. Daher ist es sinnvoll unermüdlich auf DAS hinzuweisen, aus welchem dieses "ich und die anderen" hervorgehen. Es ist gut, sich selbst immer wieder darauf aufmerksam zu machen, dass man mit diesem kleinen "Ich" identifiziert ist und DAS, aus mit DEM ALLES entsteht, dabei völlig vergisst..

Wenn die UMKEHRUNG der Sichtweise einmal stattgefunden hat und der Schleier schon einmal gelüftet wurde, dann kann es trotzdem passieren, dass die alten Verirrungen hin und wieder zurückkehren und man mit neuen "Herausforderungen" in der scheinbaren "Traumwelt" konfrontiert wird. Das ist völlig normal und gehört zum scheinbaren Weg. Und gerade in diesen Zeiten, ist eine kleine ERINNERUNG heilsam, die auf DAS hinweist, was WIRKLICH ist.

 

GOTTES Hilfe

GOTT hilft nicht, weil ER kein Bedürfnis kennt. Doch erschafft ER alle HELFER SEINES SOHNES, solange dieser glaubt, seine Phantasien seien wahr. Danke GOTT für sie, denn sie werden Dich nach Hause führen.

E.K.i.W

Vollendung

Das, was Du bist, ist Vollendung. In dieser Vollendung gibt es kein Subjekt und kein Objekt. Da gibt es keine Trennung und keine Benennung. Alles ist so wie es IST. Da gibt es kein Wissen über.... Da gibt es nur DAS und alles was erscheint, ist DAS (was Du BIST). Jeder ist das SELBST in VOLLENDUNG, aber leider ist man sich dessen nicht gewahr. Man sieht Körper und Objekte und glaubt, dass diese Körper und Objekte getrennt von einem selbst sind. 

Was für ein Irrtum. Aber ohne diesen Irrtum könnte die Welt nicht so überleben wie man sie gerade erlebt. Und so lange man in diesem Weltspiel als getrennte Persönlichkeit mitspielen will, so lange wird das Spiel von Freude und Leid weitergehen aber man übersieht dabei das WESENTLICHE, weil man sich mit dem Unwesentlichen identifiziert.

 

Dem SEIN vertrauen

Immer wenn die Gedanken verrückt spielen und von hier nach da springen, wenn sie Dir Angst vor der Zukunft machen oder sich mit Themen aus der Vergangenheit beschäftigen, dann richte den Blick nach INNEN. Erziehe Deinen Geist dazu nach INNEN zu schauen. Lass von allem im Außen ab. Schau' tief nach INNEN und nimm das sehr ernst. Stelle es an die erste Stelle. Kannst Du spüren, wie Du dann von allem ablässt, wie sich alles entspannt? Dann vertraue diesem Ablassen, vertraue darauf, wenn auch erst einmal nur für einen kurzen Augenblick, dass Dir nichts passieren wird wenn Du gerade keine Lösung hast, wenn Du nichts tust um etwas zu erreichen.

SEI einfach nur DA und vertraue diesem SEIN das Du BIST.

 

Für S.: Die Welt in Dir

Fragender: Worin besteht die Selbstverwirklichung, die die Unzufriedenheit beseitigt? Ich bin in der Welt, und es gibt Kriege. Kann die Selbstverwirklichung diese beenden?

Ramana: Bist Du in der Welt, oder ist die Welt in Dir?

Fragender: Ich verstehe nicht. Die Welt ist sicherlich um mich herum.

Ramana: Du sprichst von der Welt  und von dem, was in ihr geschieht. Es sind nur Deine Vorstellungen. Die Vorstellungen sind im Geist, und der Geist ist in Dir. Also ist die Welt in Dir.

Fragender: Ich kann Dir nicht folgen. Auch wenn ich nicht an die Welt denke, ist sie trotzdem da.

Ramana: Willst Du damit sagen, dass die Welt getrennt vom Geist existiert und in dessen Abwesenheit existieren kann?

Fragender: Ja.

Ramana: Existiert die Welt auch in Deinem Tiefschlaf?

Fragender: Ja.

Ramana: Siehst Du Sie im Tiefschlaf?

Fragender: Nein, aber andere, die wach sind, sehen sie.

Ramana: Bist du Dir des Wissens der anderen auch im Schlaf gewahr, oder wirst Du Dir erst jetzt dessen gewahr?

Fragender: In meinem Wachzustand.

Ramana: Dann sprichst Du vom Wissen im Wachzustands, nicht aber von der Erfahrung des Tiefschlafs. Im Wach- und im Traumzustand gibst Du die Existenz der Wach- bzw. Traumwelt zu, weil sie Produkte des Geistes sind. Im Tiefschlaf wird der Geist zurückgezogen, und die Welt existiert nur in Samenform. Sie wird wieder offenbar, wenn Du aufwachst. Das Ego ensteht, identifiziert sich mit dem Körper und sieht die Welt. 

Aus: Gespräche mit Ramana Maharshi

(s.a. Hier)

 

PS Und es fährt schon wieder ein LKW durch DICH hindurch... und da läuten Glocken in DIR... und da prasselt ein Feuer in DIR und... ;-).

Ablösung eines zwölfjährigen aus der Elternbindung

Und seine Eltern gingen alle Jahre nach Jerusalem zum Passafest. Und als er zwölf Jahre alt war, gingen sie hinauf nach dem Brauch des Festes. Und als die Tage vorüber waren und sie wieder nach Hause gingen, blieb der Knabe Jesus in Jerusalem, und seine Eltern wussten's nicht. Sie meinten aber, er wäre unter den Gefährten, und kamen eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten. Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wieder nach Jerusalem und suchten ihn. Und es begab sich nach drei Tagen, da fanden sie ihn im Tempel sitzen, mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte. Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich über seinen Verstand und seine Antworten. Und als sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Und seine Mutter sprach zu ihm: Mein Kind, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. Und er sprach zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist? Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen sagte.

 

Lukas 2, 41-50

Ego

Dich mit dem Ego identifizieren heißt, dich selber anzugreifen und dich arm zu machen. Deshalb hat jeder,

der sich mit dem Ego identifiziert, das Gefühl, es sei ihm etwas entzogen. Was er dann empfindet, ist Depression

oder Ärger, weil das, was er tat, der Eintausch von SELBSTliebe gegen Selbsthass war, was ihm Angst vor sich

selbst gemacht hat. Er merkt das nicht. Selbst wenn er sich der Angst völlig bewusst ist, nimmt er nicht wahr, dass

ihre Quelle seine eigene Ego-Identifikation ist, und versucht immer, mit ihr fertig zu werden, indem er irgendeine

Art wahnsinnigen »Arrangements« mit der Welt trifft. Er nimmt diese Welt immer als außerhalb von sich wahr,

denn das ist für seine Anpassung entscheidend. Er merkt nicht, dass er diese Welt macht, denn es gibt keine Welt

außerhalb von ihm.

Aus E.K.i.W.

Der Glaube an das Leid

Da gehen wir in die Kirchen und Tempel, knien nieder und beten zu Gottes Sohn, dass er uns helfen möge.  Und GOTTES SOHN hilft und teilt das offene Geheimnis mit, aber niemand glaubt IHM. Niemand ahnt, dass aller Fehlglaube des beeinflussten und begrenzten Geistes, den größten Teil seines  Leidens hervorruft.

Niemand will wahrhaben, dass Leiden in erster Linie dadurch entsteht, dass man an das Leiden selbst zutiefst (aber unbewusst) glaubt und es fällt so schwer diesen Glauben aufzugeben, da ein weiterer Glaube darin besteht, dass hinter dem Ende des Leidens eine ohnmächtige Inaktivität steht.

Die Heilung eines mondsüchtigen Knaben

Und als sie zu dem Volk kamen, trat ein Mensch zu ihm, kniete vor ihm nieder und sprach: Herr, erbarme dich über meinen Sohn! Denn er ist mondsüchtig und hat schwer zu leiden; er fällt oft ins Feuer und oft ins Wasser; ich habe ihn zu deinen Jüngern gebracht und sie konnten ihm nicht helfen. Jesus aber antwortete und sprach: O du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch ertragen? Bringt ihn mir her! Und Jesus bedrohte ihn; und der Dämon fuhr aus von ihm, und der Knabe wurde gesund zu derselben Stunde. Da traten die Jünger zu Jesus, als sie allein waren, und sprachen: Warum konnten wir ihn nicht austreiben? Er aber sprach zu ihnen: Wegen eures Kleinglaubens. Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.

Matthäus K. 17

 

Und auf einmal steht es neben dir

Und auf einmal merkst du äußerlich:

Wieviel Kummer zu dir kam,

Wieviel Freundschaft leise von dir wich,

Alles Lachen von dir nahm.

 

Fragst verwundert in die Tage.

Doch die Tage hallen leer.

Dann verkümmert Deine Klage ...

Du fragst niemanden mehr.

 

Lernst es endlich, dich zu fügen,

Von den Sorgen gezähmt.

Willst dich selber nicht belügen

Und erstickst es, was dich grämt.

 

Sinnlos, arm erscheint das Leben dir,

Längst zu lang ausgedehnt. - - -

Und auf einmal - -: Steht es neben dir,

An dich angelehnt - -

Was?

Das, was du so lang ersehnt.

Joachim Ringelnatz

Für R.: Die Rauhnächte

Die Energie während der rauhen Nächte ist sehr stark und verhilft immer zur SELBST-Erkenntnis. In dieser Zeit ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man einen Blick hinter die Schleier der Traumwelt werfen kann. Wenn Du diese Zeit also nutzen willst, dann hast Du zwei mächtige Werkzeugen zur Verfügung:

1. Lenke Deine Aufmerksamkeit auf die Muster Deiner Person und sei dabei so ehrlich wie Du nur sein kannst. Stelle die richtigen Fragen über Dich selbst und lass Dir zeigen (indem Du Dich in das Feld begibst), welchen Ego-Mechanismus Du transformieren kannst. Frage Dich: "Was ist mir wirklich wichtig?" und überprüfe dann, warum Du das, was Du als Antwort erhälst (noch) nicht lebst. Wenn Du hier mit bestem Wissen und Gewissen vorgehst, dann ist es gut möglich (gerade in dieser Zeit), dass Du die "Verhinderer" entlarvst oder Du erlebst, dass sich Dein Wunsch im SEIN erlöst.

2. Lenke Deine Aufmerksamkeit nach INNEN, denke nicht an Deine Vergangenheit und nicht an Deine Zukunft. Gib dem UNENDLICHEN in Dir Raum. SEI der RAUM, der alles enthält, DAS was Du BIST. Erkenne DAS als das Wichtigste vor allem anderen. Nur DAS. Gib den Gedanken, die auftauchen, keine Aufmerksamkeit. Verbleibe in DEM.

Dann schau' was bleibt und sage mir, wer ein Ritual für die rauhen Nächten sucht.

 

Paradox, ich weiß ;-).

Erfüllung

Wenn man noch nach Erfüllung in und durch diese Welt und ihren Erscheinungen sucht, dann wird man nicht an DEM interessiert sein können, was einem aus dem Nicht-erfüllt-sein ERLÖSEN kann.

Mach Dir kein Bild...

Solange du noch die alten, selbstgemachten Bilder vor MICH stellst, wirst du DICH nicht erkennen können. Solange wirst du noch deinen ehemals gemachten Erfahrungen vertrauen und dem selbstgemachten Glauben, den du über MICH hegst. Es wird immer genau so sein, wie es deinem Denken entspricht. Stellst du dieses Denken und deine Überzeugungen und Meinungen über MICH / DICH nicht in Frage, bist du eingeschlossen in deinem selbst errichteten Gedanken-Gefängnis. Das, was dich daraus befreien kann, ist die Auf- und Hingabe der alten Bilder, Meinungen und Überzeugungen über dich und die vermeintlichen "Anderen" da draußen.

Trennung von Gott

Tu gar nichts. Entspanne einfach.

Deine Trennung von Gott ist die schwerste Arbeit in der Welt.

Hafis, persischer Dichter und Mystiker

Im Traumleben lebst Du das Leben deiner Vorderen

Eigentlich ist es kein Geheimnis, aber die meisten Menschen wissen nicht, dass sie Informationen (Energien) ihrer Vorderen (Ahnen) in sich tragen und das viele Probleme und Herausforderungen in ihrem Leben durch diese Informationen gesteuert werden. Viele negativen Gefühle und Handlungsweisen, haben einfach ihren Ursprung in der energetischen Übertragung aus der Ahnenreihe. Negativen Emotionen wie z.B. Hoffnungslosigkeit, Wut, Ärger, Angst, Ausweglosigkeit etc. können tatsächlich erlebbar aus dem eigenen System entlassen werden. Dafür muss erkannt werden, von wem oder woher sie stammen und das eigene System muss die Bereitschaft zeigen, sich von diesen Bindungen und Einflüssen zu lösen. Geht man hier in der richtigen Weise vor, dann kann innerhalb einer Minute z.B. eine Hoffnungslosigkeit oder ein Angstgefühl vollständig neutralisiert werden.

Aber wie immer, gilt dieser Hinweis nur für das Traumleben. Wenn man beginnt zu erkennen was WIRKLICH ist, dann spielen "die Vorderen", "die Emotionen" etc. keine Rolle mehr, weil gesehen werden kann, dass ALLES aus dem EINEN entsteht. Dann wird es nicht mehr darum gehen, das eigene Traumleben zu verbessern, sondern aus dem Traum zu erwachen. Aber das Paradoxe ist: Durch den Wunsch, das Traumleben zu verbessern, kann es möglich sein, ganz ungewollt, daraus zu erwachen. Es kann passieren, dass man, während man versucht aus dem Falschen das Richtige oder aus dem Schlechten das Gute zu machen, erkennt, dass "richtig und falsch", "gut und schlecht" nur ein Gedanke ist und möglicherweise nur eine "weitervererbte" Information der "Vorderen" ist. Das lässt sich schon dadurch bestätigen, dass im Traumleben jeder weiß, dass das, was für den einen das Richtige ist, für einen anderen vollkommen falsch sein kann. 

 

 

Löwe und Lamm

Stärke und Unschuld. Löwe und Lamm. Gott.

 

 

 

 

 

DU bist der LÖWE und das LAMM GOTTES.

Stärke und Unschuld

stehen nicht miteinander in Konflikt.

Meditation

Meditation ist nicht nur einfach auf einem Kissen sitzen und zu "versuchen" still zu sein.. Meditation ist ein tiefes Eintauchen in DICH SELBST. 

Für's Traumleben: Emotionen loslassen

Man kann erst etwas loslassen, wenn man weiß, dass man es hat.

Es gibt viele Menschen, die glauben, dass sie keine Probleme haben dürften. Allein das Wort "Problem" lässt in ihnen schon einen Widerstand entstehen wie z.B.: "Ich, habe doch kein Problem. Probleme haben nur schwache Menschen und ich bin doch kein schwacher Mensch...." etc.

Wenn man jedoch mit solchen Glaubenssätzen verbunden ist, dann ist es unmöglich frei zu werden von Emotionsenergien, die womöglich nicht mehr dienlich sind. Bevor ich gewisse Gemütszustände gehen lassen kann, muss ich mir erst einmal eingestehen, dass ich sie habe. Das lösen davon, kann erst danach erfolgen und auch nur, wenn ich merke, dass sie mir wirklich nicht mehr dienlich sind. Manchmal wird z.B. Wut, Rache, Depression, Ärger, Angst noch gebraucht, weil das Individuum glaubt, diese Emotionen noch haben zu müssen um damit etwas zu erreichen. Zum Beispiel wird ein oft ärgerlicher oder wütender Mensch es schwer haben sich davon zu lösen, weil er wirklich davon überzeugt ist, dass die Wut ihm zu etwas dient. Es besteht möglicherweise der Glaube, das die Wut gebraucht wird  um ein Ziel zu erreichen oder eine Veränderungen herbeizuführen. Was wäre dieser Mensch, in diesem Bewusstseinszustand, ohne seine Wut?

 

Aber erinnere Dich: DAS was Du wirklich BIST, ist vollkommen unberührt von negativen und positiven Emotionen.  Ohne DAS könnten gar keine Emotionen im Spiel des Traumlebens auftauchen. Allerdings können Dich im Traumleben sog. "negative, destruktive Emotionen" davon abhalten zu erkennen, was du wirklich BIST. 

Je bewusster, je wacher man wird , desto klarer kann gesehen werden, wie sich diese Gemütszustände bilden und woher sie kommen. Aber man muss bereit sein etwas genauer hinzuschauen

Kein Stress

Mach Dir keinen Stress, Du hast alle Zeit der Welt. Es gibt nichts zu erreichen, Du musst nirgendwo hin- oder ankommen.

ALLES ist gut.

Und immer wieder für den Sucher

Derjenige, der glaubt getrennt zu sein und nach dem SELBST, nach dem SEIN, nach dem ABSOLUTEN sucht, wird es nicht finden können. Der Getrennte will das SEIN kennen, aber das kann nicht passieren, weil der Getrennte das SEIN, das ABSOLUTE IST. Du BIST das ABSOLUTE. Die Suche ist beendet.

Für de Badman: Richtig und Falsch

Geliebter Badman, lass uns zu Deinem Großvater und allen dazugehörigen Vorderen sagen:

Jenseits von "richtig" und "falsch" liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.

Rumi  (Sufi-Poet 13. Jahrhundert)

ICH und das Universum

ICH bin wirklich.

Das Universum ist unwirklich.

ICH bin das Universum.

Ohne Hü kein Hott

Wenn der Gedanke an Unfreiheit nicht gedacht wird, kann dann der Gedanke an Freiheit überleben?

Wenn der Gedanke an Nicht-erleuchtet-sein fehlt, kann dann der Gedanke an Erleuchtung existieren?

Was, wenn alles nur ein Gedanke ist? Wenn die Welt, einfach nur ein Gedanke ist?

Wenn "Ich", nur ein Gedanke ist? 

 

Für R: Was durch MEINE Augen schaut

Meine liebe R., erinnere Dich immer wieder: DAS, was durch meine Augen schaut, ist genau DASSELBE, wie das, was durch Deine Augen schaut. Keine Trennung! Für das "menschliche" Bewusstsein kaum zu glauben, aber vertraue diesem SCHAUEN:

Alles ist EINS. Ich bin DU und Du bist ICH.

Und wenn es realisiert wird, entdecken wir den unsagbaren FRIEDEN, diese STILLE die wir SIND.

Das Einzige, was es zu tun gibt, ist diesem DASEIN zu vertrauen. Und ich weiß, dass es immer wieder Herausforderungen geben wird, aber wenn wir uns diesen Herausforderung stellen (wie Du jetzt weißt: Im wahrsten Sinne des Wortes), werden wir immer ins DASEIN zurückfallen und der tiefe Frieden SEIN.

Leidensfähigkeit

Die Fähigkeit zu leiden mag groß sein, aber sie ist nicht grenzenlos. Schließlich fängt jeder zu erkennen an, und sei es noch so unklar, dass es einen besseren Weg geben muss. Und wenn sich diese Erkenntnis stärker durchsetzt, wird sie zum Wendepunkt. Sie weckt schließlich die geistige SCHAU wieder.

Aus dem Film zur Entstehungsgeschichte von E.K.i.W

Allumfassend

Was alles umfasst kann kein Gegenteil haben.

Die Schranken entfernen

Wir können nichts über unser SELBST lernen, wir können uns nicht dorthin entwickeln, denn wir sind ES schon. Das Einzige, was wir tun können, ist die Schranken zu entfernen, die uns vergessen lassen, was wir WIRKLICH sind.

Diese ISTHEIT...

...kennt keine Vergangenheit und keine Zukunft, sie kennt kein Ja und kein Nein.

Unendlicher Raum und Stille. DASEIN. 

Erinnerst Du Dich?

Phantasien und die Suche nach der Wahrheit

Wenn man in Phantasien nach der WAHRHEIT sucht, dann wird diese Suche kaum von Erfolg gekrönt sein können.

Wenn ich glaube, eine Fata Morgana sei wirklich, dann werde ich dort nach Wasser suchen, aber mein Durst wir niemals gestillt. 

Wie lange wird es noch dauern, bis wir endlich erkennen, dass wir DAS was wir schon so lange ersehnen, niemals in der äußeren "Luftspiegelung" finden werden. Aber wenn wir den Blick nach INNEN richten, dann kann es sein, dass wir ETWAS "finden" was wir gar nicht gesucht haben.

Ich geh' mal kurz die Welt retten...

Wer geht die Welt retten? Der, der sie erschaffen hat?

Das Streben nach Glück

Heute sagte jemand: "Wenn wir mal ehrlich sind, dann wollen wir doch eigentlich alle nur glücklich sein." Aus dieser Perspektive muss man feststellen: "Ja, absolut, so ist das."

Aber wenn wir mal ganz ehrlich sind und uns auf DAS beziehen was wir zutiefst SIND, dann frage ich: Geht es HIER um glücklich-sein-wollen? Oder um sonst irgendetwas? Wer will glücklich sein und wer leidet? Wer ist das? Das ist Ruth. Und wenn Ruth bei dem bleibt was IST, was ist dann? Dann fällt alles Wollen weg, das Glücklich-sein-wollen fällt weg und Ruth fällt weg, denn DAS was Ruth IST weiß nichts von Glück und Unglück.

 

LEHRER

Wenn du einen Lehrer lediglich als »ein größeres Ego« wahrnimmst, wirst du dich fürchten, weil ein Ego vergrößern heißen würde, die Beängstigung, die mit der Trennung zusammenhängt, zu vermehren. Ich will mit dir lehren und mit dir leben, wenn du mit mir denken willst, mein Ziel wird jedoch immer sein, dich schließlich von der Notwendigkeit eines Lehrers zu

entbinden. Das ist das Gegenteil des Zieles, das ein egobezogener Lehrer hat. Dieser ist mit der Wirkung seines Ego auf

ein anderes Ego beschäftigt und deutet deshalb ihre Interaktion als Mittel, das Ego aufrechtzuerhalten. Ich wäre unfähig,

mich dem Lehren zu widmen, wenn ich das glaubte, und du wirst kein hingebungsvoller Lehrer sein, solange du das

glaubst. Ich werde ständig als ein Lehrer wahrgenommen, den man entweder überhöhen oder zurückweisen muss, aber

ich nehme keine dieser beiden Wahrnehmungen für mich an.

 

Aus E.K.i.W.

Keine Trennung

Das was IST, das ABSOULTE, kann nicht getrennt sein von dem was ist. ES ist der Seher, das Sehen und das Gesehene.

Da gibt es keine Trennung. 

Der Mensch jedoch nimmt die Welt wahr und glaubt, dass es eine Welt gibt, die unabhängig  von ihm existiert.

Da kann man nix machen. Es sei denn....