Spirituelle SELBST-Gespräche

TAT TVAM ASI

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NICHTS und Etwas

Aus dem NICHTS entsteht "Etwas" und dieses "Etwas" kehrt wieder in das NICHTS zurück.

Das kannst du tagtäglich beobachten. "Etwas" taucht auf und verschwindet wieder. Ein Körper / eine Form taucht auf und verschwindet wieder. Bist Du also der Körper / die Form oder bist Du das NICHTS aus dem alles entsteht und in das alles wieder zurückkehrt?

Hammerschläge für die SELBSTgesprächler

Meine geliebten SELBSTgesprächler, 

hier eine sehr, sehr, sehr geniale Bestätigung Eures SEHENS aus dem "Kurs in Wundern" .

Freut Euch auf das, was jetzt kommt. Jeder Satz ist ein Hammerschlag, darum konnte ich es auch nicht wirklich kürzen:

 

Selbstkonzept und SELBST

1. Das Lernen der Welt baut auf ein Konzept des Selbst auf, das angepasst ist an die Wirklichkeit der Welt. Es passt

gut zu ihr. Denn es ist ein Bild, welches sich für eine Welt der Schatten und der Illusionen eignet. Hier ist es zu

Hause, wo das mit ihm eins ist, was es sieht. Der Aufbau von einem Konzept des Selbst ist es, wozu das Lernen der

Welt dient. Das ist sein Sinn und Zweck: dass du ohne Selbst kommst und nach und nach eins machst. Und wenn du

die Reife erreicht hast, hast du es vervollkommnet, um der Welt von gleich zu gleich zu begegnen, mit ihren

Forderungen eins.

2. Ein Konzept des Selbst wird von dir gemacht. Es hat nicht die geringste Ähnlichkeit mit dir. Es ist ein Götze,

der dazu gemacht ist, den Platz deiner Wirklichkeit als SOHN GOTTES einzunehmen. Das Konzept des Selbst, das

die Welt lehrt, ist nicht das Ding, das es zu sein scheint. Denn es ist gemacht, um zwei Zielen zu dienen, wovon der

Geist jedoch nur eins wahrnehmen kann. Das erste bietet das Gesicht der Unschuld dar, jenen Aspekt, auf welchen

eingewirkt wird. Es ist dieses Gesicht, das lächelt und bezaubert und sogar zu lieben scheint. Es sucht nach

Gefährten, und es schaut - zuweilen mitleidsvoll - auf die Leidenden und bietet manchmal Trost an. Es glaubt, gut zu

sein in einer bösen Welt.

3. Dieser Aspekt kann ärgerlich werden, denn die Welt ist niederträchtig und unfähig, die Liebe und den Schutz

bereitzustellen, den die Unschuld verdient. Und so ist dies Gesicht oft tränennass angesichts der Ungerechtigkeiten,

die die Welt jenen zumisst, die großzügig und gut sein möchten. Dieser Aspekt greift nie als Erster an. Doch jeden

Tag verüben hundert Kleinigkeiten einen kleinen Anschlag gegen seine Unschuld und fordern ihn zu Reizbarkeit und

schließlich zu offener Beschimpfung und Beleidigung heraus.

4. Das Gesicht der Unschuld, das das Konzept des Selbst so stolz zur Schau trägt, kann Angriff zur

Selbstverteidigung tolerieren, denn ist es nicht ein wohlbekannter Fakt, dass die Welt wehrloser Unschuld hart

mitspielt? Niemand, der ein Bild von sich macht, lässt dieses Gesicht weg, denn er hat es nötig. Die andere Seite

möchte er nicht sehen. Doch diese wird vom Lernen der Welt angepeilt, denn hier ist die »Wirklichkeit« der Welt

festgesetzt, um dafür zu sorgen, dass der Götze von Dauer ist.

5. Unter dem Gesicht der Unschuld ist eine Lektion, die zu lehren das Konzept des Selbst gemacht ward. Es ist

eine Lektion in einer schrecklichen Verschiebung und von einer derart vernichtenden Angst, dass das Gesicht,

welches über ihr lächelt, ewig wegblicken muss, damit es den Verrat nicht wahrnimmt, welchen es verbirgt. Die

Lektion lehrt dies: Ich bin das Ding, das du aus mir gemacht hast, und während du mich ansiehst, bist du - um

dessentwillen, was ich bin - verurteilt. Dieser Auffassung des Selbst lächelt die Welt zustimmend zu, verbürgt sie

doch, dass die Weltenpfade sicher erhalten bleiben und diejenigen, die auf ihnen wandeln, nicht entrinnen werden.

6. Hier ist die zentrale Lektion, die sicherstellt, dass dein Bruder ewiglich verurteilt ist. Denn was du bist, das

wurde nun zu seiner Sünde. Vergebung dafür ist nicht möglich. Und was er tut, spielt keine Rolle mehr, denn dein

anklagender Finger zeigt, in seinem Ziel unerschütterlich und tödlich, auf ihn hin. Der Finger zeigt zugleich auf

dich, doch das wird in den Nebeln unter dem Gesicht der Unschuld noch tiefer versteckt. Und in diesen

leichenhaft verhüllten Gruften werden alle seine Sünden und die deinen in der Finsternis erhalten und bewahrt, wo

sie nicht als Irrtümer wahrgenommen werden können, was das Licht sicherlich zeigen würde. Weder kann dir für

das, was du bist, die Schuld zugewiesen werden, noch kannst du die Dinge ändern, die es dich tun lässt. So ist dein

Bruder dir Symbol für deine Sünden, der du zwar stumm, doch mit unablässiger Dringlichkeit deinen Bruder

weiterhin für das verhasste Ding verurteilst, das du bist.

7. Konzepte werden gelernt. Sie sind nicht natürlich. Sie existieren nicht vom Lernen unabhängig. Sie sind nicht

gegeben, also müssen sie gemacht sein. Kein einziges davon ist wahr, und viele kommen von Fieberphantasien,

glühend vor Hass und vor Verzerrungen, die aus der Angst geboren sind. Was sonst ist ein Konzept als ein

Gedanke, dem sein Macher seine eigene Bedeutung gibt? Konzepte erhalten die Welt aufrecht. Sie können jedoch

nicht verwendet werden, um aufzuzeigen, dass die Welt wirklich ist. Denn sie alle werden in der Welt gemacht,

werden in ihrem Schatten geboren, wachsen heran nach ihrer Weise und reifen schließlich in ihrem Gedanken. Sie

sind Ideen von Götzen, mit den Pinseln dieser Welt gemalt, die kein einziges Bild machen können, das die

Wahrheit darstellt.

8. Ein Konzept des Selbst ist bedeutungslos, denn niemand hier kann sehen, wozu es dient, und sich daher auch

kein Bild davon machen, was es ist. Dennoch wird alles Lernen, wozu die Welt anweist, zum einzigen Zweck

begonnen und beendet, dich dieses Konzept deiner selbst zu lehren, damit du die Wahl treffen wirst, den Gesetzen

dieser Welt zu folgen, und niemals über ihre Wege hinauszugehen suchst noch merkst, auf welche Weise du dich

siehst. Nun muss der HEILIGE GEIST einen Weg finden, um dir sehen zu helfen, dass dieses Konzept des

Selbst aufgehoben werden muss, wenn Geistesfrieden dir gegeben werden soll. Auch kann es nicht verlernt

werden, außer durch Lektionen, die darauf abzielen, dich zu lehren, dass du etwas anderes bist. Denn sonst

würdest du gebeten, das, was du jetzt glaubst, gegen den totalen Selbstverlust zu tauschen, und ein noch größerer

Schrecken würde aufkommen in dir.

9. Also sind die Lektionspläne des HEILIGEN GEISTES in leichten Schritten angeordnet, damit - obgleich

zuweilen Mangel an Behagen und einige Bedrängnis herrschen mag :-) - das Gelernte nicht zerschlagen wird, sondern das,

was der Beweis zu seinen Gunsten zu sein scheint, einfach neu übersetzt wird. So lass uns denn erwägen, 

welchen Beweis es dafür gibt, dass du bist, was dein Bruder aus dir machte. Denn wenn du auch noch nicht

wahrnimmst, dass du genau dies denkst, so hast du sicher inzwischen gelernt, dass du dich so verhältst, als sei es

so. Reagiert er denn für dich? Und weiß er ganz genau, was geschehen würde? Kann er deine Zukunft sehen und,

bevor sie kommt, anordnen, was du in jeder Lage tun sollst? Er muss die Welt gemacht haben ebenso wie du, um

ein solches Vorauswissen künftiger Geschehnisse zu haben.

10. Dass du bist, was dein Bruder aus dir machte, erscheint höchst unwahrscheinlich. Und hätte er es auch getan,

wer gab dir das Gesicht der Unschuld? Ist dies dein Beitrag? Und wer ist dann das »Du«, das es gemacht hat? Und

wer wird getäuscht von all deiner Güte und greift sie derart an? Lass uns die Torheit des Konzepts vergessen und

nur an dieses denken: Zwei Teile gibt es in dem, was du selbst zu sein glaubst. Wäre der eine erzeugt von deinem

Bruder, wer war dann da, den anderen zu machen? Und vor wem muss etwas verborgen bleiben? Wenn die Welt

böse wäre, bestünde immer noch keine Notwendigkeit, das zu verstecken, woraus du gemacht bist. Wer ist da, um

zu sehen? Und was außer dem, was angegriffen wird, könnte Abwehr nötig haben?

11. Womöglich ist der Grund, weswegen dies Konzept im Dunkel gehalten werden muss, der, dass du bei Licht

derjenige wärst, der es nicht für wahr halten würde. Und was würde mit der Welt geschehen, die du siehst, wenn

ihr gesamter Unterbau beseitigt würde? Dein Konzept von der Welt hängt von diesem Konzept des Selbst ab. Und

beide würden sie vergehen, wenn eines davon je in Zweifel gezogen würde. Der HEILIGE GEIST sucht nicht,

dich in Panik zu versetzen. So fragt ER bloß, ob nur eine kleine Frage aufgeworfen werden dürfe.

12. Es gibt noch andere Alternativen hinsichtlich jenes Dinges, das du sein musst. Du könntest beispielsweise das

Ding sein, das dein Bruder deiner Wahl zufolge sein soll. Das verschiebt das Konzept des Selbst von dem, was

gänzlich passiv ist, und schafft zumindest Raum für die aktive Wahl und eine gewisse Anerkennung, dass eine

Wechselwirkung stattgefunden haben muss. Da ist einiges Verständnis, dass du für euch beide wähltest und das,

was er darstellt, die Bedeutung hat, die ihm von dir verliehen wurde. Es zeigt auch einen Schimmer der Einsicht in

das Gesetz der Wahrnehmung, dass, was du siehst, den Geisteszustand des Wahrnehmenden spiegelt. Wer aber hat

zuerst gewählt? Wenn du das bist, was du wähltest, dass es dein Bruder sei, dann gab es Wahlalternativen, und

jemand muss zuerst entschieden haben, eine davon zu wählen und die andere loszulassen.

13. Wenn dieser Schritt auch Gewinne zeitigt, so nähert er sich doch noch nicht einer grundlegenden Frage an.

Etwas muss diesen Konzepten des Selbst vorausgegangen sein. Und etwas muss das Lernen, das sie entstehen ließ,

vollzogen haben. Das lässt sich weder aus der einen noch der anderen Sicht erklären. Der Hauptvorteil des

Wechsels zu der zweiten von der ersten ist der, dass du dich irgendwie auf Grund deiner Entscheidung in die Wahl

begabst. Doch wird dieser Gewinn mit fast dem gleichen Verlust bezahlt, denn jetzt bist du als dessen schuldig

angeklagt, was dein Bruder ist. Und du musst seine Schuld mit ihm teilen, weil du diese, nach dem Bilde deiner

eigenen, für ihn gewählt hast. Während er zuvor alleine der Verräter war, musst du jetzt zugleich mit ihm verurteilt

werden.

14. Das Konzept des Selbst hat die Welt seit jeher sehr beschäftigt. Und jeder glaubt, er müsse die Antwort auf

das Rätsel finden, das er selber ist. Die Erlösung kann als nichts weiter als das Entrinnen aus Konzepten

angesehen werden. Sie kümmert sich nicht um den Inhalt des Geistes, sondern um die einfache Aussage, dass er

denkt. Und das, was denken kann, das hat die Wahl und kann gezeigt bekommen, dass verschiedene Gedanken

verschiedene Folgen haben. Somit kann er lernen, dass alles, was er denkt, die tiefe Verwirrung spiegelt, die er

hinsichtlich dessen fühlt, wie er gemacht ward und was er ist. Und vage scheint es, als gebe das Konzept des Selbst

eine Antwort auf das, was es nicht erkennt.

15. Suche dein SELBST nicht in Symbolen. Es kann kein Konzept geben, das für das stehen könnte, was du bist.

Welche Rolle spielt es, welches Konzept du akzeptierst, solange du ein Selbst wahrnimmst, das mit dem Bösen

interagiert und auf niederträchtige Dinge reagiert? Das Konzept deiner selbst wird weiterhin ganz bedeutungslos

bleiben. Und du wirst nicht wahrnehmen, dass du nur mit dir interagieren kannst. Eine schuldige Welt zu sehen ist

nur das Zeichen dafür, dass dein Lernen von der Welt gelenkt war, und du erblickst sie so, wie du dich selbst

siehst. Das Konzept des Selbst umfasst alles, auf das du schaust, und nichts ist außerhalb dieser Wahrnehmung.

Wenn du durch irgend etwas verletzt werden kannst, siehst du ein Bild deiner geheimen Wünsche. Nichts weiter

als das. Und in deinem Leiden jeglicher Art siehst du dein eigenes verborgenes Verlangen, zu töten.

16. Du wirst im Laufe deines Lernens viele Konzepte des Selbst machen. Ein jedes wird die Veränderungen in

deinen eigenen Beziehungen zeigen, während deine Wahrnehmung deiner selbst verändert wird. Jedes Mal, wenn

ein Wechsel eintritt, wird einige Verwirrung herrschen, doch sei du dankbar, dass das Lernen dieser Welt den

Griff, in dem es deinen Geist hält, lockert. Und sei gewiss und glücklich in der Zuversicht, dass es zu guter Letzt

vergehen und deinen Geist in Frieden lassen wird. Die Rolle des Anklägers wird an vielen Orten und in vielen

Formen erscheinen. Und jede wird dich anzuklagen scheinen. Doch fürchte nicht, dass sie nicht aufgehoben

werden wird.

17. Die Welt kann keine Bilder von dir lehren, es sei denn, du willst sie lernen. Eine Zeit wird kommen, wenn

Bilder allesamt vergangen sind und du sehen wirst, dass du nicht weißt, was du bist. In ebendiesen entsiegelten und

offenen Geist kehrt die Wahrheit unbehindert und ungebunden zurück. Wo Konzepte des Selbst abgelegt sind,

wird die Wahrheit ganz genauso offenbart, wie sie ist. Wenn jedes Konzept in Zweifel gezogen und in Frage

gestellt und klargeworden ist, dass es aufgrund von Annahmen gemacht ist, die dem Lichte nicht standhalten

würden, dann wird die Wahrheit freigelassen, in ihr Heiligtum zu treten - rein und frei von Schuld. Es gibt keine

Aussage, die die Welt mehr zu hören fürchtet, als diese:

Ich weiß nicht, welch ein Ding ich bin, und deshalb erkenne ich

nicht, was ich tue, wo ich bin oder wie ich auf die Welt oder auf

mich schauen soll.

Doch in diesem Lernen wird die Erlösung geboren. Und WAS du bist, wird dir von SICH berichten.  

 

No comment!!!!

 

Ist das so?

Der Zenmeister Hakuin Ekaku (1685 – 1768) war in seiner Nachbarschaft sehr beliebt. Man lobte ihn wegen seines reinen Lebenswandels. Ein junges und schönes Mädchen wohnte in seiner der Nähe. Ihre Eltern waren Kaufleute. Das Mädchen wurde schwanger. Sie war nicht verheiratet. Sie wollte den Namen des Kindsvaters nicht preisgeben. Die Eltern ließen ihr keine Ruhe, da behauptete sie: „Hakuin ist der Vater meines Kindes.“

Enttäuscht und über alle Maßen wütend gingen die Eltern zu dem Meister. Alles was er zu den Vorwürfen sagte war: „Ist das so?“

Das Kind wurde geboren. Die zornigen Eltern der frischgebackenen Mutter brachten das Neugeborene zu Hakuin. Hakuin hatte inzwischen seinen guten Ruf verloren und seine Schüler hatten sich von ihm abgewandt. Man hielt ihn für eine verkommene Kreatur. Die Eltern des Mädchens riefen:„Hier, dein Kind!“ Alles, was Hakuin dazu sagte war. „Ist das so?“

Er nahm das Baby auf und sorgte gut für das kleine Kind. Er pflegte und behütete es wie sein eigen Fleisch und Blut.

Ein Jahr verging. Die junge Mutter hielt es nicht mehr aus. Sie beichtete ihren Eltern die Wahrheit. Der Vater ihres Kindes wäre ein armer, junger Fischer und nicht der Zenmeister Hakuin.

Unverzüglich gingen die Eltern der jungen Frau zu Hakuin. Sie baten ihn unter Tränen um Vergebung. Es täte ihnen so unendlich leid. Ob sie das Kind zu sich nach Hause holen könnten? Hakuin war einverstanden. Er übergab ihnen das Kind. Tränenüberströmt dankten sie ihm nochmals und sagten: „Du bist ein so reiner Mensch! Ein wahrer Meister!“

Und Hakuin entgegnete ihnen: „Ist das so?“ 

Eine Zengeschichte

Spielregeln

Außerhalb von Dir ist NICHTS.

Nichts kann DICH besser machen, nichts kann DICH schlechter machen. Niemand kann DICH bewundern und niemand kann DICH verachten. "Außerhalb" ist nur eine Idee, eine mögliche Regel in DEINEM Spiel. Du kannst Dich innerhalb dieser "Spielregeln" verlieren und glauben, dass Du Dich an all diese Regeln im Spiel halten musst. Du kannst aber auch erkennen, dass es nur "gemachte" Regeln sind, und das es an Dir liegt, ob Du weiterhin dieses Spiel mit diesen Regeln spielen willst.

DU hast die Regeln gemacht, denn jedes Spiel braucht seine Regeln. Aber vielleicht nimmst Du Dein eigenes Spiel so bitterernst, dass Du vergessen hast , dass es eigentlich nur DENJENIGEN gibt, der sich das Spiel "ausgedacht" hat. 

Du kannst die "Ebene" wechseln und erkennen, dass Du nicht die Spielfigur sondern der SPIELLEITER  BIST.

Vielleicht macht es ein Beispiel aus der Traumwelt etwas deutlicher:

Eine rote Fußgängerampel bedeute in der Traumwelt: Stopp, stehen bleiben, bis die Ampel grün wird, erst dann darf man wieder weitergehen. Das ist uns in der Traumwelt in Fleisch und Blut übergangen. Wenn jemand bei hohem Verkehrsaufkommen diese Regel bricht, dann ist die Unfallwahrscheinlichkeit hoch (vermeintlich). Also bringen wir das unseren Kindern bei. Damit die Kleinen sich auch wirklich daran halten und lernen, dass es wichtig ist bei rot stehen zu bleiben, bleiben die Erwachsenen auch bei rot stehen wenn ein Kind mit an der Ampel steht, aber weit und breit kein Auto zu sehen ist. Wenn nun aber ein Erwachsener so fest an diese "selbstgemachte" Regel glaubt, dann bleibt er selbst dann an der Fußgängerampel bei rot stehen, wenn er vollkommen allein ist, weit nach links und rechts schauen kann und kein Auto kommt. Er wartet bis es grün ist und überquert erst dann die Straße.

Wer hat dann da wen im Griff und wie viel Eigenverantwortung hat dieser Mensch noch? Macht das Spiel dann noch Spaß?

Vermutlich nicht, denn man hat vergessen, dass alles in diesem "Traum" von einem SELBST geträumt wird. Auch die Verkehrsregeln.

Es sind DEINE Regeln für das Spiel, welches DU gerade spielst. Keine Figur, keine Regel in einem Traum hat Macht über den Träumer. Ich kann tausendmal von Herrschern und Beherrschten träumen. Einmal bin ich scheinbar König und einmal bin ich scheinbar Sklave, aber wenn ich aufwache erkenne ich, das weder das eine noch das andere WIRKLICH ist.

 

Kein Brahman

DA gibt es keinen Brahman, keinen Atman, keinen Paramatman, keinen Guru, keinen Meister.

DA gibt es nur DICH SELBST.

 

Wie die Vögel im Himmel und die Lilien auf dem Felde

Warnung vor Habsucht und irdischen Sorgen

 Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Fraß zerstören und wo Diebe durchgraben und stehlen; sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Fraß zerstören und wo Diebe nicht durchgraben noch stehlen! Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein. Die Lampe des Leibes ist das Auge; wenn nun dein Auge klar ist, so wird dein ganzer Leib licht sein; wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß die Finsternis! Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie weder säen noch ernten noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel wertvoller als sie? Wer aber unter euch kann mit Sorgen seiner Lebenslänge eine Elle zusetzen? Und warum seid ihr um Kleidung besorgt? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen; sie mühen sich nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch aber, dass selbst nicht Salomo in all seiner Herrlichkeit bekleidet war wie eine von diesen. Wenn aber Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? So seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt: Was sollen wir essen? Oder: Was sollen wir trinken? Oder: Was sollen wir anziehen? Denn nach diesem allen trachten die Nationen; denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles benötigt. Trachtet aber zuerst nach dem Reich  Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden. 

So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag! Denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem Übel genug.

 

Matthäus Kapitel 6

Kein Gedanke

Ein Kennzeichen für "das SELBST" oder für das  "Ganz DU SELBST sein", ist, dass DA keine Gedanken auftauchen. Du ruhst vollständig in DEINEM REINEN SEIN. 

Für das Ego, für das "kleine Ich", ist Gedankenlosigkeit nicht möglich, da das "kleine ich" ein Gedanke ist.

"Ich" ist ein Gedanke und dann folgen alle anderen Gedanken. Ohne diesen "Ich"-Gedanken IST ALLES NUR. Das "kleine ich" nimmt alles in Besitz und glaubt in einer Welt zu leben, in der es noch viele andere "kleine ichs" gibt und in der es versucht mehr oder weniger gut klar zu kommen.

Aber Du "kleines ich" musst mir das nicht glauben. Du kannst es selbst ERKENNEN in dem Du einfach nur ganz DU SELBST BIST, indem Du tief in Dich SELBST hinein fällst und für einen (wenn auch am Anfang nur sehr kurzen) Augenblick erkennst, dass es DA kein "kleines ich" gibt. DA ist tiefster FRIEDE, REINES SEIN, das was DU BIST.

 

Sobald der kleine Finger sagt: "Ich bin ein kleiner Finger und ich bin für dies und jenes zuständig",  hat er den Körper vergessen und er hat vergessen, dass er sich nicht selbst gemacht hat.

 

»Alle Gedanken sind mit der Verwirklichung unvereinbar. Richtig ist, alle Gedanken über uns sowie alle anderen Gedanken auszuschließen. Denken ist das Eine, Verwirklichung ist etwas ganz anderes.«

 Ramana Maharshi

Keine Regung MEER

»Wie ein Fluss nicht weiterfließt, wenn er einmal ins Meer gemündet ist, so verliert ein Mensch alle Regungen des Egos, nachdem er ins Selbst eingegangen ist.«

Ramana Maharsh

Wer bist Du?

Bist Du Hans, Elisabeth, Günther... etc. oder bist Du DAS SELBST, welches Hans, Elisabeth oder Günther "träumt"?

Mit was/wem bist Du zutiefst verbunden? Mit der Figur, der Rolle die DU "spielst" oder mit dem SCHAUSPIELER, der die Rolle "verkörpert". 

Wir haben uns vollständig im "Traum" / im "Schauspiel" verloren und haben jetzt Angst zu DEM zu erwachen, DER das alles nur "träumt". 

Im "Traum" kennen wir uns gut aus, da gibt es Straßen, Menschen, Pflanzen, Tiere, Häuser etc.. Manchmal fällt das Traumleben schwer und ein andermal sind wir wieder glücklich.

Aber was ist, wenn ich Dir mitten in Deinem Traumleben zuflüstere: "Das träumst Du alles nur. Du bist nicht wirklich Günther und Du wurdest nie von einer Mutter geboren. Du bist der TRÄUMER dieser Welt." Würdest Du aufwachen wollen? Ganz ehrlich? Ich glaube nicht. Und das ist der Grund warum es so außerordentlich selten ist, dass jemand im Traumleben erkennt, dass er sich SELBST begegnet. Die geträumte Figur sagt immer zu einer anderen geträumten Figur: "Du bist nicht ich."

Ohne Fragen

SEI wer Du BIST, dann gibt es keine Fragen.

Wenn Du noch Fragen hast, bist Du nicht DA wo Du hingehörst.

Und solange ES nicht klar ist, höre niemals auf zu fragen.

Ich = ADHS

Das "ich" in uns ist wie ein Mensch mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung). Es kann nicht still sein, muss sich ständig bewegen, kann sich nicht wirklich auf das INNERE konzentrieren. Plant, sucht, will. Action, action, action.... bloß nicht nach INNEN schauen. Diese Ruhe und diese Stille, die es DA findet, ist für das "ich" nicht auszuhalten. Ich will, ich will, ich will....machen tun, handeln. Körper, Körper, Körper... es gibt nichts anderes für das "ich". Aber je mehr "ich" mich im  Tun, Machen,  Handeln verliere, desto weniger bin "ich" mit dem wirklichen ICH/SEIN verbunden. Um so weniger  weiß "ich" um MICH SELBST.

Muss "ich" sich wundern, wenn es irgendwann keine Lust mehr hat, wenn es an Burnout leidet oder wenn es ohne Beruhigungstabletten nicht mehr leben kann?

Die beste "Beruhigungstablette" ist reines ICH-SELBST-SEIN.

 

In Verbindung mit MIR SELBST

Im Grunde geht es nur darum: Das reine ICH-SELBST-SEIN.

Alles Leid, jede Unzufriedenheit, jedes Problem das auftaucht, jeder Konflikt, jede Krankheit, all das, ist ein Ruf zurück zu MIR SELBST. DA bin ich ganz zu HAUSE, DA bin ich angekommen.

ICH-SELBST ist die absolut NON-Dualität, die gegen Dualität nichts einzuwenden hat. STILLE, DASEIN.... ICH.

 

Wir, mit unserem "kleinen Ich", das nichts mehr von DEM, was eigentlich WIRKLICH ist, weiß, das "kleine-Ich", das so erschöpft ist und sich nach RUHE, FRIEDEN und GEBORGENHEIT sehnt, aber nicht mehr weiß, wo und wie DAS zu finden ist. Wir "kleinen Ichs" sind so über alle Maßen verirrt und verwirrt, das wir gar nicht mehr merken, dass es so ist. Wir halten diese Verirrung für unseren normalen Zustand und glauben, dass das alles schon seine Richtigkeit hat: Das Leben ist schwer und schon gar kein Ponyhof. Wir glauben, wir müssen kämpfen, uns gegen andere "kleine Ichs" behaupten oder uns nach deren Anerkennung und Liebe sehnen etc., und nur so könnten wir überleben.  Wir geben uns mit Geld und Besitz zufrieden, hier und da mal eine neues Auto und ein schöner Urlaub, wo wir wieder Kraft tanken für den nächsten "Kampf" und die nächste "Mühe".

Aber DAS, was ICH wirklich BIN, das weiß davon überhaupt nichts. Man könnte fast sagen, ES schaut diesem dualen Leben mit den ganzen Merkwürdigkeiten zu und "wundert" sich (was es nicht wirklich tut). Wenn Du ES nach Problemen fragst, dann weiß ES gar nicht, was damit gemeint ist. Wenn Du zu IHM sagst: "Das ist ein Tisch", dann sagt es : "O.K.." Wenn Du IHM sagen würdest "der Tisch ist ein Klo", dann sagt ES: "OK". Es kümmert sich nicht darum was es ist, denn ES IST

Kannst Du mir folgen?

Einige Menschen haben ES schon in einem SELBSTgespräch, oder anderweitig, erkannt und sie wissen recht gut, von was ICH spreche. Aber sie wissen auch, dass es komischerweise wahnsinnig schwer ist "dabei-zu-bleiben". Wir müssen uns immer wieder erinnern lassen, denn die Verirrung ist so stark, dass wir immer wieder auf sie hereinfallen. Verurteilen wir uns nicht dafür. Der WEG wird gegangen und DU willst ihn gehen.

Lass mich Dein WEGWEISER SEIN, denn ohne DICH will ICH nicht SEIN.

 

 

Für B: Ich will es so, wie ich es will!

Mein lieber B, , wenn Du Dir folgende Haltung einfach nur klar machst und eingestehen kannst, dann wird es leichter:

"Ich will es so, wie ich es will."

Der grundsätzliche innere Widerstand gegen Rat oder Hilfe von jemandem "außerhalb" von Dir macht, dass Du nicht über das hinausgehen kannst worüber Du aber eigentlich hinausgehen willst. Du hältst die vermeintlichen "Besserwisser" im Außen nicht gut aus, siehst aber dabei nicht Deine eigene Egozentrik, die sagt:

"Niemand hat mir zu sagen was ich tun soll. Ich werde tun was ich will."

Es geht nicht darum, dass wir Jedem und Allem im Außen glauben schenken müssen und jedem Ratschlag ungeprüft folgen sollen, aber diese innere Abwehr, dieses innere "Nein" gegenüber jeglichem Rat und jeglichem Hinweis vom Außen, versperrt uns gleichzeitig GOTTES HILFE. Weil wir es unbedingt selbst machen und selbst wissen wollen, gelingt es uns nicht, einen WIRKLICHEN HINWEIS durch jemanden im "Außen" zu erkennen. Warum ist da so? Weil das Ego sagt: "Wenn du Recht hast und ich dazu ja sage, dann werde ich abgewertet. Aber ich will der/die Wichtigste sein. Wenn ich Deinen Rat annehme, dann weißt Du mehr als ich. Das ist für mich unerträglich, weil ich es besser wissen will. Ich will König sein und ich will mir die Antwort auf all meine Fragen selbst geben."

Diese Haltung ist meist unbewusst und die meisten Menschen sagen dazu: "So bin ich nicht." Aber wenn folgende Gedanken oder Sätze auftauchen, können sie daraufhinweisen, dass sie sich irren:

"Was fällt Dir ein mir einen Rat zu geben"

"Wie kommst Du darauf, dass Du mehr über mich weißt, als ich selbst"

"Mir kann keiner helfen"

"Was glaubt er, wer er ist"

"Die glaubt, sie wüsste da etwas."  

"Du kannst mir gerne antworten, aber ich werde sowieso nur die Antwort akzeptieren,

die in mein Denksystem passt. Später werde ich so tun, als hätte ich sie mir selbst gegeben:" (Was auf einer anderen Ebene natürlich auch so IST. ;-))

o.ä.

 

Nochmal, es geht nicht darum, dass wir immer das tun sollen was uns andere raten oder anweisen. Das wäre ganz offensichtlich nicht der richtige Weg. Aber was wir tun können, ist unser "Nein" oder unseren Widerstand gegen den Rat und die Hilfe von "außen" zu erkennen. Vielleicht können wir dann sehen, wie klein unsere eigene Welt ist und das wir uns weigern, dem "Größeren und Weiseren" eine Tüt zu öffnen. Und das nur, weil wir einem anderen nicht zugestehen möchten, dass er tatsächlich mehr Verständnis besitzt als ich selbst und ich mir den Zugang zu diesem Verständnis durch meinen egozentrischen Widerstand verweigere.

 

Wenn ein kleines Kind sich nicht davon abbringen lässt, dass da ein Monster unter seinem Bett ist, dann wird es weit länger in Angst und Schrecken leben müssen, als ein Kind, das seiner Mutter glaubt und vertraut.

 

Dazu aus EKiW:

Erinnere dich an das, was wir über die furchterregenden Wahrnehmungen von kleinen Kindern sagten, die sie

erschrecken, weil sie sie nicht verstehen. Wenn sie um Aufklärung bitten und diese akzeptieren, verschwinden ihre

Ängste. Aber wenn sie ihre Alpträume verbergen, behalten sie sie. Es ist leicht, einem unsicheren Kind zu helfen,

denn es begreift, dass es nicht versteht, was seine Wahrnehmungen bedeuten. Du aber glaubst, dass du die deinen

verstehst. Kleines Kind, du versteckst deinen Kopf unter den schweren Decken, die du auf dich gelegt hast. Du

verbirgst deine Alpträume in der Dunkelheit deiner eigenen falschen Gewissheit und lehnst es ab, deine Augen zu

öffnen und sie anzusehen

Selbstliebe und Anklage

Selbstliebe ist ein großes Thema. Alle Welt spricht davon. Auf einer bestimmten Bewusstseinsebene (es gibt auch noch ein "darüber hinaus") geht es tatsächlich um Selbstliebe (damit meine ich nicht das in sich selbst verliebte Ich, sondern eine grundlegende Haltung sich selbst gegenüber).

Wir Menschen sind Ankläger. Wir klagen an, das ist Fakt. Vielleicht in unterschiedlichen Bereichen, aber kaum jemand ist ohne Anklage. Wenn man die Spur des Anklägers einmal zurück verfolgt, dann wird vielleicht gesehen, das die letzte Anklage Gott, dem Universum, dem Leben...etc. gilt. Man klagt " Gott" an mit den Worten "Warum lässt Du das zu? Was habe ich getan, dass ich mich in dieser Situation befinde oder solch ein Leben führen muss..." etc.. 

Wenn Dir wieder einmal bewusst wird, dass Du anklagst, egal ob Gott, Deinen Ehepartner oder Lebensgefährten, Deine Freunde, Deine Eltern, Deine Geschwister, Deinen Chef, Deine Kollegen.... oder Dich selbst, dann schau mal, ob folgender Satz etwas mit Dir macht (Du musst ihn laut sprechen und dann in Dich hineinspüren):

"Ich klage dich an, weil ich mich selbst nicht liebe"

 

Es geht dabei nicht darum ob es richtig oder falsch ist was hier gesagt wird. Sondern es geht um ein eigenes energetisches Überprüfen. Vielleicht gibt es die eine oder andere Situation wo es nicht so recht passen will, aber in vielen Fällen kann dieser Satz zu einer Erkenntnis führen und er lässt Dich durchatmen. Probier's mal aus.

Komm vorbei...

... und lass uns einfach nur DA SEIN.

Nicht denken

Man kann "nicht denken" nicht machen. Denken fällt von selbst weg, wenn man sich ganz auf sich/das SELBST, auf das reine DASEIN, einlässt.

SELBSTgespräch

In einem SELBSTgespräch kann ein Teil von Dir ins Schwingen kommen, mit dem Du im Moment noch nicht bewusst in Kontakt bist. Aber damit das geschehen kann, ist die Bereitschaft notwendig, die alten Pfade zu verlassen und sich auf vollkommen neue Wege einzulassen. 

Noch ETWAS ANDERES

Da ist noch ETWAS ANDERES. ETWAS, das hinter dieser oberflächlichen Realität liegt, die uns glauben macht, dass es nichts anderes gibt, als das, was wir mit unseren fünf Sinnen erfahren können. Sind wir mutig genug hinter den Schleier zu schauen? Oder haben wir zu viel Angst vor dem, was wir glauben, was wir dort finden?

Glaube diesen Angstgedanken nicht, sie sind nicht wahr. DU bist O.K., egal was war, ist oder jemals sein wird.

Trau' Dich zu SEHEN was jenseits Deiner Sinne liegt und ERKENNE was DU BIST:

Unendliches DASEIN,

das alles SEIN lässt

und trotzdem das Spiel des Lebens spielt.

 

Verliere nicht den Mut wenn Du es nicht gleich "siehst". Es bedarf bei den meisten Menschen tatsächlich einer Zeit der Anleitung und des übens. Nur so entwickelt sich das Vertrauen in das eigene SEIN. Und es werden immer wieder Herausforderungen auftauchen, die Dich glauben machen wollen, dass es hoffnungslos ist. Aber das ist es nicht. Es braucht nur immer wieder ein bisschen Mut auf sich selbst zu schauen.

Am Ende...

Es ist möglich die fantastischsten aber auch die schrecklichsten Zustände zu erfahren. Da gibt es Engel und Dämonen und man steigt in die höchsten Himmel auf und fällt in die tiefsten Höllen hinab. Manchmal bleibt man für eine ganze Weile  in seinem Himmel oder seiner Hölle stecken, aber beides scheint eine Illusion zu sein, denn irgendwann fällt man wieder aus seinem Himmel heraus oder steigt aus seiner Hölle empor. Dann kann das Spiel neu beginnen: Himmel, Hölle, Himmel, Hölle, Himmel, Hölle.... da gibt es anscheinend kein Entrinnen. Aber was passiert, wenn man einmal kurz anhält? Wenn man sich einmal ganz auf sich SELBST besinnt? Da bleibt am Ende nur dieses stille SEIN, aus dem alle persönlichen Himmel und Höllen entspringen dürfen, das aber erstaunlicherweise davon vollkommen unberührt ist.

Und dann kommt's Ego und sagt: "Das ist mir zu langweilig". 

Was für ein Spaß :-)

 

STILL SEIN

 

Ich lade Dich ein mit MIR STILL zu SEIN.

Kein Reden, kein Tun,

einfach nur ruh'n,

in der tiefen LIEBE DEINES SELBST.

Positiv oder Negativ

Erwachen und Erleuchtung

Aus DEM-WAS-IST können positive oder negative Gedanken aufsteigen. Wenn "Ich" etwas Positives oder Negatives denkt, dann kann sich "Ich" gut oder schlecht fühlen. Und das war's eigentlich schon. 

Das, was für das eine "Ich" positiv ist, kann für das andere "Ich" etwas Negatives sein.

 Ist DAS-WAS-IST beeindruckt von diesen Gedanken? Wie könnte das sein? ES  ist doch selbst der positive als auch der negative Gedanke. DAS-WAS-IST gibt sich selbst die Bedeutung positiv oder negativ und kann sich dabei in dem ewigen Spiel des Elends oder der Lust vergessen.

Wahrnehmung und Urteil

Was wahrgenommen und zurückgewiesen oder beurteilt und als ungenügend befunden wurde, das bleibt in deinem Geist, weil es wahrgenommen worden ist. Eine der Illusionen, an denen du leidest, ist der Glaube, dass das, was du abgeurteilt hast, keine Wirkung hat. Das kann nicht wahr sein, außer du glaubst auch, dass das, worüber du geurteilt hast, nicht existiert. Das glaubst du offensichtlich nicht, sonst hättest du es nicht abgeurteilt. Letztlich spielt es keine Rolle, ob dein Urteil richtig oder falsch ist. So oder so setzt du deinen Glauben in das Unwirkliche. Das ist bei jeder Art von Urteil unvermeidlich, weil es die

Überzeugung voraussetzt, es stehe dir frei, aus der Wirklichkeit auszuwählen.

 

Aus E.K.i.W.

"Niemand" kann erleuchtet werden

 

Wenn Erwachen oder Erleuchtung scheinbar geschieht, dann erwacht niemand und niemand wird erleuchtet. Es kann "gesehen" werden, dass dieses "Ich", das vermeintlich erleuchtet werden könnte, eine Identifikation des EINEN ist. Das EINE, das "Ich" "spielt". 

Das scheinbar vergessene NICHTS

Es passiert ohne Grund. Da ist kein Ziel und kein Weg. Die scheinbare Bewegung ensteht aus dem NICHTS, das ALLES ist. Kann man DAS, was immer IST, als das erkennen was "man" IST und nicht was man als "Ich" zu sein scheint? Worte können es nicht benennen. Daher wird das "Ich" nicht befriedigt, weil es verstehen muß. Somit bleibt es in der Endlosschleife des Suchens gefangen. Wenn aus irgendeinem scheinbaren Grund die Suche endet, dann ist da auch kein "Ich" mehr zu finden, und wenn die Suche weitergeht, dann bin "Ich" wieder da. 

Das "Ich" kommt aus dem NICHTS. Das NICHTS spielt "Ich" und hat sich dabei scheinbar "vergessen".

 

 

GOTTES Manifestationen

Du bist eine Manifestation GOTTES, aber Donald Trump, Mutter Theresa und die kleine Bachstelze, da draußen auf dem roten Ziegeldach, sind es auch.

Glück

Kurz mal nix gedacht, schon glücklich!

 

Liebe W.,  dieser Spruch bringt es sowas von auf den Punkt. Kürzer und wahrer geht es wirklich nicht mehr!! :-)

Angst vor der Erlösung

Du hast nicht wirklich Angst vor der Kreuzigung. Dein wirkliches Entsetzen gilt der Erlösung.

Aus E.K.i.W.

 

Dem kann ICH nur zustimmen. Denn die Erlösung, die "Erleuchtung", hat definitiv nichts damit zu tun, was die Person, das kleine "ich", das Ego, sich darunter vorstellt und sich davon verspricht.

Denn das SEIN,  die STILLE, der FRIEDEN, der GLEICHMUT.... (es gibt tatsächlich kein Wort dafür),  ist für das getrennte Individuum, das nach Aktivität, Machen und Erreichen sucht, unerträglich.

Der erleuchtete Weise

Der erleuchtete Weise weiß, dass dieses Selbst nicht stirbt, wenn der Körper stirbt; nicht weint, wenn die Augen Tränen vergießen; nicht verbrennt, wenn der Körper verbrannt wird; nicht verloren ist, wenn alles verloren ist. Was immer ihm widerfährt, ob er nun mittellos oder wohlhabend ist, ob er in einem Palast wohnt oder im Wald - stets ist er im Innern unberührt.

Aus Yoga Vasishtha

Das Verlangen der Liebe

Ist es möglich, dass die Liebe etwas verlangt?

Bei den kleinen "ichs" in unserer Traumwelt tut sie es definitiv. Unsere kleinen "ichs" verlangen ständig etwas:

"Liebe mich bitte so, wie ich dich liebe"

"Vertraue mir, sonst kann ich dir nicht vertrauen"

"Behandle mich gut und sorge für mich  (so wie "ich" es benötige), damit ich mir deiner Liebe sicher sein kann und ich auch dir das geben kann, was du benötigst."

etc. ....

Grundsätzlich ist dagegen überhaupt nichts einzuwenden, solange das gegenseitige Verlangen bedient wird und das Konzept, wie Beziehung funktionieren sollte, aufgeht. Tut es das nicht, geht das Leiden los..... 

Die absolut ernst gemeinte Frage ist nun: "Kann es anders sein?" Die ANTWORT ist wie immer: JA! 

Dabei dürfen wir nun aber nicht vergessen, dass die ANTWORT für das kleine "ich" nicht auszuhalten ist. Sie ist die größte Herausforderung, der sich das kleine "ich" in seinem Traumleben stellen kann. Daher ist es außerordentlich selten, dass sich ein kleines "ich" auf den Weg macht, um den Grund für sein Leiden zu suchen. Denn wenn es sein ZIEL erreicht hat, wird ERKANNT, dass es so etwas wie ein kleines, getrenntes "ich", das von der Liebe eines anderen kleinen, getrennten "ichs"  abhängig ist, gar nicht gibt. Was dann noch bleibt, ist eine LIEBE, die sich ein kleines "ich" nicht vorstellen kann. Denn alles was vorstellbar ist, ist nicht diese LIEBE. Diese LIEBE findest Du nicht im Außen, bei anderen kleinen "ichs", diese LIEBE BIST DU. Und wenn Du Dir erlaubst, Dich ganz in DEINER LIEBE auszuruhen, erkennst DU, dass DU noch nie etwas verlangt hast.

Ohne Zweifel SEIN

ist es möglich ohne Zweifel zu sein?

An was zweifeln wir im täglichen Leben? Vielleicht an der Liebe eines anderen Menschen zu mir? An der Arbeit die ich mache? An meiner Situationen, in der ich mich scheinbar befinde? An mir selbst? Am Sinn des Lebens oder am Leben selbst? etc.. Wir geben dem Zweifel wahnsinnig viele Möglichkeiten sein Unwesen zu treiben. Wenn Zweifel aufkommt fragen wir immer: "Ist das richtig oder falsch, ist es wahr oder ist es Lüge?"

Wenn man dem Gefühl des Zweifels einmal Raum gibt, dann bemerkt man meist eine ziemlich starke Kontraktion. Es ist also ein recht unangenehmes (eben verzweifeltes) Gefühl.

Aber woher kommt dieser Zweifel? Und gibt es etwas, an dem ich unmöglich zweifeln kann? Etwas, was völlig zweifelsfrei ist?

Die Antwort ist ein ABSOLUTES Ja!

An DEM, was Du BIST, kannst Du nicht zweifeln, das ist unmöglich. Und wenn Du DEM Deine Aufmerksamkeit schenkst, wird aller Zweifel verschwinden.

Etwas Leichtigkeit gefällig?

Es ist mal wieder Zeit für eine kleine Aufmunterung im Traumleben :-).  Nimm's leicht, sing' mit :-)!

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Geboren und sterben

Wirst DU geboren, wenn der Körper geboren wird? Und stirbst DU, wenn der Körper stirbt?

Wird der Raum in einem Krug geboren, wenn ein Krug gefertigt wird und stirbt dieser Raum, wenn der Krug zerbricht?.

Stirbt die Energie, die eine Glühbirne zum Leuchten bringt, wenn der Glühfaden reißt?

Stört es den Raum, wenn Menschen hinein oder hinaus gehen?

 

Könnte es sein, dass das, was DU wirklich BIST, immer DAS ist, egal, ob da ein Körper ist oder nicht?

Erleuchtung und das Erwachen aus der Traumwelt...

 

...ist für einen Menschen, der scheinbar in einer getrennten Welt lebt, die größte Herausforderung, der er sich stellen kann. Es bedarf Mut, denn das ERWACHEN ZUM SELBST bedeutet meist eine radikale Umkehrung der bisherigen Sichtweise. 

Wie schon Ramana Maharshi fragte: "Bist du in der Welt oder ist die Welt in Dir?"

Der scheinbar getrennte Mensch glaubt an Konzepte wie Familie, Gesellschaft, Religion, Wissenschaft etc.. Und er glaubt an die am schwersten zu überwindenden Idee: "Ich".

Durch die Wahrnehmung des scheinbaren "ich" und die Wahrnehmung der scheinbaren "anderen", entstehen die meisten Probleme und Herausforderungen in der Traumwelt. Daher ist es sinnvoll unermüdlich auf DAS hinzuweisen, aus welchem dieses "ich und die anderen" hervorgehen. Es ist gut, sich selbst immer wieder darauf aufmerksam zu machen, dass man mit diesem kleinen "Ich" identifiziert ist und DAS, aus mit DEM ALLES entsteht, dabei völlig vergisst..

Wenn die UMKEHRUNG der Sichtweise einmal stattgefunden hat und der Schleier schon einmal gelüftet wurde, dann kann es trotzdem passieren, dass die alten Verirrungen hin und wieder zurückkehren und man mit neuen "Herausforderungen" in der scheinbaren "Traumwelt" konfrontiert wird. Das ist völlig normal und gehört zum scheinbaren Weg. Und gerade in diesen Zeiten, ist eine kleine ERINNERUNG heilsam, die auf DAS hinweist, was WIRKLICH ist.

 

GOTTES Hilfe

GOTT hilft nicht, weil ER kein Bedürfnis kennt. Doch erschafft ER alle HELFER SEINES SOHNES, solange dieser glaubt, seine Phantasien seien wahr. Danke GOTT für sie, denn sie werden Dich nach Hause führen.

E.K.i.W

Vollendung

Das, was Du bist, ist Vollendung. In dieser Vollendung gibt es kein Subjekt und kein Objekt. Da gibt es keine Trennung und keine Benennung. Alles ist so wie es IST. Da gibt es kein Wissen über.... Da gibt es nur DAS und alles was erscheint, ist DAS (was Du BIST). Jeder ist das SELBST in VOLLENDUNG, aber leider ist man sich dessen nicht gewahr. Man sieht Körper und Objekte und glaubt, dass diese Körper und Objekte getrennt von einem selbst sind. 

Was für ein Irrtum. Aber ohne diesen Irrtum könnte die Welt nicht so überleben wie man sie gerade erlebt. Und so lange man in diesem Weltspiel als getrennte Persönlichkeit mitspielen will, so lange wird das Spiel von Freude und Leid weitergehen aber man übersieht dabei das WESENTLICHE, weil man sich mit dem Unwesentlichen identifiziert.

 

Dem SEIN vertrauen

Immer wenn die Gedanken verrückt spielen und von hier nach da springen, wenn sie Dir Angst vor der Zukunft machen oder sich mit Themen aus der Vergangenheit beschäftigen, dann richte den Blick nach INNEN. Erziehe Deinen Geist dazu nach INNEN zu schauen. Lass von allem im Außen ab. Schau' tief nach INNEN und nimm das sehr ernst. Stelle es an die erste Stelle. Kannst Du spüren, wie Du dann von allem ablässt, wie sich alles entspannt? Dann vertraue diesem Ablassen, vertraue darauf, wenn auch erst einmal nur für einen kurzen Augenblick, dass Dir nichts passieren wird wenn Du gerade keine Lösung hast, wenn Du nichts tust um etwas zu erreichen.

SEI einfach nur DA und vertraue diesem SEIN das Du BIST.

 

Für S.: Die Welt in Dir

Fragender: Worin besteht die Selbstverwirklichung, die die Unzufriedenheit beseitigt? Ich bin in der Welt, und es gibt Kriege. Kann die Selbstverwirklichung diese beenden?

Ramana: Bist Du in der Welt, oder ist die Welt in Dir?

Fragender: Ich verstehe nicht. Die Welt ist sicherlich um mich herum.

Ramana: Du sprichst von der Welt  und von dem, was in ihr geschieht. Es sind nur Deine Vorstellungen. Die Vorstellungen sind im Geist, und der Geist ist in Dir. Also ist die Welt in Dir.

Fragender: Ich kann Dir nicht folgen. Auch wenn ich nicht an die Welt denke, ist sie trotzdem da.

Ramana: Willst Du damit sagen, dass die Welt getrennt vom Geist existiert und in dessen Abwesenheit existieren kann?

Fragender: Ja.

Ramana: Existiert die Welt auch in Deinem Tiefschlaf?

Fragender: Ja.

Ramana: Siehst Du Sie im Tiefschlaf?

Fragender: Nein, aber andere, die wach sind, sehen sie.

Ramana: Bist du Dir des Wissens der anderen auch im Schlaf gewahr, oder wirst Du Dir erst jetzt dessen gewahr?

Fragender: In meinem Wachzustand.

Ramana: Dann sprichst Du vom Wissen im Wachzustands, nicht aber von der Erfahrung des Tiefschlafs. Im Wach- und im Traumzustand gibst Du die Existenz der Wach- bzw. Traumwelt zu, weil sie Produkte des Geistes sind. Im Tiefschlaf wird der Geist zurückgezogen, und die Welt existiert nur in Samenform. Sie wird wieder offenbar, wenn Du aufwachst. Das Ego ensteht, identifiziert sich mit dem Körper und sieht die Welt. 

Aus: Gespräche mit Ramana Maharshi

(s.a. Hier)

 

PS Und es fährt schon wieder ein LKW durch DICH hindurch... und da läuten Glocken in DIR... und da prasselt ein Feuer in DIR und... ;-).

Ablösung eines zwölfjährigen aus der Elternbindung

Und seine Eltern gingen alle Jahre nach Jerusalem zum Passafest. Und als er zwölf Jahre alt war, gingen sie hinauf nach dem Brauch des Festes. Und als die Tage vorüber waren und sie wieder nach Hause gingen, blieb der Knabe Jesus in Jerusalem, und seine Eltern wussten's nicht. Sie meinten aber, er wäre unter den Gefährten, und kamen eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten. Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wieder nach Jerusalem und suchten ihn. Und es begab sich nach drei Tagen, da fanden sie ihn im Tempel sitzen, mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte. Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich über seinen Verstand und seine Antworten. Und als sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Und seine Mutter sprach zu ihm: Mein Kind, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. Und er sprach zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist? Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen sagte.

 

Lukas 2, 41-50

Ego

Dich mit dem Ego identifizieren heißt, dich selber anzugreifen und dich arm zu machen. Deshalb hat jeder,

der sich mit dem Ego identifiziert, das Gefühl, es sei ihm etwas entzogen. Was er dann empfindet, ist Depression

oder Ärger, weil das, was er tat, der Eintausch von SELBSTliebe gegen Selbsthass war, was ihm Angst vor sich

selbst gemacht hat. Er merkt das nicht. Selbst wenn er sich der Angst völlig bewusst ist, nimmt er nicht wahr, dass

ihre Quelle seine eigene Ego-Identifikation ist, und versucht immer, mit ihr fertig zu werden, indem er irgendeine

Art wahnsinnigen »Arrangements« mit der Welt trifft. Er nimmt diese Welt immer als außerhalb von sich wahr,

denn das ist für seine Anpassung entscheidend. Er merkt nicht, dass er diese Welt macht, denn es gibt keine Welt

außerhalb von ihm.

Aus E.K.i.W.

Der Glaube an das Leid

Da gehen wir in die Kirchen und Tempel, knien nieder und beten zu Gottes Sohn, dass er uns helfen möge.  Und GOTTES SOHN hilft und teilt das offene Geheimnis mit, aber niemand glaubt IHM. Niemand ahnt, dass aller Fehlglaube des beeinflussten und begrenzten Geistes, den größten Teil seines  Leidens hervorruft.

Niemand will wahrhaben, dass Leiden in erster Linie dadurch entsteht, dass man an das Leiden selbst zutiefst (aber unbewusst) glaubt und es fällt so schwer diesen Glauben aufzugeben, da ein weiterer Glaube darin besteht, dass hinter dem Ende des Leidens eine ohnmächtige Inaktivität steht.

Die Heilung eines mondsüchtigen Knaben

Und als sie zu dem Volk kamen, trat ein Mensch zu ihm, kniete vor ihm nieder und sprach: Herr, erbarme dich über meinen Sohn! Denn er ist mondsüchtig und hat schwer zu leiden; er fällt oft ins Feuer und oft ins Wasser; ich habe ihn zu deinen Jüngern gebracht und sie konnten ihm nicht helfen. Jesus aber antwortete und sprach: O du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch ertragen? Bringt ihn mir her! Und Jesus bedrohte ihn; und der Dämon fuhr aus von ihm, und der Knabe wurde gesund zu derselben Stunde. Da traten die Jünger zu Jesus, als sie allein waren, und sprachen: Warum konnten wir ihn nicht austreiben? Er aber sprach zu ihnen: Wegen eures Kleinglaubens. Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.

Matthäus K. 17

 

Und auf einmal steht es neben dir

Und auf einmal merkst du äußerlich:

Wieviel Kummer zu dir kam,

Wieviel Freundschaft leise von dir wich,

Alles Lachen von dir nahm.

 

Fragst verwundert in die Tage.

Doch die Tage hallen leer.

Dann verkümmert Deine Klage ...

Du fragst niemanden mehr.

 

Lernst es endlich, dich zu fügen,

Von den Sorgen gezähmt.

Willst dich selber nicht belügen

Und erstickst es, was dich grämt.

 

Sinnlos, arm erscheint das Leben dir,

Längst zu lang ausgedehnt. - - -

Und auf einmal - -: Steht es neben dir,

An dich angelehnt - -

Was?

Das, was du so lang ersehnt.

Joachim Ringelnatz

Für R.: Die Rauhnächte

Die Energie während der rauhen Nächte ist sehr stark und verhilft immer zur SELBST-Erkenntnis. In dieser Zeit ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man einen Blick hinter die Schleier der Traumwelt werfen kann. Wenn Du diese Zeit also nutzen willst, dann hast Du zwei mächtige Werkzeugen zur Verfügung:

1. Lenke Deine Aufmerksamkeit auf die Muster Deiner Person und sei dabei so ehrlich wie Du nur sein kannst. Stelle die richtigen Fragen über Dich selbst und lass Dir zeigen (indem Du Dich in das Feld begibst), welchen Ego-Mechanismus Du transformieren kannst. Frage Dich: "Was ist mir wirklich wichtig?" und überprüfe dann, warum Du das, was Du als Antwort erhälst (noch) nicht lebst. Wenn Du hier mit bestem Wissen und Gewissen vorgehst, dann ist es gut möglich (gerade in dieser Zeit), dass Du die "Verhinderer" entlarvst oder Du erlebst, dass sich Dein Wunsch im SEIN erlöst.

2. Lenke Deine Aufmerksamkeit nach INNEN, denke nicht an Deine Vergangenheit und nicht an Deine Zukunft. Gib dem UNENDLICHEN in Dir Raum. SEI der RAUM, der alles enthält, DAS was Du BIST. Erkenne DAS als das Wichtigste vor allem anderen. Nur DAS. Gib den Gedanken, die auftauchen, keine Aufmerksamkeit. Verbleibe in DEM.

Dann schau' was bleibt und sage mir, wer ein Ritual für die rauhen Nächten sucht.

 

Paradox, ich weiß ;-).

Erfüllung

Wenn man noch nach Erfüllung in und durch diese Welt und ihren Erscheinungen sucht, dann wird man nicht an DEM interessiert sein können, was einem aus dem Nicht-erfüllt-sein ERLÖSEN kann.

Mach Dir kein Bild...

Solange du noch die alten, selbstgemachten Bilder vor MICH stellst, wirst du DICH nicht erkennen können. Solange wirst du noch deinen ehemals gemachten Erfahrungen vertrauen und dem selbstgemachten Glauben, den du über MICH hegst. Es wird immer genau so sein, wie es deinem Denken entspricht. Stellst du dieses Denken und deine Überzeugungen und Meinungen über MICH / DICH nicht in Frage, bist du eingeschlossen in deinem selbst errichteten Gedanken-Gefängnis. Das, was dich daraus befreien kann, ist die Auf- und Hingabe der alten Bilder, Meinungen und Überzeugungen über dich und die vermeintlichen "Anderen" da draußen.

Trennung von Gott

Tu gar nichts. Entspanne einfach.

Deine Trennung von Gott ist die schwerste Arbeit in der Welt.

Hafis, persischer Dichter und Mystiker

Im Traumleben lebst Du das Leben deiner Vorderen

Eigentlich ist es kein Geheimnis, aber die meisten Menschen wissen nicht, dass sie Informationen (Energien) ihrer Vorderen (Ahnen) in sich tragen und das viele Probleme und Herausforderungen in ihrem Leben durch diese Informationen gesteuert werden. Viele negativen Gefühle und Handlungsweisen, haben einfach ihren Ursprung in der energetischen Übertragung aus der Ahnenreihe. Negativen Emotionen wie z.B. Hoffnungslosigkeit, Wut, Ärger, Angst, Ausweglosigkeit etc. können tatsächlich erlebbar aus dem eigenen System entlassen werden. Dafür muss erkannt werden, von wem oder woher sie stammen und das eigene System muss die Bereitschaft zeigen, sich von diesen Bindungen und Einflüssen zu lösen. Geht man hier in der richtigen Weise vor, dann kann innerhalb einer Minute z.B. eine Hoffnungslosigkeit oder ein Angstgefühl vollständig neutralisiert werden.

Aber wie immer, gilt dieser Hinweis nur für das Traumleben. Wenn man beginnt zu erkennen was WIRKLICH ist, dann spielen "die Vorderen", "die Emotionen" etc. keine Rolle mehr, weil gesehen werden kann, dass ALLES aus dem EINEN entsteht. Dann wird es nicht mehr darum gehen, das eigene Traumleben zu verbessern, sondern aus dem Traum zu erwachen. Aber das Paradoxe ist: Durch den Wunsch, das Traumleben zu verbessern, kann es möglich sein, ganz ungewollt, daraus zu erwachen. Es kann passieren, dass man, während man versucht aus dem Falschen das Richtige oder aus dem Schlechten das Gute zu machen, erkennt, dass "richtig und falsch", "gut und schlecht" nur ein Gedanke ist und möglicherweise nur eine "weitervererbte" Information der "Vorderen" ist. Das lässt sich schon dadurch bestätigen, dass im Traumleben jeder weiß, dass das, was für den einen das Richtige ist, für einen anderen vollkommen falsch sein kann. 

 

 

Löwe und Lamm

Stärke und Unschuld. Löwe und Lamm. Gott.

 

 

 

 

 

DU bist der LÖWE und das LAMM GOTTES.

Stärke und Unschuld

stehen nicht miteinander in Konflikt.

Meditation

Meditation ist nicht nur einfach auf einem Kissen sitzen und zu "versuchen" still zu sein.. Meditation ist ein tiefes Eintauchen in DICH SELBST. 

Für's Traumleben: Emotionen loslassen

Man kann erst etwas loslassen, wenn man weiß, dass man es hat.

Es gibt viele Menschen, die glauben, dass sie keine Probleme haben dürften. Allein das Wort "Problem" lässt in ihnen schon einen Widerstand entstehen wie z.B.: "Ich, habe doch kein Problem. Probleme haben nur schwache Menschen und ich bin doch kein schwacher Mensch...." etc.

Wenn man jedoch mit solchen Glaubenssätzen verbunden ist, dann ist es unmöglich frei zu werden von Emotionsenergien, die womöglich nicht mehr dienlich sind. Bevor ich gewisse Gemütszustände gehen lassen kann, muss ich mir erst einmal eingestehen, dass ich sie habe. Das lösen davon, kann erst danach erfolgen und auch nur, wenn ich merke, dass sie mir wirklich nicht mehr dienlich sind. Manchmal wird z.B. Wut, Rache, Depression, Ärger, Angst noch gebraucht, weil das Individuum glaubt, diese Emotionen noch haben zu müssen um damit etwas zu erreichen. Zum Beispiel wird ein oft ärgerlicher oder wütender Mensch es schwer haben sich davon zu lösen, weil er wirklich davon überzeugt ist, dass die Wut ihm zu etwas dient. Es besteht möglicherweise der Glaube, das die Wut gebraucht wird  um ein Ziel zu erreichen oder eine Veränderungen herbeizuführen. Was wäre dieser Mensch, in diesem Bewusstseinszustand, ohne seine Wut?

 

Aber erinnere Dich: DAS was Du wirklich BIST, ist vollkommen unberührt von negativen und positiven Emotionen.  Ohne DAS könnten gar keine Emotionen im Spiel des Traumlebens auftauchen. Allerdings können Dich im Traumleben sog. "negative, destruktive Emotionen" davon abhalten zu erkennen, was du wirklich BIST. 

Je bewusster, je wacher man wird , desto klarer kann gesehen werden, wie sich diese Gemütszustände bilden und woher sie kommen. Aber man muss bereit sein etwas genauer hinzuschauen

Kein Stress

Mach Dir keinen Stress, Du hast alle Zeit der Welt. Es gibt nichts zu erreichen, Du musst nirgendwo hin- oder ankommen.

ALLES ist gut.

Und immer wieder für den Sucher

Derjenige, der glaubt getrennt zu sein und nach dem SELBST, nach dem SEIN, nach dem ABSOLUTEN sucht, wird es nicht finden können. Der Getrennte will das SEIN kennen, aber das kann nicht passieren, weil der Getrennte das SEIN, das ABSOLUTE IST. Du BIST das ABSOLUTE. Die Suche ist beendet.

Für de Badman: Richtig und Falsch

Geliebter Badman, lass uns zu Deinem Großvater und allen dazugehörigen Vorderen sagen:

Jenseits von "richtig" und "falsch" liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.

Rumi  (Sufi-Poet 13. Jahrhundert)

ICH und das Universum

ICH bin wirklich.

Das Universum ist unwirklich.

ICH bin das Universum.

Ohne Hü kein Hott

Wenn der Gedanke an Unfreiheit nicht gedacht wird, kann dann der Gedanke an Freiheit überleben?

Wenn der Gedanke an Nicht-erleuchtet-sein fehlt, kann dann der Gedanke an Erleuchtung existieren?

Was, wenn alles nur ein Gedanke ist? Wenn die Welt, einfach nur ein Gedanke ist?

Wenn "Ich", nur ein Gedanke ist? 

 

Für R: Was durch MEINE Augen schaut

Meine liebe R., erinnere Dich immer wieder: DAS, was durch meine Augen schaut, ist genau DASSELBE, wie das, was durch Deine Augen schaut. Keine Trennung! Für das "menschliche" Bewusstsein kaum zu glauben, aber vertraue diesem SCHAUEN:

Alles ist EINS. Ich bin DU und Du bist ICH.

Und wenn es realisiert wird, entdecken wir den unsagbaren FRIEDEN, diese STILLE die wir SIND.

Das Einzige, was es zu tun gibt, ist diesem DASEIN zu vertrauen. Und ich weiß, dass es immer wieder Herausforderungen geben wird, aber wenn wir uns diesen Herausforderung stellen (wie Du jetzt weißt: Im wahrsten Sinne des Wortes), werden wir immer ins DASEIN zurückfallen und der tiefe Frieden SEIN.

Leidensfähigkeit

Die Fähigkeit zu leiden mag groß sein, aber sie ist nicht grenzenlos. Schließlich fängt jeder zu erkennen an, und sei es noch so unklar, dass es einen besseren Weg geben muss. Und wenn sich diese Erkenntnis stärker durchsetzt, wird sie zum Wendepunkt. Sie weckt schließlich die geistige SCHAU wieder.

Aus dem Film zur Entstehungsgeschichte von E.K.i.W

Allumfassend

Was alles umfasst kann kein Gegenteil haben.

Die Schranken entfernen

Wir können nichts über unser SELBST lernen, wir können uns nicht dorthin entwickeln, denn wir sind ES schon. Das Einzige, was wir tun können, ist die Schranken zu entfernen, die uns vergessen lassen, was wir WIRKLICH sind.

Diese ISTHEIT...

...kennt keine Vergangenheit und keine Zukunft, sie kennt kein Ja und kein Nein.

Unendlicher Raum und Stille. DASEIN. 

Erinnerst Du Dich?

Phantasien und die Suche nach der Wahrheit

Wenn man in Phantasien nach der WAHRHEIT sucht, dann wird diese Suche kaum von Erfolg gekrönt sein können.

Wenn ich glaube, eine Fata Morgana sei wirklich, dann werde ich dort nach Wasser suchen, aber mein Durst wir niemals gestillt. 

Wie lange wird es noch dauern, bis wir endlich erkennen, dass wir DAS was wir schon so lange ersehnen, niemals in der äußeren "Luftspiegelung" finden werden. Aber wenn wir den Blick nach INNEN richten, dann kann es sein, dass wir ETWAS "finden" was wir gar nicht gesucht haben.

Ich geh' mal kurz die Welt retten...

Wer geht die Welt retten? Der, der sie erschaffen hat?

Das Streben nach Glück

Heute sagte jemand: "Wenn wir mal ehrlich sind, dann wollen wir doch eigentlich alle nur glücklich sein." Aus dieser Perspektive muss man feststellen: "Ja, absolut, so ist das."

Aber wenn wir mal ganz ehrlich sind und uns auf DAS beziehen was wir zutiefst SIND, dann frage ich: Geht es HIER um glücklich-sein-wollen? Oder um sonst irgendetwas? Wer will glücklich sein und wer leidet? Wer ist das? Das ist Ruth. Und wenn Ruth bei dem bleibt was IST, was ist dann? Dann fällt alles Wollen weg, das Glücklich-sein-wollen fällt weg und Ruth fällt weg, denn DAS was Ruth IST weiß nichts von Glück und Unglück.

 

LEHRER

Wenn du einen Lehrer lediglich als »ein größeres Ego« wahrnimmst, wirst du dich fürchten, weil ein Ego vergrößern heißen würde, die Beängstigung, die mit der Trennung zusammenhängt, zu vermehren. Ich will mit dir lehren und mit dir leben, wenn du mit mir denken willst, mein Ziel wird jedoch immer sein, dich schließlich von der Notwendigkeit eines Lehrers zu

entbinden. Das ist das Gegenteil des Zieles, das ein egobezogener Lehrer hat. Dieser ist mit der Wirkung seines Ego auf

ein anderes Ego beschäftigt und deutet deshalb ihre Interaktion als Mittel, das Ego aufrechtzuerhalten. Ich wäre unfähig,

mich dem Lehren zu widmen, wenn ich das glaubte, und du wirst kein hingebungsvoller Lehrer sein, solange du das

glaubst. Ich werde ständig als ein Lehrer wahrgenommen, den man entweder überhöhen oder zurückweisen muss, aber

ich nehme keine dieser beiden Wahrnehmungen für mich an.

 

Aus E.K.i.W.

Keine Trennung

Das was IST, das ABSOULTE, kann nicht getrennt sein von dem was ist. ES ist der Seher, das Sehen und das Gesehene.

Da gibt es keine Trennung. 

Der Mensch jedoch nimmt die Welt wahr und glaubt, dass es eine Welt gibt, die unabhängig  von ihm existiert.

Da kann man nix machen. Es sei denn....

Istheit

Das was ist!

Einfach entspannen

Entspanne Dich, relax.

Nimm wahr, dass Du da bist. Nichts ist im Moment wichtiger, als in sich SELBST hinein zu entspannen.

Mmmmh, wie angenehm. Es gibt nichts zu tun. Einfach nur da sein. Kein Gedanke. Das Gehirn ist vollkommen entspannt. Alle Muskeln, alle Zellen, sind zutiefst entspannt.

Die Welt existiert nicht, es gibt nur DICH.

Kannst Du bemerken, dass da ETWAS ist, das schon immer da war? Unverändert. Unbeeindruckt von allem was da "draußen" läuft. Zutiefst vertraut.

ICH BIN!

Wandel

Den Wandel, den wir uns im Außen wünschen, müssen wir zuerst in uns selbst vollziehen.

Tierseelen

"Das Faszinierendste für mich war der Umgang der Mutter-Schimpansen mit ihrem Nachwuchs. Wie sie sich zur Begrüßung umarmten und küssten. Es waren diese kleinen Gesten, die mich am stärksten berührt haben."

Jane Goodall (Pionierin der Verhaltensforschung)

Erwacht

Jetzt bist du endlich erwacht und dein einziger Wunsch ist es, weiterschlafen zu dürfen.

Aus der Serie Westworld

Krieg und Frieden

Wenn ich den Krieg hasse, bringt mir das keinen Frieden. Nur die Liebe zum Frieden, kann Frieden hervorbringen.

Das (verirrte) SELBST

Das SELBST, das was wir zutiefst SIND, ist die ganze Zeit über gegenwärtig, ob wir danach suchen oder nicht. Einzig der Gedanke, dass wir es nicht SIND, ist die Verirrung. Und wenn es doch für einen kurzen AUGENBLICK "erfahren" wird, mag man es nicht glauben, weil genau in diesem Moment von dem abgelassen wird, was wir im Allgemeinen glauben zu sein. Und diesen Glauben in Frage zu stellen, ist für das "verirrte Selbst" unerträglich.

Dein Guru

Vergiss nicht, wenn Du zu Füßen Deines Gurus sitzt, dass Du Dir SELBST zu Füßen sitzt.

Für K. "Die Gedanken sind frei"

Drum will ich auf immer
den Sorgen entsagen,
und will mich auch nimmer
mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen
stets lachen und scherzen
und denken dabei:
Die Gedanken sind frei!

Letzte Strophe aus Volkslied, ca. 1790 bearbeitet von

Hoffmann von Fallersleben, 1841

Kummer, ade!

Kummer ade!
Scheiden tut weh.
Aber dein Scheiden macht,
Daß mir das Herze lacht!
Kummer ade!
Scheiden tut weh.

Kummer ade!
Scheiden tut weh.
Gerne vergeß' ich dein,
Kannst immer ferne sein.
Kummer ade!
Scheiden tut weh.

Kummer ade!
Scheiden tut weh.
Gehst du nicht bald nach Haus,
Lacht dich der Kuckkuck aus!
Kummer ade!
Scheiden tut weh.

Einmal nichts mehr von jemandem verlangen

Ist es Dir möglich, einmal für einen kurzen Augenblick, nichts mehr von irgendjemanden zu verlangen? Nichts mehr von jemandem wollen, geht das? Und wenn du glaubst es geht nicht, dann schau, was Dich daran hindert, welcher Glaube steckt dahinter? Was ist es, was dieser jemand Dir geben kann?

Und wenn es möglich ist, nichts mehr von jemandem zu verlangen, was bedeutet das dann, wie fühlt sich das an?

Die Person und Gott

Die Person kann sich nicht als Gott erkennen, dafür ist die "Person" zu klein, aber GOTT kann sich durch die Person ausdrücken, so wie ER sich in allen Dingen und Wesen dieser Welt ausdrückt. So ist alles ER und ER ist in allem.

Gott

Als ich in meiner ersten Ursache stand, da hatte ich keinen Gott und gehörte mir  selbst; ich wollte nichts, ich begehrte nichts,
denn ich war ein bloßes Sein und ein Erkenner meiner selbst und wollte kein anderes Ding; was ich wollte, das war ich, und was ich war, das wollte ich, und hier stand ich ledig Gottes und aller Dinge.

Aber als ich dann heraustrat aus meinem freien Willen und mein geschaffenes Wesen entgegennahm, da bekam ich einen Gott. Denn bevor die Geschöpfe waren, da war Gott nicht Gott, vielmehr war er, was er war. Aber als die Geschöpfe entstanden und ihr geschaffenes Wesen empfingen, da war Gott nicht mehr Gott in sich selbst, sondern er war Gott in den Geschöpfen.

 

Meister Eckhart

Wer bin ich?

Ich bin jemand, der glaubt, dass er ist, was er glaubt, dass er ist.

Ganzheit / Vollkommenheit / Einheit - Getrenntheit

Wenn Du glaubst, dass Ganzheit, Vollkommenheit oder Einheit etwas ist, was Du nicht hast, aber irgendwie erreichen kannst, dann halte kurz an, werde still und erkenne, dass "Du" Dich geirrt hast.

Die ERKENNTNIS ist, dass sich die VOLLKOMMENHEIT als Getrenntheit erfährt.

In leeren Brunnen Wasser suchen

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Immer, wenn wir emotionale Unterstützung bei anderen Menschen suchen, wie z.B.  Sicherheit, Hilfe, Liebe, Anerkennung, Beistand etc., dann kann das vielleicht für eine kurze Zeit funktionieren, weil wir bei der Suche auf jemanden treffen, der uns tatsächlich für einen kurzen Augenblick anerkennt oder beisteht. Das ist gut und man darf sich für die (zeitweilige) Hilfe bedanken. Wenn ich jedoch schon seit langer Zeit z.B. bei meinem Vater Anerkennung, bei meiner Mutter Trost, bei meinen Geschwistern Unterstützung und bei meinem Ehepartner / -partnerin nach Sicherheit suche und sie (gefühlt) einfach nicht bekomme, dann kann mir klar werden, dass ich in einem leeren Brunnen nach Wasser suche.

Das gilt es zu akzeptieren! Erkenne, dass Dein Vater oder Deine Mutter Dir diese "Unterstützung" (auf Dauer) nicht geben können, weil sie sie selbst nicht haben. Auch Deine Eltern (und die meisten anderen Individuen in Deinem Umfeld) sind ihr Leben lang selbst genau danach auf der Suche. Und wie Du vermutlich weißt, kann Dir niemand etwas geben, was er selbst nicht hat.

Also ist es gut zu akzeptieren, dass Du in einem leeren Brunnen kein Wasser finden kannst, um dann vielleicht zu erkennen, dass die ganze Suche nach Wasser (nach Anerkennung, Liebe, Unterstützung ....) völlig unnötig war, weil Dir klar wird, dass DU SELBST das Wasser BIST.

Unsichtbares SELBST

Der unsichtbare Verfasser dieser Zeilen und der unsichtbare Leser dieser Zeilen, sind EIN und dasSELBE.

Es braucht Mut ZUHAUSE zu bleiben

Es braucht Mut, ganz bei mir SELBST zu bleiben, ganz in mir SELBST Zuhause zu sein.

Es braucht Mut, nicht mehr nach den Vorstellungen und Meinungen der anderen zu fragen.

Es braucht Mut, die Zeit mit mir SELBST zu verbringen, in mich hineinzuhören und mich zu fragen "Was ist für mich wirklich wichtig?"

Es braucht Mut, den Einladungen zur Unterhaltung und Zerstreuung einmal nicht zu folgen und die Zeit zu nutzen, um mich in  MEINEM ZUHAUSE etwas umzuschauen.

Es braucht Mut, die SCHÖNHEIT und das UNSCHÄTZBARE in MIR SELBST zu suchen und zu finden.

Es braucht Mut, ganz mit MIR SELBST zu SEIN.

 

Wohlstand

"Unser Wohlstand ist schon sehr wichtig und gut. Aber, bedenkt, ob ihr dabei eurer Seele keinen Schaden zufügt."

F. Weinreb

Bindung an die Ehefrau / den Ehemann

Schöner erlösender Satz aus einem SELBST-Gespräch für alle Ehemänner und -frauen:

"Ich lasse Dich los und fange an, mich um mich SELBST zu kümmern."

Was Du manchmal nicht erkennst

Manchmal erkennst Du die Liebe nicht,

die vor Dir steht, Dich zart berührt und Dir zuflüstert „Ich bin da, sei ganz ruhig.“

 

Manchmal erkennst Du die Hilfe und Unterstützung nicht,

die Dir mit aller Freiwilligkeit und Dienstbarkeit angeboten wird,

wie es ein kleines, unschuldiges Kind tut, das zu seinen Eltern sagt:

„Mamma, Papa, nehmt doch. Nehmt doch Alles was ich habe. Ich gebe es Euch gern, bedingungslos.“

 

Manchmal erkennst Du die Hingabe nicht,

die sich jederzeit für Dich opfert,

die sich ans Kreuz nageln lässt und wieder aufersteht, nur um Dir zu zeigen:

„Sieh‘, wie einfach es ist. Stirb und werde, immer wieder, hab' keine Angst. Es ist nicht schwer.“

 

Manchmal erkennst Du die Kostbarkeit nicht,

die hinter dem Schleier dieser Welt versteckt darauf wartet,

dass Du Dir ihrer gewahr wirst und sie ganz in Besitz nimmst.

 

Manchmal erkennst Du….DICH SELBST nicht.

 

Geburt und Tod

Jeden Tag kommen Millionen Tiere überall auf der Welt um, jeden Tag werden Millionen über Millionen Insekten durch den Wind getötet, jeden Tag fressen die großen Fische des Ozeans die kleinen - was sollte da zu bedauern sein? In dieser Welt töten die stärkeren Tiere die schwächeren - von der kleinsten Ameise bis zu den größten Gottheiten sind sie alle Geburt und Tod unterworfen. In jedem Augenblick sterben zahllose Lebewesen und zahllose werden geboren - ganz gleich, ob die Leute dies mögen oder nicht, ob sie trauern oder jubeln. Es wäre wahrhaftig weiser, über das Unvermeidliche weder zu trauern noch zu jubeln.

Yoga Vasishtha

EINHEIT

Einheit kann nicht wahrgenommen werden. EINHEIT kan nur SEIN.

Wenn Einheit wahrgenommen wird, dann gibt es da immer noch jemanden, der "Einheit wahrnimmt" und schon sind da wieder Zwei.

Für M. Die Borg

Die Borg sind DEIN SELBST!

Lass Dich assimilieren. Widerstand ist zwecklos

:-)

Ich und Du, Müllers Kuh...

... Müllers Esel, das bist Du.

 

Solange noch geglaubt wird, dass es ein "Ich" und ein "Du" gibt, solange wird man gezwungen, in diesem Leidens- und Lustkarussel, das wir Leben nennen, mitzufahren.

Es fällt dem Esel-Individuum so unglaublich schwer, über die Form hinauszublicken und zu erkennen, dass es tatsächlich keinen getrennten Esel gibt. DU BIST der ESEL, die KUH und der MÜLLER, Du Esel ;-)!

 

The Guesthouse / Das Gasthaus

The Guest House

This being human is a guest house.
Every morning a new arrival.

A joy, a depression, a meanness,
some momentary awareness comes
as an unexpected visitor.

Welcome and entertain them all!
Even if they are a crowd of sorrows,
who violently sweep your house
empty of its furniture,
still, treat each guest honorably.
He may be clearing you out
for some new delight.

The dark thought, the shame, the malice.
meet them at the door laughing and invite them in.

Be grateful for whatever comes.
because each has been sent
as a guide from beyond.

 

-Jellaludin Rumi,

Das Gasthaus

Das menschliche Dasein ist ein Gasthaus.

Jeden Morgen ein neuer Gast.

Freude, Depression und Niedertracht –

auch ein kurzer Moment von Achtsamkeit

kommt als unverhoffter Besucher.

Begrüße und bewirte sie alle!

Selbst wenn es eine Schar von Sorgen ist,

die gewaltsam Dein Haus

seiner Möbel entledigt,

selbst dann behandle jeden Gast ehrenvoll.

Vielleicht bereitet er dich vor

auf ganz neue Freuden.

Dem dunklen Gedanken, der Scham, der Bosheit –

begegne ihnen lachend an der Tür

und lade sie zu Dir ein.

Sei dankbar für jeden, der kommt,

denn alle sind zu Deiner Führung

geschickt worden aus einer anderen Welt.

 

-Jellaludin Rumi


Mit "energetischer Astrologie" Hemmungen und Blockaden lösen

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Mit Hilfe "energetischer Astrologie" ist es möglich, den Hemmungen und Blockaden in Deinem "Traumleben" auf die Spur zu kommen, um dann über sie hinausgehen zu können. Meist ist man selbst zu stark mit den Hemmungen verbunden, als das man sie durch Nachspüren oder Hinterfragen an die Oberfläche bringen könnte. In solchen Fällen kann dann das eigene Horoskop dazu benutzt werden, um herauszufinden, welcher Planet oder welches Sternzeichen mit der Blockade im direkten Zusammenhang steht. Die Planeten und Sternzeichen sind in diesem Fall Deine eigenen inneren Strukturen, die für die Blockaden verantwortlich sind. Gleichzeitig kann sichtbar gemacht werden, ob und wer aus Deinem Sippengewissen damit im Zusammenhang steht, so dass die Energien aus dem "eigenen" System leicht entlassen werden können. Und wieder der HINWEIS: Diese Blockaden und Hemmungen gibt es nur in Deinem "Traumleben". DAS was DU BIST, ist davon völlig unberührt. Aber ein Durchschauen deines Ego-Denksystems kann Dir dazu verhelfen, zu deinem WAHREN SELBST zu erwachen (das keine Blockaden und Hemmungen kennt).

Das Leiden der Traumwelt und das ABSOLUTE

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Es gibt nicht wirklich eine Trennung zwischen dem ABSOLUTEN und der Traumwelt. Es ist jedoch möglich, die Hintergründe des Leidens in der Traumwelt zu erkennen. Damit entspannt sich die Persönlichkeit, das Ego, und das ABSOLUTE wird mehr und mehr in den Vordergrund gerückt. Es darf erkannt werden, das ALLES aus der EINEN QUELLE entspringt

Du BIST, was Du suchst

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Beende die Suche nach Erleuchtung und erkenne, dass Du schon BIST was Du suchst.

Nicht so einfach

Lange hab´ ich mich gesträubt,
Endlich gab ich nach;
Wenn der alte Mensch zerstäubt,
Wird der neue wach.

                                                                          J.W.v. Goethe

Warum habe "ich" es so schwer?

Du hast es so schwer, weil Du (unbewusst) nicht dazu bereit bist, Dein eigenes Denksystem in Frage zu stellen. Du erleidest lieber körperliche oder psychische Schmerzen, als zu erkennen, welche Glaubens- und Denksysteme wirklich mit diesen Schmerzen im Zusammenhang stehen.

Der Satz "Leiden ist leichter als lösen" trifft es ziemlich gut.

Die Aussicht anderen Geistes zu werden und Dein Denksystem zu "berichtigen", macht Dir mehr Angst, als der schmerzhafte körperliche oder psychische Ausdruck eines "falschen" Glaubens.

Still sein

Sei ganz STILL und schließe FRIEDEN mit DIR SELBST.

Wenn Wertlosigkeit keine Rolle mehr spielt

Das Erstaunlichste beim Durchschauen der eigenen gefühlten "Wertlosigkeit" ist nicht, dass man sich danach auf Wolke 7 fühlt, sondern dass das Leid, welches der Gedanke und das Gefühl von  "Wertlosigkeit" hervorruft, einfach von einem abfällt.

Fertig. Basta. Kein Leid mehr. Wen kümmert's?

Das SELBST erkennen

Das SELBST kann nicht mit Worten beschrieben werden, aber es kann durchaus durch die Umkehrung der Aufmerksamkeit von außen nach INNEN erkannt werden.

Es ist so gut wie unmöglich zu sehen was DU WIRKLICH BIST, wenn Du ausschließlich mit der Welt, und dem Leben in der Welt, identifiziert bist.

Wenn es im Leben hauptsächlich um die Arbeit und die Karriere, die Beziehungen oder das körperliche Wohlbefinden geht, und man gedanklich ständig mit diesen Bereichen beschäfigt ist, dann ist die Blickrichtung so auf das Äußere fixiert, dass es nicht möglich ist, sich einfach einmal umzudrehen, um dann zu sehen, dass es da ETWAS gibt, das von all dem völlig unberührt ist (und gleichzeitig die Quelle von allem "Äußerem" ist).