Spirituelle SELBST-Gespräche

TAT TVAM ASI

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GOTTES Manifestationen

Du bist eine Manifestation GOTTES, aber Donald Trump, Mutter Theresa und die kleine Bachstelze, da draußen auf dem roten Ziegeldach, sind es auch.

Glück

Kurz mal nix gedacht, schon glücklich!

 

Liebe W.,  dieser Spruch bringt es sowas von auf den Punkt. Kürzer und wahrer geht es wirklich nicht mehr!! :-)

Angst vor der Erlösung

Du hast nicht wirklich Angst vor der Kreuzigung. Dein wirkliches Entsetzen gilt der Erlösung.

Aus E.K.i.W.

 

Dem kann ICH nur zustimmen. Denn die Erlösung, die "Erleuchtung", hat definitiv nichts damit zu tun, was die Person, das kleine "ich", das Ego, sich darunter vorstellt und sich davon verspricht.

Denn das SEIN,  die STILLE, der FRIEDEN, der GLEICHMUT.... (es gibt tatsächlich kein Wort dafür),  ist für das getrennte Individuum, das nach Aktivität, Machen und Erreichen sucht, unerträglich.

Der erleuchtete Weise

Der erleuchtete Weise weiß, dass dieses Selbst nicht stirbt, wenn der Körper stirbt; nicht weint, wenn die Augen Tränen vergießen; nicht verbrennt, wenn der Körper verbrannt wird; nicht verloren ist, wenn alles verloren ist. Was immer ihm widerfährt, ob er nun mittellos oder wohlhabend ist, ob er in einem Palast wohnt oder im Wald - stets ist er Innern unberührt.

Aus Yoga Vasishtha

Das Verlangen der Liebe

Ist es möglich, dass die Liebe etwas verlangt?

Bei den kleinen "ichs" in unserer Traumwelt tut sie es definitiv. Unsere kleinen "ichs" verlangen ständig etwas:

"Liebe mich bitte so, wie ich dich liebe"

"Vertraue mir, sonst kann ich dir nicht vertrauen"

"Behandle mich gut und sorge für mich  (so wie "ich" es benötige), damit ich mir deiner Liebe sicher sein kann und ich auch dir das geben kann, was du benötigst."

etc. ....

Grundsätzlich ist dagegen überhaupt nichts einzuwenden, solange das gegenseitige Verlangen bedient wird und das Konzept, wie Beziehung funktionieren sollte, aufgeht. Tut es das nicht, geht das Leiden los..... 

Die absolut ernst gemeinte Frage ist nun: "Kann es anders sein?" Die ANTWORT ist wie immer: JA! 

Dabei dürfen wir nun aber nicht vergessen, dass die ANTWORT für das kleine "ich" nicht auszuhalten ist. Sie ist die größte Herausforderung, der sich das kleine "ich" in seinem Traumleben stellen kann. Daher ist es außerordentlich selten, dass sich ein kleines "ich" auf den Weg macht, um den Grund für sein Leiden zu suchen. Denn wenn es sein ZIEL erreicht hat, wird ERKANNT, dass es so etwas wie ein kleines, getrenntes "ich", das von der Liebe eines anderen kleinen, getrennten "ichs"  abhängig ist, gar nicht gibt. Was dann noch bleibt, ist eine LIEBE, die sich ein kleines "ich" nicht vorstellen kann. Denn alles was vorstellbar ist, ist nicht diese LIEBE. Diese LIEBE findest Du nicht im Außen, bei anderen kleinen "ichs", diese LIEBE BIST DU. Und wenn Du Dir erlaubst, Dich ganz in DEINER LIEBE auszuruhen, erkennst DU, dass DU noch nie etwas verlangt hast.

Ohne Zweifel SEIN

ist es möglich ohne Zweifel zu sein?

An was zweifeln wir im täglichen Leben? Vielleicht an der Liebe eines anderen Menschen zu mir? An der Arbeit die ich mache? An meiner Situationen, in der ich mich scheinbar befinde? An mir selbst? Am Sinn des Lebens oder am Leben selbst? etc.. Wir geben dem Zweifel wahnsinnig viele Möglichkeiten sein Unwesen zu treiben. Wenn Zweifel aufkommt fragen wir immer: "Ist das richtig oder falsch, ist es wahr oder ist es Lüge?"

Wenn man dem Gefühl des Zweifels einmal Raum gibt, dann bemerkt man meist eine ziemlich starke Kontraktion. Es ist also ein recht unangenehmes (eben verzweifeltes) Gefühl.

Aber woher kommt dieser Zweifel? Und gibt es etwas, an dem ich unmöglich zweifeln kann? Etwas, was völlig zweifelsfrei ist?

Die Antwort ist ein ABSOLUTES Ja!

An DEM, was Du BIST, kannst Du nicht zweifeln, das ist unmöglich. Und wenn Du DEM Deine Aufmerksamkeit schenkst, wird aller Zweifel verschwinden.

Etwas Leichtigkeit gefällig?

Es ist mal wieder Zeit für eine kleine Aufmunterung im Traumleben :-).  Nimm's leicht, sing' mit :-)!

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Geboren und sterben

Wirst DU geboren, wenn der Körper geboren wird? Und stirbst DU, wenn der Körper stirbt?

Wird der Raum in einem Krug geboren, wenn ein Krug gefertigt wird und stirbt dieser Raum, wenn der Krug zerbricht?.

Stirbt die Energie, die eine Glühbirne zum Leuchten bringt, wenn der Glühfaden reißt?

Stört es den Raum, wenn Menschen hinein oder hinaus gehen?

 

Könnte es sein, dass das, was DU wirklich BIST, immer DAS ist, egal, ob da ein Körper ist oder nicht?

Erleuchtung und das Erwachen aus der Traumwelt...

 

...ist für einen Menschen, der scheinbar in einer getrennten Welt lebt, die größte Herausforderung, der er sich stellen kann. Es bedarf Mut, denn das ERWACHEN ZUM SELBST bedeutet meist eine radikale Umkehrung der bisherigen Sichtweise. 

Wie schon Ramana Maharshi fragte: "Bist du in der Welt oder ist die Welt in Dir?"

Der scheinbar getrennte Mensch glaubt an Konzepte wie Familie, Gesellschaft, Religion, Wissenschaft etc.. Und er glaubt an die am schwersten zu überwindenden Idee: "Ich".

Durch die Wahrnehmung des scheinbaren "ich" und die Wahrnehmung der scheinbaren "anderen", entstehen die meisten Probleme und Herausforderungen in der Traumwelt. Daher ist es sinnvoll unermüdlich auf DAS hinzuweisen, aus welchem dieses "ich und die anderen" hervorgehen. Es ist gut, sich selbst immer wieder darauf aufmerksam zu machen, dass man mit diesem kleinen "Ich" identifiziert ist und DAS, aus mit DEM ALLES entsteht, dabei völlig vergisst..

Wenn die UMKEHRUNG der Sichtweise einmal stattgefunden hat und der Schleier schon einmal gelüftet wurde, dann kann es trotzdem passieren, dass die alten Verirrungen hin und wieder zurückkehren und man mit neuen "Herausforderungen" in der scheinbaren "Traumwelt" konfrontiert wird. Das ist völlig normal und gehört zum scheinbaren Weg. Und gerade in diesen Zeiten, ist eine kleine ERINNERUNG heilsam, die auf DAS hinweist, was WIRKLICH ist.

 

GOTTES Hilfe

GOTT hilft nicht, weil ER kein Bedürfnis kennt. Doch erschafft ER alle HELFER SEINES SOHNES, solange dieser glaubt, seine Phantasien seien wahr. Danke GOTT für sie, denn sie werden Dich nach Hause führen.

E.K.i.W

Vollendung

Das, was Du bist, ist Vollendung. In dieser Vollendung gibt es kein Subjekt und kein Objekt. Da gibt es keine Trennung und keine Benennung. Alles ist so wie es IST. Da gibt es kein Wissen über.... Da gibt es nur DAS und alles was erscheint, ist DAS (was Du BIST). Jeder ist das SELBST in VOLLENDUNG, aber leider ist man sich dessen nicht gewahr. Man sieht Körper und Objekte und glaubt, dass diese Körper und Objekte getrennt von einem selbst sind. 

Was für ein Irrtum. Aber ohne diesen Irrtum könnte die Welt nicht so überleben wie man sie gerade erlebt. Und so lange man in diesem Weltspiel als getrennte Persönlichkeit mitspielen will, so lange wird das Spiel von Freude und Leid weitergehen aber man übersieht dabei das WESENTLICHE, weil man sich mit dem Unwesentlichen identifiziert.

 

Dem SEIN vertrauen

Immer wenn die Gedanken verrückt spielen und von hier nach da springen, wenn sie Dir Angst vor der Zukunft machen oder sich mit Themen aus der Vergangenheit beschäftigen, dann richte den Blick nach INNEN. Erziehe Deinen Geist dazu nach INNEN zu schauen. Lass von allem im Außen ab. Schau' tief nach INNEN und nimm das sehr ernst. Stelle es an die erste Stelle. Kannst Du spüren, wie Du dann von allem ablässt, wie sich alles entspannt? Dann vertraue diesem Ablassen, vertraue darauf, wenn auch erst einmal nur für einen kurzen Augenblick, dass Dir nichts passieren wird wenn Du gerade keine Lösung hast, wenn Du nichts tust um etwas zu erreichen.

SEI einfach nur DA und vertraue diesem SEIN das Du BIST.

 

Für S.: Die Welt in Dir

Fragender: Worin besteht die Selbstverwirklichung, die die Unzufriedenheit beseitigt? Ich bin in der Welt, und es gibt Kriege. Kann die Selbstverwirklichung diese beenden?

Ramana: Bist Du in der Welt, oder ist die Welt in Dir?

Fragender: Ich verstehe nicht. Die Welt ist sicherlich um mich herum.

Ramana: Du sprichst von der Welt  und von dem, was in ihr geschieht. Es sind nur Deine Vorstellungen. Die Vorstellungen sind im Geist, und der Geist ist in Dir. Also ist die Welt in Dir.

Fragender: Ich kann Dir nicht folgen. Auch wenn ich nicht an die Welt denke, ist sie trotzdem da.

Ramana: Willst Du damit sagen, dass die Welt getrennt vom Geist existiert und in dessen Abwesenheit existieren kann?

Fragender: Ja.

Ramana: Existiert die Welt auch in Deinem Tiefschlaf?

Fragender: Ja.

Ramana: Siehst Du Sie im Tiefschlaf?

Fragender: Nein, aber andere, die wach sind, sehen sie.

Ramana: Bist du Dir des Wissens der anderen auch im Schlaf gewahr, oder wirst Du Dir erst jetzt dessen gewahr?

Fragender: In meinem Wachzustand.

Ramana: Dann sprichst Du vom Wissen im Wachzustands, nicht aber von der Erfahrung des Tiefschlafs. Im Wach- und im Traumzustand gibst Du die Existenz der Wach- bzw. Traumwelt zu, weil sie Produkte des Geistes sind. Im Tiefschlaf wird der Geist zurückgezogen, und die Welt existiert nur in Samenform. Sie wird wieder offenbar, wenn Du aufwachst. Das Ego ensteht, identifiziert sich mit dem Körper und sieht die Welt. 

Aus: Gespräche mit Ramana Maharshi

(s.a. Hier)

 

PS Und es fährt schon wieder ein LKW durch DICH hindurch... und da läuten Glocken in DIR... und da prasselt ein Feuer in DIR und... ;-).

Ablösung eines zwölfjährigen aus der Elternbindung

Und seine Eltern gingen alle Jahre nach Jerusalem zum Passafest. Und als er zwölf Jahre alt war, gingen sie hinauf nach dem Brauch des Festes. Und als die Tage vorüber waren und sie wieder nach Hause gingen, blieb der Knabe Jesus in Jerusalem, und seine Eltern wussten's nicht. Sie meinten aber, er wäre unter den Gefährten, und kamen eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten. Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wieder nach Jerusalem und suchten ihn. Und es begab sich nach drei Tagen, da fanden sie ihn im Tempel sitzen, mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte. Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich über seinen Verstand und seine Antworten. Und als sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Und seine Mutter sprach zu ihm: Mein Kind, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. Und er sprach zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist? Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen sagte.

 

Lukas 2, 41-50

Ego

Dich mit dem Ego identifizieren heißt, dich selber anzugreifen und dich arm zu machen. Deshalb hat jeder,

der sich mit dem Ego identifiziert, das Gefühl, es sei ihm etwas entzogen. Was er dann empfindet, ist Depression

oder Ärger, weil das, was er tat, der Eintausch von SELBSTliebe gegen Selbsthass war, was ihm Angst vor sich

selbst gemacht hat. Er merkt das nicht. Selbst wenn er sich der Angst völlig bewusst ist, nimmt er nicht wahr, dass

ihre Quelle seine eigene Ego-Identifikation ist, und versucht immer, mit ihr fertig zu werden, indem er irgendeine

Art wahnsinnigen »Arrangements« mit der Welt trifft. Er nimmt diese Welt immer als außerhalb von sich wahr,

denn das ist für seine Anpassung entscheidend. Er merkt nicht, dass er diese Welt macht, denn es gibt keine Welt

außerhalb von ihm.

Aus E.K.i.W.

Der Glaube an das Leid

Da gehen wir in die Kirchen und Tempel, knien nieder und beten zu Gottes Sohn, dass er uns helfen möge.  Und GOTTES SOHN hilft und teilt das offene Geheimnis mit, aber niemand glaubt IHM. Niemand ahnt, dass aller Fehlglaube des beeinflussten und begrenzten Geistes, den größten Teil seines  Leidens hervorruft.

Niemand will wahrhaben, dass Leiden in erster Linie dadurch entsteht, dass man an das Leiden selbst zutiefst (aber unbewusst) glaubt und es fällt so schwer diesen Glauben aufzugeben, da ein weiterer Glaube darin besteht, dass hinter dem Ende des Leidens eine ohnmächtige Inaktivität steht.

Die Heilung eines mondsüchtigen Knaben

Und als sie zu dem Volk kamen, trat ein Mensch zu ihm, kniete vor ihm nieder und sprach: Herr, erbarme dich über meinen Sohn! Denn er ist mondsüchtig und hat schwer zu leiden; er fällt oft ins Feuer und oft ins Wasser; ich habe ihn zu deinen Jüngern gebracht und sie konnten ihm nicht helfen. Jesus aber antwortete und sprach: O du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch ertragen? Bringt ihn mir her! Und Jesus bedrohte ihn; und der Dämon fuhr aus von ihm, und der Knabe wurde gesund zu derselben Stunde. Da traten die Jünger zu Jesus, als sie allein waren, und sprachen: Warum konnten wir ihn nicht austreiben? Er aber sprach zu ihnen: Wegen eures Kleinglaubens. Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so könnt ihr sagen zu diesem Berge: Heb dich dorthin!, so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein.

Matthäus K. 17

 

Und auf einmal steht es neben dir

Und auf einmal merkst du äußerlich:

Wieviel Kummer zu dir kam,

Wieviel Freundschaft leise von dir wich,

Alles Lachen von dir nahm.

 

Fragst verwundert in die Tage.

Doch die Tage hallen leer.

Dann verkümmert Deine Klage ...

Du fragst niemanden mehr.

 

Lernst es endlich, dich zu fügen,

Von den Sorgen gezähmt.

Willst dich selber nicht belügen

Und erstickst es, was dich grämt.

 

Sinnlos, arm erscheint das Leben dir,

Längst zu lang ausgedehnt. - - -

Und auf einmal - -: Steht es neben dir,

An dich angelehnt - -

Was?

Das, was du so lang ersehnt.

Joachim Ringelnatz

Für R.: Die Rauhnächte

Die Energie während der rauhen Nächte ist sehr stark und verhilft immer zur SELBST-Erkenntnis. In dieser Zeit ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man einen Blick hinter die Schleier der Traumwelt werfen kann. Wenn Du diese Zeit also nutzen willst, dann hast Du zwei mächtige Werkzeugen zur Verfügung:

1. Lenke Deine Aufmerksamkeit auf die Muster Deiner Person und sei dabei so ehrlich wie Du nur sein kannst. Stelle die richtigen Fragen über Dich selbst und lass Dir zeigen (indem Du Dich in das Feld begibst), welchen Ego-Mechanismus Du transformieren kannst. Frage Dich: "Was ist mir wirklich wichtig?" und überprüfe dann, warum Du das, was Du als Antwort erhälst (noch) nicht lebst. Wenn Du hier mit bestem Wissen und Gewissen vorgehst, dann ist es gut möglich (gerade in dieser Zeit), dass Du die "Verhinderer" entlarvst oder Du erlebst, dass sich Dein Wunsch im SEIN erlöst.

2. Lenke Deine Aufmerksamkeit nach INNEN, denke nicht an Deine Vergangenheit und nicht an Deine Zukunft. Gib dem UNENDLICHEN in Dir Raum. SEI der RAUM, der alles enthält, DAS was Du BIST. Erkenne DAS als das Wichtigste vor allem anderen. Nur DAS. Gib den Gedanken, die auftauchen, keine Aufmerksamkeit. Verbleibe in DEM.

Dann schau' was bleibt und sage mir, wer ein Ritual für die rauhen Nächten sucht.

 

Paradox, ich weiß ;-).

Erfüllung

Wenn man noch nach Erfüllung in und durch diese Welt und ihren Erscheinungen sucht, dann wird man nicht an DEM interessiert sein können, was einem aus dem Nicht-erfüllt-sein ERLÖSEN kann.

Mach Dir kein Bild...

Solange du noch die alten, selbstgemachten Bilder vor MICH stellst, wirst du DICH nicht erkennen können. Solange wirst du noch deinen ehemals gemachten Erfahrungen vertrauen und dem selbstgemachten Glauben, den du über MICH hegst. Es wird immer genau so sein, wie es deinem Denken entspricht. Stellst du dieses Denken und deine Überzeugungen und Meinungen über MICH / DICH nicht in Frage, bist du eingeschlossen in deinem selbst errichteten Gedanken-Gefängnis. Das, was dich daraus befreien kann, ist die Auf- und Hingabe der alten Bilder, Meinungen und Überzeugungen über dich und die vermeintlichen "Anderen" da draußen.

Trennung von Gott

Tu gar nichts. Entspanne einfach.

Deine Trennung von Gott ist die schwerste Arbeit in der Welt.

Hafis, persischer Dichter und Mystiker

Im Traumleben lebst Du das Leben deiner Vorderen

Eigentlich ist es kein Geheimnis, aber die meisten Menschen wissen nicht, dass sie Informationen (Energien) ihrer Vorderen (Ahnen) in sich tragen und das viele Probleme und Herausforderungen in ihrem Leben durch diese Informationen gesteuert werden. Viele negativen Gefühle und Handlungsweisen, haben einfach ihren Ursprung in der energetischen Übertragung aus der Ahnenreihe. Negativen Emotionen wie z.B. Hoffnungslosigkeit, Wut, Ärger, Angst, Ausweglosigkeit etc. können tatsächlich erlebbar aus dem eigenen System entlassen werden. Dafür muss erkannt werden, von wem oder woher sie stammen und das eigene System muss die Bereitschaft zeigen, sich von diesen Bindungen und Einflüssen zu lösen. Geht man hier in der richtigen Weise vor, dann kann innerhalb einer Minute z.B. eine Hoffnungslosigkeit oder ein Angstgefühl vollständig neutralisiert werden.

Aber wie immer, gilt dieser Hinweis nur für das Traumleben. Wenn man beginnt zu erkennen was WIRKLICH ist, dann spielen "die Vorderen", "die Emotionen" etc. keine Rolle mehr, weil gesehen werden kann, dass ALLES aus dem EINEN entsteht. Dann wird es nicht mehr darum gehen, das eigene Traumleben zu verbessern, sondern aus dem Traum zu erwachen. Aber das Paradoxe ist: Durch den Wunsch, das Traumleben zu verbessern, kann es möglich sein, ganz ungewollt, daraus zu erwachen. Es kann passieren, dass man, während man versucht aus dem Falschen das Richtige oder aus dem Schlechten das Gute zu machen, erkennt, dass "richtig und falsch", "gut und schlecht" nur ein Gedanke ist und möglicherweise nur eine "weitervererbte" Information der "Vorderen" ist. Das lässt sich schon dadurch bestätigen, dass im Traumleben jeder weiß, dass das, was für den einen das Richtige ist, für einen anderen vollkommen falsch sein kann. 

 

 

Löwe und Lamm

Stärke und Unschuld. Löwe und Lamm. Gott.

 

 

 

 

 

DU bist der LÖWE und das LAMM GOTTES.

Stärke und Unschuld

stehen nicht miteinander in Konflikt.

Meditation

Meditation ist nicht nur einfach auf einem Kissen sitzen und zu "versuchen" still zu sein.. Meditation ist ein tiefes Eintauchen in DICH SELBST. 

Für's Traumleben: Emotionen loslassen

Man kann erst etwas loslassen, wenn man weiß, dass man es hat.

Es gibt viele Menschen, die glauben, dass sie keine Probleme haben dürften. Allein das Wort "Problem" lässt in ihnen schon einen Widerstand entstehen wie z.B.: "Ich, habe doch kein Problem. Probleme haben nur schwache Menschen und ich bin doch kein schwacher Mensch...." etc.

Wenn man jedoch mit solchen Glaubenssätzen verbunden ist, dann ist es unmöglich frei zu werden von Emotionsenergien, die womöglich nicht mehr dienlich sind. Bevor ich gewisse Gemütszustände gehen lassen kann, muss ich mir erst einmal eingestehen, dass ich sie habe. Das lösen davon, kann erst danach erfolgen und auch nur, wenn ich merke, dass sie mir wirklich nicht mehr dienlich sind. Manchmal wird z.B. Wut, Rache, Depression, Ärger, Angst noch gebraucht, weil das Individuum glaubt, diese Emotionen noch haben zu müssen um damit etwas zu erreichen. Zum Beispiel wird ein oft ärgerlicher oder wütender Mensch es schwer haben sich davon zu lösen, weil er wirklich davon überzeugt ist, dass die Wut ihm zu etwas dient. Es besteht möglicherweise der Glaube, das die Wut gebraucht wird  um ein Ziel zu erreichen oder eine Veränderungen herbeizuführen. Was wäre dieser Mensch, in diesem Bewusstseinszustand, ohne seine Wut?

 

Aber erinnere Dich: DAS was Du wirklich BIST, ist vollkommen unberührt von negativen und positiven Emotionen.  Ohne DAS könnten gar keine Emotionen im Spiel des Traumlebens auftauchen. Allerdings können Dich im Traumleben sog. "negative, destruktive Emotionen" davon abhalten zu erkennen, was du wirklich BIST. 

Je bewusster, je wacher man wird , desto klarer kann gesehen werden, wie sich diese Gemütszustände bilden und woher sie kommen. Aber man muss bereit sein etwas genauer hinzuschauen

Kein Stress

Mach Dir keinen Stress, Du hast alle Zeit der Welt. Es gibt nichts zu erreichen, Du musst nirgendwo hin- oder ankommen.

ALLES ist gut.

Und immer wieder für den Sucher

Derjenige, der glaubt getrennt zu sein und nach dem SELBST, nach dem SEIN, nach dem ABSOLUTEN sucht, wird es nicht finden können. Der Getrennte will das SEIN kennen, aber das kann nicht passieren, weil der Getrennte das SEIN, das ABSOLUTE IST. Du BIST das ABSOLUTE. Die Suche ist beendet.

Für de Badman: Richtig und Falsch

Geliebter Badman, lass uns zu Deinem Großvater und allen dazugehörigen Vorderen sagen:

Jenseits von "richtig" und "falsch" liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.

Rumi  (Sufi-Poet 13. Jahrhundert)

ICH und das Universum

ICH bin wirklich.

Das Universum ist unwirklich.

ICH bin das Universum.

Ohne Hü kein Hott

Wenn der Gedanke an Unfreiheit nicht gedacht wird, kann dann der Gedanke an Freiheit überleben?

Wenn der Gedanke an Nicht-erleuchtet-sein fehlt, kann dann der Gedanke an Erleuchtung existieren?

Was, wenn alles nur ein Gedanke ist? Wenn die Welt, einfach nur ein Gedanke ist?

Wenn "Ich", nur ein Gedanke ist? 

 

Für R: Was durch MEINE Augen schaut

Meine liebe R., erinnere Dich immer wieder: DAS, was durch meine Augen schaut, ist genau DASSELBE, wie das, was durch Deine Augen schaut. Keine Trennung! Für das "menschliche" Bewusstsein kaum zu glauben, aber vertraue diesem SCHAUEN:

Alles ist EINS. Ich bin DU und Du bist ICH.

Und wenn es realisiert wird, entdecken wir den unsagbaren FRIEDEN, diese STILLE die wir SIND.

Das Einzige, was es zu tun gibt, ist diesem DASEIN zu vertrauen. Und ich weiß, dass es immer wieder Herausforderungen geben wird, aber wenn wir uns diesen Herausforderung stellen (wie Du jetzt weißt: Im wahrsten Sinne des Wortes), werden wir immer ins DASEIN zurückfallen und der tiefe Frieden SEIN.

Leidensfähigkeit

Die Fähigkeit zu leiden mag groß sein, aber sie ist nicht grenzenlos. Schließlich fängt jeder zu erkennen an, und sei es noch so unklar, dass es einen besseren Weg geben muss. Und wenn sich diese Erkenntnis stärker durchsetzt, wird sie zum Wendepunkt. Sie weckt schließlich die geistige SCHAU wieder.

Aus dem Film zur Entstehungsgeschichte von E.K.i.W

Allumfassend

Was alles umfasst kann kein Gegenteil haben.

Die Schranken entfernen

Wir können nichts über unser SELBST lernen, wir können uns nicht dorthin entwickeln, denn wir sind ES schon. Das Einzige, was wir tun können, ist die Schranken zu entfernen, die uns vergessen lassen, was wir WIRKLICH sind.

Diese ISTHEIT...

...kennt keine Vergangenheit und keine Zukunft, sie kennt kein Ja und kein Nein.

Unendlicher Raum und Stille. DASEIN. 

Erinnerst Du Dich?

Phantasien und die Suche nach der Wahrheit

Wenn man in Phantasien nach der WAHRHEIT sucht, dann wird diese Suche kaum von Erfolg gekrönt sein können.

Wenn ich glaube, eine Fata Morgana sei wirklich, dann werde ich dort nach Wasser suchen, aber mein Durst wir niemals gestillt. 

Wie lange wird es noch dauern, bis wir endlich erkennen, dass wir DAS was wir schon so lange ersehnen, niemals in der äußeren "Luftspiegelung" finden werden. Aber wenn wir den Blick nach INNEN richten, dann kann es sein, dass wir ETWAS "finden" was wir gar nicht gesucht haben.

Ich geh' mal kurz die Welt retten...

Wer geht die Welt retten? Der, der sie erschaffen hat?

Das Streben nach Glück

Heute sagte jemand: "Wenn wir mal ehrlich sind, dann wollen wir doch eigentlich alle nur glücklich sein." Aus dieser Perspektive muss man feststellen: "Ja, absolut, so ist das."

Aber wenn wir mal ganz ehrlich sind und uns auf DAS beziehen was wir zutiefst SIND, dann frage ich: Geht es HIER um glücklich-sein-wollen? Oder um sonst irgendetwas? Wer will glücklich sein und wer leidet? Wer ist das? Das ist Ruth. Und wenn Ruth bei dem bleibt was IST, was ist dann? Dann fällt alles Wollen weg, das Glücklich-sein-wollen fällt weg und Ruth fällt weg, denn DAS was Ruth IST weiß nichts von Glück und Unglück.

 

LEHRER

Wenn du einen Lehrer lediglich als »ein größeres Ego« wahrnimmst, wirst du dich fürchten, weil ein Ego vergrößern heißen würde, die Beängstigung, die mit der Trennung zusammenhängt, zu vermehren. Ich will mit dir lehren und mit dir leben, wenn du mit mir denken willst, mein Ziel wird jedoch immer sein, dich schließlich von der Notwendigkeit eines Lehrers zu

entbinden. Das ist das Gegenteil des Zieles, das ein egobezogener Lehrer hat. Dieser ist mit der Wirkung seines Ego auf

ein anderes Ego beschäftigt und deutet deshalb ihre Interaktion als Mittel, das Ego aufrechtzuerhalten. Ich wäre unfähig,

mich dem Lehren zu widmen, wenn ich das glaubte, und du wirst kein hingebungsvoller Lehrer sein, solange du das

glaubst. Ich werde ständig als ein Lehrer wahrgenommen, den man entweder überhöhen oder zurückweisen muss, aber

ich nehme keine dieser beiden Wahrnehmungen für mich an.

 

Aus E.K.i.W.

Keine Trennung

Das was IST, das ABSOULTE, kann nicht getrennt sein von dem was ist. ES ist der Seher, das Sehen und das Gesehene.

Da gibt es keine Trennung. 

Der Mensch jedoch nimmt die Welt wahr und glaubt, dass es eine Welt gibt, die unabhängig  von ihm existiert.

Da kann man nix machen. Es sei denn....

Istheit

Das was ist!

Einfach entspannen

Entspanne Dich, relax.

Nimm wahr, dass Du da bist. Nichts ist im Moment wichtiger, als in sich SELBST hinein zu entspannen.

Mmmmh, wie angenehm. Es gibt nichts zu tun. Einfach nur da sein. Kein Gedanke. Das Gehirn ist vollkommen entspannt. Alle Muskeln, alle Zellen, sind zutiefst entspannt.

Die Welt existiert nicht, es gibt nur DICH.

Kannst Du bemerken, dass da ETWAS ist, das schon immer da war? Unverändert. Unbeeindruckt von allem was da "draußen" läuft. Zutiefst vertraut.

ICH BIN!

Wandel

Den Wandel, den wir uns im Außen wünschen, müssen wir zuerst in uns selbst vollziehen.

Tierseelen

"Das Faszinierendste für mich war der Umgang der Mutter-Schimpansen mit ihrem Nachwuchs. Wie sie sich zur Begrüßung umarmten und küssten. Es waren diese kleinen Gesten, die mich am stärksten berührt haben."

Jane Goodall (Pionierin der Verhaltensforschung)

Erwacht

Jetzt bist du endlich erwacht und dein einziger Wunsch ist es, weiterschlafen zu dürfen.

Aus der Serie Westworld

Krieg und Frieden

Wenn ich den Krieg hasse, bringt mir das keinen Frieden. Nur die Liebe zum Frieden, kann Frieden hervorbringen.

Das (verirrte) SELBST

Das SELBST, das was wir zutiefst SIND, ist die ganze Zeit über gegenwärtig, ob wir danach suchen oder nicht. Einzig der Gedanke, dass wir es nicht SIND, ist die Verirrung. Und wenn es doch für einen kurzen AUGENBLICK "erfahren" wird, mag man es nicht glauben, weil genau in diesem Moment von dem abgelassen wird, was wir im Allgemeinen glauben zu sein. Und diesen Glauben in Frage zu stellen, ist für das "verirrte Selbst" unerträglich.

Dein Guru

Vergiss nicht, wenn Du zu Füßen Deines Gurus sitzt, dass Du Dir SELBST zu Füßen sitzt.

Für K. "Die Gedanken sind frei"

Drum will ich auf immer
den Sorgen entsagen,
und will mich auch nimmer
mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen
stets lachen und scherzen
und denken dabei:
Die Gedanken sind frei!

Letzte Strophe aus Volkslied, ca. 1790 bearbeitet von

Hoffmann von Fallersleben, 1841

Kummer, ade!

Kummer ade!
Scheiden tut weh.
Aber dein Scheiden macht,
Daß mir das Herze lacht!
Kummer ade!
Scheiden tut weh.

Kummer ade!
Scheiden tut weh.
Gerne vergeß' ich dein,
Kannst immer ferne sein.
Kummer ade!
Scheiden tut weh.

Kummer ade!
Scheiden tut weh.
Gehst du nicht bald nach Haus,
Lacht dich der Kuckkuck aus!
Kummer ade!
Scheiden tut weh.

Einmal nichts mehr von jemandem verlangen

Ist es Dir möglich, einmal für einen kurzen Augenblick, nichts mehr von irgendjemanden zu verlangen? Nichts mehr von jemandem wollen, geht das? Und wenn du glaubst es geht nicht, dann schau, was Dich daran hindert, welcher Glaube steckt dahinter? Was ist es, was dieser jemand Dir geben kann?

Und wenn es möglich ist, nichts mehr von jemandem zu verlangen, was bedeutet das dann, wie fühlt sich das an?

Die Person und Gott

Die Person kann sich nicht als Gott erkennen, dafür ist die "Person" zu klein, aber GOTT kann sich durch die Person ausdrücken, so wie ER sich in allen Dingen und Wesen dieser Welt ausdrückt. So ist alles ER und ER ist in allem.

Gott

Als ich in meiner ersten Ursache stand, da hatte ich keinen Gott und gehörte mir  selbst; ich wollte nichts, ich begehrte nichts,
denn ich war ein bloßes Sein und ein Erkenner meiner selbst und wollte kein anderes Ding; was ich wollte, das war ich, und was ich war, das wollte ich, und hier stand ich ledig Gottes und aller Dinge.

Aber als ich dann heraustrat aus meinem freien Willen und mein geschaffenes Wesen entgegennahm, da bekam ich einen Gott. Denn bevor die Geschöpfe waren, da war Gott nicht Gott, vielmehr war er, was er war. Aber als die Geschöpfe entstanden und ihr geschaffenes Wesen empfingen, da war Gott nicht mehr Gott in sich selbst, sondern er war Gott in den Geschöpfen.

 

Meister Eckhart

Wer bin ich?

Ich bin jemand, der glaubt, dass er ist, was er glaubt, dass er ist.

Ganzheit / Vollkommenheit / Einheit - Getrenntheit

Wenn Du glaubst, dass Ganzheit, Vollkommenheit oder Einheit etwas ist, was Du nicht hast, aber irgendwie erreichen kannst, dann halte kurz an, werde still und erkenne, dass "Du" Dich geirrt hast.

Die ERKENNTNIS ist, dass sich die VOLLKOMMENHEIT als Getrenntheit erfährt.

In leeren Brunnen Wasser suchen

Link zu youtube

Immer, wenn wir emotionale Unterstützung bei anderen Menschen suchen, wie z.B.  Sicherheit, Hilfe, Liebe, Anerkennung, Beistand etc., dann kann das vielleicht für eine kurze Zeit funktionieren, weil wir bei der Suche auf jemanden treffen, der uns tatsächlich für einen kurzen Augenblick anerkennt oder beisteht. Das ist gut und man darf sich für die (zeitweilige) Hilfe bedanken. Wenn ich jedoch schon seit langer Zeit z.B. bei meinem Vater Anerkennung, bei meiner Mutter Trost, bei meinen Geschwistern Unterstützung und bei meinem Ehepartner / -partnerin nach Sicherheit suche und sie (gefühlt) einfach nicht bekomme, dann kann mir klar werden, dass ich in einem leeren Brunnen nach Wasser suche.

Das gilt es zu akzeptieren! Erkenne, dass Dein Vater oder Deine Mutter Dir diese "Unterstützung" (auf Dauer) nicht geben können, weil sie sie selbst nicht haben. Auch Deine Eltern (und die meisten anderen Individuen in Deinem Umfeld) sind ihr Leben lang selbst genau danach auf der Suche. Und wie Du vermutlich weißt, kann Dir niemand etwas geben, was er selbst nicht hat.

Also ist es gut zu akzeptieren, dass Du in einem leeren Brunnen kein Wasser finden kannst, um dann vielleicht zu erkennen, dass die ganze Suche nach Wasser (nach Anerkennung, Liebe, Unterstützung ....) völlig unnötig war, weil Dir klar wird, dass DU SELBST das Wasser BIST.

Unsichtbares SELBST

Der unsichtbare Verfasser dieser Zeilen und der unsichtbare Leser dieser Zeilen, sind EIN und dasSELBE.

Es braucht Mut ZUHAUSE zu bleiben

Es braucht Mut, ganz bei mir SELBST zu bleiben, ganz in mir SELBST Zuhause zu sein.

Es braucht Mut, nicht mehr nach den Vorstellungen und Meinungen der anderen zu fragen.

Es braucht Mut, die Zeit mit mir SELBST zu verbringen, in mich hineinzuhören und mich zu fragen "Was ist für mich wirklich wichtig?"

Es braucht Mut, den Einladungen zur Unterhaltung und Zerstreuung einmal nicht zu folgen und die Zeit zu nutzen, um mich in  MEINEM ZUHAUSE etwas umzuschauen.

Es braucht Mut, die SCHÖNHEIT und das UNSCHÄTZBARE in MIR SELBST zu suchen und zu finden.

Es braucht Mut, ganz mit MIR SELBST zu SEIN.

 

Wohlstand

"Unser Wohlstand ist schon sehr wichtig und gut. Aber, bedenkt, ob ihr dabei eurer Seele keinen Schaden zufügt."

F. Weinreb

Bindung an die Ehefrau / den Ehemann

Schöner erlösender Satz aus einem SELBST-Gespräch für alle Ehemänner und -frauen:

"Ich lasse Dich los und fange an, mich um mich SELBST zu kümmern."

Was Du manchmal nicht erkennst

Manchmal erkennst Du die Liebe nicht,

die vor Dir steht, Dich zart berührt und Dir zuflüstert „Ich bin da, sei ganz ruhig.“

 

Manchmal erkennst Du die Hilfe und Unterstützung nicht,

die Dir mit aller Freiwilligkeit und Dienstbarkeit angeboten wird,

wie es ein kleines, unschuldiges Kind tut, das zu seinen Eltern sagt:

„Mamma, Papa, nehmt doch. Nehmt doch Alles was ich habe. Ich gebe es Euch gern, bedingungslos.“

 

Manchmal erkennst Du die Hingabe nicht,

die sich jederzeit für Dich opfert,

die sich ans Kreuz nageln lässt und wieder aufersteht, nur um Dir zu zeigen:

„Sieh‘, wie einfach es ist. Stirb und werde, immer wieder, hab' keine Angst. Es ist nicht schwer.“

 

Manchmal erkennst Du die Kostbarkeit nicht,

die hinter dem Schleier dieser Welt versteckt darauf wartet,

dass Du Dir ihrer gewahr wirst und sie ganz in Besitz nimmst.

 

Manchmal erkennst Du….DICH SELBST nicht.

 

Geburt und Tod

Jeden Tag kommen Millionen Tiere überall auf der Welt um, jeden Tag werden Millionen über Millionen Insekten durch den Wind getötet, jeden Tag fressen die großen Fische des Ozeans die kleinen - was sollte da zu bedauern sein? In dieser Welt töten die stärkeren Tiere die schwächeren - von der kleinsten Ameise bis zu den größten Gottheiten sind sie alle Geburt und Tod unterworfen. In jedem Augenblick sterben zahllose Lebewesen und zahllose werden geboren - ganz gleich, ob die Leute dies mögen oder nicht, ob sie trauern oder jubeln. Es wäre wahrhaftig weiser, über das Unvermeidliche weder zu trauern noch zu jubeln.

Yoga Vasishtha

EINHEIT

Einheit kann nicht wahrgenommen werden. EINHEIT kan nur SEIN.

Wenn Einheit wahrgenommen wird, dann gibt es da immer noch jemanden, der "Einheit wahrnimmt" und schon sind da wieder Zwei.

Für M. Die Borg

Die Borg sind DEIN SELBST!

Lass Dich assimilieren. Widerstand ist zwecklos

:-)

Ich und Du, Müllers Kuh...

... Müllers Esel, das bist Du.

 

Solange noch geglaubt wird, dass es ein "Ich" und ein "Du" gibt, solange wird man gezwungen, in diesem Leidens- und Lustkarussel, das wir Leben nennen, mitzufahren.

Es fällt dem Esel-Individuum so unglaublich schwer, über die Form hinauszublicken und zu erkennen, dass es tatsächlich keinen getrennten Esel gibt. DU BIST der ESEL, die KUH und der MÜLLER, Du Esel ;-)!

 

The Guesthouse / Das Gasthaus

The Guest House

This being human is a guest house.
Every morning a new arrival.

A joy, a depression, a meanness,
some momentary awareness comes
as an unexpected visitor.

Welcome and entertain them all!
Even if they are a crowd of sorrows,
who violently sweep your house
empty of its furniture,
still, treat each guest honorably.
He may be clearing you out
for some new delight.

The dark thought, the shame, the malice.
meet them at the door laughing and invite them in.

Be grateful for whatever comes.
because each has been sent
as a guide from beyond.

 

-Jellaludin Rumi,

Das Gasthaus

Das menschliche Dasein ist ein Gasthaus.

Jeden Morgen ein neuer Gast.

Freude, Depression und Niedertracht –

auch ein kurzer Moment von Achtsamkeit

kommt als unverhoffter Besucher.

Begrüße und bewirte sie alle!

Selbst wenn es eine Schar von Sorgen ist,

die gewaltsam Dein Haus

seiner Möbel entledigt,

selbst dann behandle jeden Gast ehrenvoll.

Vielleicht bereitet er dich vor

auf ganz neue Freuden.

Dem dunklen Gedanken, der Scham, der Bosheit –

begegne ihnen lachend an der Tür

und lade sie zu Dir ein.

Sei dankbar für jeden, der kommt,

denn alle sind zu Deiner Führung

geschickt worden aus einer anderen Welt.

 

-Jellaludin Rumi


Mit "energetischer Astrologie" Hemmungen und Blockaden lösen

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Mit Hilfe "energetischer Astrologie" ist es möglich, den Hemmungen und Blockaden in Deinem "Traumleben" auf die Spur zu kommen, um dann über sie hinausgehen zu können. Meist ist man selbst zu stark mit den Hemmungen verbunden, als das man sie durch Nachspüren oder Hinterfragen an die Oberfläche bringen könnte. In solchen Fällen kann dann das eigene Horoskop dazu benutzt werden, um herauszufinden, welcher Planet oder welches Sternzeichen mit der Blockade im direkten Zusammenhang steht. Die Planeten und Sternzeichen sind in diesem Fall Deine eigenen inneren Strukturen, die für die Blockaden verantwortlich sind. Gleichzeitig kann sichtbar gemacht werden, ob und wer aus Deinem Sippengewissen damit im Zusammenhang steht, so dass die Energien aus dem "eigenen" System leicht entlassen werden können. Und wieder der HINWEIS: Diese Blockaden und Hemmungen gibt es nur in Deinem "Traumleben". DAS was DU BIST, ist davon völlig unberührt. Aber ein Durchschauen deines Ego-Denksystems kann Dir dazu verhelfen, zu deinem WAHREN SELBST zu erwachen (das keine Blockaden und Hemmungen kennt).

Das Leiden der Traumwelt und das ABSOLUTE

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Es gibt nicht wirklich eine Trennung zwischen dem ABSOLUTEN und der Traumwelt. Es ist jedoch möglich, die Hintergründe des Leidens in der Traumwelt zu erkennen. Damit entspannt sich die Persönlichkeit, das Ego, und das ABSOLUTE wird mehr und mehr in den Vordergrund gerückt. Es darf erkannt werden, das ALLES aus der EINEN QUELLE entspringt

Du BIST, was Du suchst

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Beende die Suche nach Erleuchtung und erkenne, dass Du schon BIST was Du suchst.

Nicht so einfach

Lange hab´ ich mich gesträubt,
Endlich gab ich nach;
Wenn der alte Mensch zerstäubt,
Wird der neue wach.

                                                                          J.W.v. Goethe

Warum habe "ich" es so schwer?

Du hast es so schwer, weil Du (unbewusst) nicht dazu bereit bist, Dein eigenes Denksystem in Frage zu stellen. Du erleidest lieber körperliche oder psychische Schmerzen, als zu erkennen, welche Glaubens- und Denksysteme wirklich mit diesen Schmerzen im Zusammenhang stehen.

Der Satz "Leiden ist leichter als lösen" trifft es ziemlich gut.

Die Aussicht anderen Geistes zu werden und Dein Denksystem zu "berichtigen", macht Dir mehr Angst, als der schmerzhafte körperliche oder psychische Ausdruck eines "falschen" Glaubens.

Still sein

Sei ganz STILL und schließe FRIEDEN mit DIR SELBST.

Wenn Wertlosigkeit keine Rolle mehr spielt

Das Erstaunlichste beim Durchschauen der eigenen gefühlten "Wertlosigkeit" ist nicht, dass man sich danach auf Wolke 7 fühlt, sondern dass das Leid, welches der Gedanke und das Gefühl von  "Wertlosigkeit" hervorruft, einfach von einem abfällt.

Fertig. Basta. Kein Leid mehr. Wen kümmert's?

Das SELBST erkennen

Das SELBST kann nicht mit Worten beschrieben werden, aber es kann durchaus durch die Umkehrung der Aufmerksamkeit von außen nach INNEN erkannt werden.

Es ist so gut wie unmöglich zu sehen was DU WIRKLICH BIST, wenn Du ausschließlich mit der Welt, und dem Leben in der Welt, identifiziert bist.

Wenn es im Leben hauptsächlich um die Arbeit und die Karriere, die Beziehungen oder das körperliche Wohlbefinden geht, und man gedanklich ständig mit diesen Bereichen beschäfigt ist, dann ist die Blickrichtung so auf das Äußere fixiert, dass es nicht möglich ist, sich einfach einmal umzudrehen, um dann zu sehen, dass es da ETWAS gibt, das von all dem völlig unberührt ist (und gleichzeitig die Quelle von allem "Äußerem" ist).

Wer Ohren hat...

Wenn ihr aber in eine Stadt oder ein Dorf geht, da erkundigt euch, ob jemand darin ist, der es wert ist; bei dem bleibt, bis ihr weiterzieht. Wenn ihr aber in ein Haus geht, so grüßt es; und wenn es das Haus wert ist, kehre euer Friede dort ein. Ist es aber nicht wert, so wende sich euer Friede wieder zu euch. Und wenn euch jemand nicht aufnehmen und eure Rede nicht hören wird, so geht heraus aus diesem Hause oder dieser Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen.

      Matthäus 10, 11-14

 

Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.
Hütet euch aber vor den Menschen; denn sie werden euch den Gerichten überantworten und werden euch geißeln in ihren Synagogen. Wenn sie euch nun überantworten werden, so sorgt nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es wird euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt. Denn nicht ihr seid es, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet. Es wird aber ein Bruder den andern zum Tod überantworten und der Vater das Kind, und die Kinder werden sich empören gegen ihre Eltern und werden sie zu Tode bringen.

Und ihr werdet gehasst werden von jedermann um meines Namens willen. Wer aber bis an das Ende beharrt, der wird selig.

      Matthäus 10, 16-22

Die EINHEIT kann erst mal schockieren

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Alles ist das ABSOLUTE. So bist DU ALLES
Wenn "du" (die Person) zum ersten Mal siehst, dass "du" nicht nur die Welle bist, sondern das MEER, aus dem die Welle hervortritt, dann kann das für das "ich" erst mal ziemlich schockierend sein.

Das "denkende" MEER

Wenn das MEER beginnt zu "denken", werden Wellen hervorgerufen. Diese "Gedanken"-Wellen kehren in das MEER zurück, sobald sie nicht mehr gedacht werden. Es wird STILL und RUHEND. STILLE SEE.

 

Mit Hilfe dieser Symbolik kannst "du" vielleicht erkennen, dass "du" nur eine "Gedanken"-Welle des SELBST, des DASEINS bist.

"Du", die Person, das Individuum, das Fragment, tritt aus dem SELBST als "Gedanke" hervor, so wie auch alle anderen Personen und Objekte um "dich" herum.

Und wenn DU (das SELBST), "dich" (die Person), nicht mehr "denkst", kehrst "du" in DICH SELBST zurück und erkennst, dass "du" nie etwas anderes warst, als ein Gedanke von DIR SELBST.

Für H.: SEIN oder tun?

Stell' Dir immer wieder die Frage: "Habe ich wirklich die Absicht zu mir SELBST zu finden, ganz bei MIR SELBST zu SEIN, ganz ICH SELBST zu SEIN?" oder will ich mein Leben "denken" wie bisher? Ist es Zeit für eine Richtungsänderung von "außen" nach INNEN oder bleibe ich im Altbekannten?

Was ist wichtiger?

Mehr SEIN als tun

oder

Mehr tun als SEIN

Entscheidest Du Dich für DICH? Willst Du aus dem Traum erwachen oder willst Du einfach nur einen schöneren, lebensfroheren Traum?

 

Und wieder, Worte treffen es nie. Im ABSOLUTEN gibt es kein "zu mir selbst finden". DA BIST DU DAS.

Aber zur Zeit gibt es da noch ein Gefühl von "Verwirrung" und "verhaftet-sein" im Fragment H., sowie in jedem individuellen Fragment des SEINS.

Die Welle 1 glaubt immer noch, dass die Welle 2 es besser macht. So, wie es Welle 2 macht ist es richtiger, und ich, als Welle 1, fühle mich schlecht damit, nicht zu wissen was ich tun muss, damit ich ein Leben wie Welle 2 führen kann.

Als Welle 1 denke ich immer noch, dass es "andere" Wellen besser machen können als ich selbst und erkenne dabei nicht, das ICH, DAS MEER, Welle 1 UND Welle 2 BIN.

 

(Und ganz nebenbei: DAS ist auch "das", was das SELBST nicht erkennt.)

Der Dämon namens Angst

Wenn Du Dich dem stellst, was Du am meisten fürchtest und vermeidest, erkennst Du Dein wahres Zuhause.

 

Die Angst lebt in Deinem Kopf, wie ein kleiner Dämon. Und wenn der Dämon Hunger hat, dann veranlasst er Dich zu denken. Er ernährt sich von Deinen Gedanken. Er weiß genau, wie er das machen muss. Er erinnert Dich an unangenehme Situationen aus der "Vergangenheit" und zeigt Dir die "Zukunft" in düsterem Licht.

Aber das was DU BIST, kann nicht gedacht werden. Es ist jenseits von allem, was gedacht werden kann. HIER hat es nie einen Dämon namens Angst gegeben.

 

Die Gesetze der persönlichen Welt

Die Welt der Person, des Egos, der individuellen Fragmente etc. hat ihre eigenen Gesetze. Die meisten Menschen kennen diese Gesetze und Mechanismen nicht und sind ihnen darum hilflos ausgeliefert. Sie wissen nicht, bzw. wollen oft nicht wissen, dass es auf dieser Ebene "unsichtbare" Ursachen für ihr Leiden gibt. Sie glauben einfach nicht, dass ihr körperliches Leiden z.B. etwas mit ihren Überzeugungen, Meinungen und Ängsten oder den Überzeugungen und Sichtweisen ihrer "Ahnen" zu tun haben kann. Sie weigern sich zu sehen, dass ihre konfliktreiche Beziehung zu ihrem Partner/ ihrer Partnerin, ihren Familienmitgliedern oder Kollegen, möglicherweise einfach nur ein unbewusstes Fortführen der Konflikte ihrer "Vorderen" sind.

 

IM DASEIN, im ABSOLUTEN, spielt das, wie immer, keine Rolle mehr, weil das ABSOLUTE die Person ist, die es nicht wissen will oder nicht glauben kann, als auch die Person ist, die daran interessiert ist.

Aber wenn das "kleine Ich" (Person, Ego) noch in seiner eigenen Welt verhaftet ist, dann könnte es möglicherweise Sinn machen, hin und wieder hinter die Kulissen zu schauen und die Wurzel (in der persönlichen Welt) seines eigenen, individuellen Leides zu erkennen und auf-/abzugeben. In diesem Moment wird eine Öffnung zum ABSOLUTEN entstehen.

Mit Worten ist das jedoch alles tatsächlich schwierig zu erklären, man muss es erleben.

 

Doch stell Dir vor, jemand leidet z.B. seit Monaten oder Jahren unter Rückenschmerzen, Schmerzen in den Händen, an Depressionen oder Konflikten im Beruf oder familiären Bereich etc. und er würde erkennen, dass die Ursache dafür ganz woanders liegt als er dachte, und es wäre möglich, diese Ursache zu erforschen und aufzugeben.

Hört sich irgendwie einfach an. Ist es auch. Aber man muss den Mut haben hinzuschauen und die Möglichkeit in Erwägung ziehen, das alles etwas anders sein könnte als gedacht.

Solange man aber auf seinen eigenen Überzeugungen und Sichtweisen fest besteht, solange hat man keine Chance das Gesagte zu erfahren. Es wird immer so sein, wie Du glaubst, das es ist.

Aber mal im Ernst, wo kämen wir denn da hin, wenn jeder versuchen würde sein Leiden selbst in die Hand zu nehmen. Dann hätte ein riesiger Berufszweig nur noch "Notfall-Dienst" und die Pharmaindustrie..... ;-).

 

Und wieder: Es geht nicht darum keinen Arzt, Psychotherapeuten etc. zu konsultieren. Das so zu verstehen zeugt nur von  kleingeistiger Ignoranz. Eine Kopfschmerztablette zu nehmen wenn der Kopf mal brummt oder sich bei einer Erkältung, ganz legal, einen giftgrünen Saft in die Birne zu hauen ist nicht das Problem. Und es ist auch nicht das Problem sich einer Chemotherapie oder einer Herzoperation zu unterziehen.

Es geht nur um den Hinweis, diese andere Ebene einmal miteinzubeziehen, die "Gesetze der persönlichen Welt" kennenzulernen und sich überraschen zu lassen was dann passiert......

 

Was hab' ich von der Erleuchtung?

Du hast nie etwas davon, das zu sein was DU BIST.

Für A.: Die Last des Lebens oder einfach nur SEIN

Wenn das Leben wieder einmal zur Last wird, wenn das Tun-müssen Dir keine Ruhr gönnt, dann halte kurz an, werde still und atme gaaaaanz tief ein. Setz Dich hin und sei einfach nur DA.

Einfach nur DASEIN.

ANHALTEN.

Nichts denken, nichts glauben, nichts wissen.

Alles IST SEIN. ALLES IST.

 

DAS  was Du bist, weiß nichts von Tun-müssen, von Sorgen-haben, von Überleben-müssen. ES IST einfach nur DA.

Es ist schwer zu erfassen, gerade wenn man krank ist, kein Geld hat oder sich Sorgen um sich selbst oder andere macht.

Aber rette Dich mal für eine kurzen Augenblick nicht, rette auch sonst niemanden und rette nicht die Welt. Lass die Welt einmal völlig außer Acht und sei für eine gewisse Zeit einfach nur DA. Vielleicht eine Stunde oder einen Tag. Spiel damit. Lege einen Zeitraum fest und habe die unerschütterliche Absicht, dass Du in dieser Zeit einfach nur DA bist, Dir keine Sorgen machst, nichts tun musst etc.. Und immer, wenn Dich ein Gedanke belästigen will, sag' einfach: "Jetzt nicht, komm' morgen wieder."

So kann man lernen dem DASEIN immer mehr zu vertrauen. Das DASEIN selbst weiß nichts von Vertrauen und es weiß auch nichts von Dir, weil DU das DASEIN BIST. Das "kleine Du" hat es einfach nur vergessen und glaubt jetzt, überleben zu müssen.

 

Die Welle will am Leben bleiben, weil sie vergessen hat, dass sie das Meer ist. Der Ring, die Kette, das Armband glauben an ihre jeweilige Form, weil sie vergessen haben, dass sie alle aus Gold gemacht sind. Die Glühbirne glaubt sie stirbt wenn ihr Glühfaden zerbricht, weil sie vergessen hat, dass sie der Strom ist.

Wenn wir diese Symbolik einmal ernst nehmen, dann könnte uns vielleicht ein LICHT aufgehen ;-).

Freier Wille?

Der Mensch kann zwar tun, was er will. Er kann aber nicht wollen, was er will.

     Schopenhauer

Wo bist Du?

Wenn Du deprimiert bist, ist Deine Aufmerksamkeit meist auf die Vergangenheit gerichtet.

Bist du ängstlich, dann bist Du vermutlich mit Zukunftsgedanken beschäftigt.

Erfährst Du INNEREN FRIEDEN, dann sind weder Vergangenheit noch Zukunft relevant,

Die Welt und ICH

Lass diese Welt mein Königreich sein und ich bin was Ich BIN. Lass diese Welt nicht mein Königreich sein und ich bin was ICH BIN.

 

ICH BIN die eigentliche Essenz aller Dinge in diesem Universum. So wie Butter in der Milch existiert und Flüssigkeit im Wasser, so existiere ich als die Energie des Bewusstseins in allem, was existiert.

 

Yoga Vasishta

Der falsche Weg

Sinuhe: "Es ist seltsam, die Rache hätte mich nicht befriedigt, so wenig wie Ruhm und Reichtum. Hat man alles genossen, ist man hungrig wie zuvor."

Diener: "Aber wonach suchst du eigentlich, Herr?"

Sinuhe: "Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich auf der Suche den faslchen Weg gegangen bin."

Aus dem Film:  Sinuhe der Ägypter

Von Schuld befreit

Wenn Du erwachst, wirst Du von der Schuld befreit.

(Aber auch vom Ruhm).

Für de Badman: Wer ist geboren? Wer stirbt? Wer hat Verwandte?

Wenn dieses "Ich" tatsächlich nur ein Gedanke und damit eine Illusion ist, wie können dann Vorstellungen wie "Dies sind meine Verwandten" auftauchen? Das SELBST, das was alles durchdringt, ist weder in die Vorstellung von "Verwandten" noch in die Vorstellung von Freude und Schmerz, Gut und Böse involviert. Für jemanden der ungeboren ist, gibt es keine Verwandten und keine durch diese Verwandten verursachten Sorgen.

Wenn es uns gelingt in dem GLEICHMUT des SELBST zu verbleiben, uns immer wieder daran zu erinnern, dann ist es genauso wie Du es heute erlebt hast: Still und unberührt. Und wenn noch Reaktionen gefordert sind, werden sie natürlich und angemessen sein (für Dich). Das Einzige was dafür erforderlich ist, ist die ständige Erinnerung an DAS.

Inspiration zu Weihnachten: Die Schlange der Aggression

Wenn die Schlange uns zuflüstert:

"Lass Dir das nicht gefallen. Argumentiere jetzt,  zeig' ihm/ihr, dass er/sie falsch liegt, dann wird er/sie Dir nichts mehr entgegensetzen können...."

Dann ist es wohmöglich ganz gut, der Schlange nicht gleich zu gehorchen, sondern etwas zu warten, ein bisschen Geduld zu haben, der LIEBE in uns eine Chance zu geben.  Könnten wir dieser KRAFT mehr vertrauen, als dem starken Bedürfnis in uns Recht zu haben? Wenn wir den Mut haben, dann wird die Schlange sich verkriechen und wir können aufatmen. Und wenn uns die KRAFT dann gnädig ist, wird sie uns erlauben hinter das Geschehen zu blicken und uns erkennen lassen, woher dieses Recht-haben-müssen eigentlich kommt.

FROHE Weihnachten.

ERWACHEN

Erwachen Erleuchtung SEIN Satsang SELBST Frankfurt Hessen Wetterau

Das Träumen der Welt...

Das Träumen der Welt nimmt viele Formen an, weil der Körper auf verschiedene Arten zu beweisen sucht,

dass er autonom und wirklich ist. Er streift Dinge über, die er mit kleinen Scheiben von Metall oder Schnipseln

von Papier erstanden hat, die die Welt als wertvoll und wirklich erklärt. Er arbeitet, um diese zu bekommen, indem

er sinnlose Dinge tut, und wirft sie für sinnlose Dinge weg, die er nicht braucht und nicht einmal haben will. Er

stellt andere Körper an, damit sie ihn schützen und noch mehr sinnlose Dinge für ihn anhäufen, die er sein eigen

nennen kann. Er sieht sich nach besonderen Körpern um, die seinen Traum mit ihm teilen können. Manchmal

träumt er, er sei ein Eroberer von Körpern, die schwächer sind als er. In einigen Traumphasen aber ist er ein

Sklave von Körpern, die ihn verletzen und ihn foltern.

    Aus E.K.i.W.

Die perfekte Frau

"Die perfekte Frau" (oder der "perfekte Mann") macht alles richtig, kann ganz viel und hat eigentlich nie wirklich Probleme. Bei ihr läuft's einfach. Sie sieht immer gut aus, die Frisur sitzt und die Kleidung ist stilvoll und gebügelt. Sie ist voller Elan, kleine Wehwehchen sind nicht der Rede wert und sie ist gut im Geschäft (ob als Hausfrau oder Geschäftsfrau). Meist ist sie in einer Beziehung, hat einen tollen Mann und die Kinder funktionieren gut. Sie ist nie sprachlos und kennt sich fast in allen Bereichen gut aus. Sie ist irgendwie "nahtlos", alles perfekt, keine Ecken und Kanten.

Und jetzt kommst du. Bei dir scheint es unglücklicherweise etwas anders zu laufen, du hast deine Probleme (Geld, Beziehungen, Job , Gesundheit...) und du fragst dich jedesmal, wenn du die perfekte Frau triffst: "Wie zum Teufel macht die das?". Und je öfter du ihr begegnest, desto mehr bemerkst du dieses komische, quälende Gefühl in dir. Eigentlich hast du jetzt gar keine Lust mehr ihr zu begegnen, weil du dieses Gefühl in dir nicht spüren willst. Auf der Oberfläche sagt dieses Gefühl: "Du (perkete Frau) machst es richtig und ich mache es wohl irgendwie falsch", fühlt sich nicht so toll an.

Aber es ist gut, dass das Leben uns die "perfekte Frau" präsentiert, denn so bekommen wir die Chance, uns mit unserer gefühlten "Kleinheit" auseinanderzusetzen und wenn wir dazu bereit sind und wissen, wie wir dabei vorgehen können, werden wir sie überwinden.

Wenn du tiefer schaust, dann ist die Begenung mit der "perfekten Frau" ein komisches Gefühl, weil du unbewusst bemerkst, dass sie dir ein Image präsentiert. Du bemerkst die Täuschung, bist dir aber noch nicht so ganz darüber im Klaren was es genau ist, denn die "perfekte Frau" spricht mit allergrößter Überzeugung und du fragst dich, ob du dich wohl in deiner Wahrnehmung irrst. Ich darf dir sagen, du irrst Dich nicht! Das merkwürdige Gefühlt kommt daher, dass die "perfekte Frau" nicht mehr in Verbindung mit ihrem eigentlichen Wesen ist (und das bemerkst du unbewusst), sie hat es gegen ein Image ausgetauscht, das die Gesellschaft akzeptiert und verlangt. Sie ist zu einer leeren Hülse geworden und hat ihr LICHT aus den Augen verloren. Sie ersetzt ihren INNEREN WERT durch Status, Ansehen, gesellschaftliche Akzeptanz etc..   

Aber wir können der "perfekten Frau" nichts vorwerfen, denn sie weist uns nur daraufhin, dass auch wir nicht mehr wirklich  mit unserem ureigensten SEIN, mit unserer KOSTBARKEIT und unserer SCHÖNHEIT, die wir sind, verbunden sind. Auch wir versuchen den gesellschaftlichen Regeln und Werten ständig zu entsprechen und wir glauben, wenn wir es "richtig" machen, werden wir akzeptiert und vielleicht auch ein bisschen bewundert, und dann dürfen wir uns wert fühlen. Aber bei diesem ständigen Versuch es "gut" zu machen und der gedanklichen Beschäftigung mit dem Außen, verlassen wir uns selbst und werden tatsächlich zu so etwas wie "Zombies", zu lebenden Toten.

Es ist ganz wunderbar wenn wir es einmal wagen, die Welt die Welt sein zu lassen und uns tief nach INNEN wenden. Dann ist es möglich, dass wir dort eine KOSTBARKEIT entdecken, die wir völlig aus unserem Bewusstsein verbannt haben.

Und wir erkennen, dass wir tatsächlich unseren WERT gegen diese Produkte (die Person mit eingeschlossen), die wir ständig der Welt präsentieren, eingetauscht haben.

Autsch.

Dein Rettungsseil loslassen?

Da gibt es ein unbewusstes, imaginäres Rettungsseil an dem Du hängst. Du merkst es vermutlich noch nicht, aber Du ahnst es schon. Es sind diese sehr starken, unbewussten Bindungen, von denen Du glaubst, dass Du sie benötigst um nicht vollständig unterzugehen/abzustürzen. Diese Bindungen halten Dich an einer gewissen Stelle fest, sie lassen Dich nicht frei und Du hast das Gefühl, dass du irgendwie nicht voran kommst. Aber diese festen Bindungen vermitteln Dir auch komischerweise ein Gefühl von Sicherheit, allerdings fühlt sich diese Sicherheit ein bisschen tot an, fahl, sumpfig, träge.

Du träumst von Freiheit und Unabhängigkeit, beschränkst Dich aber (unbewusst) ständig  durch dieses Seil an dem Du hängst. Stell Dir vor, Du könntest dieses Rettungsseil loslassen, könntest diese festen Bindungen an... loslassen. Macht im Moment vermutlich noch ein komisches Gefühl, oder?

Aber es scheint so, als könnte man nicht beides haben: FREIHEIT und von den Bindungen "gerettet werden wollen". Vielleicht kann irgendwann mal klar werden, dass niemand und nichts an den /das Du so stark gebunden bist Dich retten kann und wird. Im Gegenteil, Du wirst festgehalten von diesem "rettenden" Seil, das Dich im Altbekannten hält. Dort bist du sicher, kennst Dich aus und weißt was zu tun ist.... bis in alle Ewigkeit. UUUAAAHHHHHHH!!!!!!

Parallel-Universum

Verrückt. Die Quantenphysik, die Philosophie u.a. Wissenschaften beschäftigen sich auf eine ungeheuer komplizierte Weise mit dem Thema der Parallel-Universen oder Parallel-Welten. Sie halten sehr intelligente Vorträge darüber, wie man sich das vorstellen muss etc.. Du brauchst nur einmal kurz die Stichworte: "Quantenphysik" und "Parallel-Universum"  zu googeln und wirst überrascht sein, was da alles auftaucht.

Das ganze "Nachdenken" darüber könnte sofort ein Ende finden, wenn diesen Physikern, Philosophen, etc. wirklich klar wäre, dass sie jeden morgen, wenn sie mit ihrer Ehefrau / ihrem Ehemann frühstücken, einem Parallel-Universum gegenüber sitzen. Und das meine ich ganz ernst.

Es wird bei der Suche nach Parallel-Universen nicht verstanden, dass nicht die Person das Universum erfährt, sondern das es das UNIVERSUM ist, das die Person hervorruft und damit natürlich auch alle möglichen Parallel-Universen. ;-)

 

Es ist immer hilfreich Dich daran zu erinnern, dass DU das EINE UNIVERSUM BIST, das alle "anderen Universen" enthält.

 

Die Welt unser Traum

 

Die Welt unser Traum

 

Nachts im Traum die Städt’ und Leute,
Ungeheuer, Luftgebäude,
Alle, weißt du, alle steigen
Aus der Seele dunklem Raum,
Sind dein Bild und Werk, dein eigen,
Sind dein Traum.

 

 Geh am Tag durch Stadt und Gassen,
Schau in Wolken, in Gesichter,
Und du wirst verwundert fassen:
Sie sind dein, du bist ihr Dichter!
Alles, was vor deinen Sinnen
Hundertfältig lebt und gaukelt,
Ist ja dein, ist in dir innen,
Traum, den deine Seele schaukelt.

 

Durch dich selber ewig schreitend,
Bald beschränkend dich, bald weitend,
Bist du Redender und Hörer,
Bist du Schöpfer und Zerstörer.
Zauberkräfte, längst vergeßne,
Spinnen heiligen Betrug,
Und die Welt, die unermeßne,
Lebt von deinem Atemzug.


                                                                           Hermann Hesse

Der Weg

Es ist ein großer Unterschied, ob man den Weg nur kennt, oder ob man ihn beschreitet.

Morpheus (aus dem Film "Matrix")

Das eigentliche Ziel

Das eigentliche Ziel besteht nicht darin, Dein Leben schöner zu machen, sondern aus dem zu erwachen, was Du für Dein Leben hälst.